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Aktienanleihe Protect auf SAP: Ziele für 2017 und 2020 erhöht - Anleiheanalyse
02.02.17 12:08
DZ BANK
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von SAP eine Aktienanleihe Protect mit dem Basiswert SAP vor.
SAP, weltgrößter Anbieter von Unternehmensanwendungen, habe vergangene Woche die vorläufigen Ergebnisse für das 4. Quartal und das Gesamtjahr 2016 veröffentlicht. Die Walldorfer hätten ihre hochgesteckten Ziele erfüllt und zugleich ihre Prognosen für 2017 und 2020 erhöht.
In einem starken Schlussquartal 2016 habe SAP im Cloud-Geschäft und mit SAP S/4 HANA hohe Wachstumsraten erzielt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seien die New Cloud Bookings (Kennzahl, die Auskunft über den Vertriebserfolg im Cloud-Geschäft gebe) im vierten Quartal 2016 um 40% auf 483 Mio. Euro gestiegen. Der Auftragsbestand für die Cloud habe 2016 um 47% zugelegt und habe Ende des Jahres bei 5,4 Mrd. Euro gelegen.
Die Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) seien im Gesamtjahr 2016 um 31% auf 3,0 Mrd. Euro gestiegen (2015: 2,3 Mrd. Euro), die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) hätten sich um 8% auf 18,4 Mrd. Euro erhöht (2015: 17,2 Mrd. Euro). Beide Kennzahlen hätten damit die im Oktober 2015 angehobenen Zielvorgaben erreicht. Das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) habe sich um 4% auf 6,6 Mrd. Euro verbessert (2015: 6,4 Mrd. Euro).
Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr rechne Finanzvorstand Luka Mucic erneut mit einem profitablen Wachstum und einer starken Wachstumsdynamik im Cloud-Geschäft. Die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS, währungsbereinigt) würden in einer Spanne zwischen 3,8 und 4,0 Mrd. Euro erwartet und könnten damit währungsbereinigt um bis zu 34% zulegen. Das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) solle zwischen 6,8 und 7,0 Mrd. Euro liegen, was nochmals leicht über dem Anfang 2016 angehobenen Ausblick für 2017 (damals 6,7 bis 7,0 Mrd. Euro) liege.
Vorstandssprecher Bill McDermott blicke angesichts der fortgesetzten starken Softwareerlöse, des schnellen Wachstums in der Cloud und der Steigerung des Betriebsergebnisses mit großer Zuversicht auf die mittelfristigen Ziele. Für das Jahr 2020 würden die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS) nun zwischen 8,0 und 8,5 Mrd. Euro erwartet (zuvor 7,5 bis 8,0 Mrd. Euro). Der Gesamtumsatz (Non-IFRS) solle zwischen 28 und 29 Mrd. Euro erreichen (zuvor 26 bis 28 Mrd. Euro), während das Betriebsergebnis (Non-IFRS) auf 8,5 bis 9,0 Mrd. Euro zulegen solle (zuvor 8,0 bis 9,0 Mrd. Euro).
Die Analysten sähen SAP aufgrund des starken Wachstums in den Netzwerken, in der Cloud sowie dem Internet der Dinge und der guten Nachfrage nach S/4 HANA stark positioniert und auf Wachstumskurs. Der Konzern sei mit mehr als 125 Mio. Anwendern der nutzerstärkste Anbieter im Cloud-Markt und verfüge über das breiteste Cloud-Portfolio. Zudem sei SAP der am schnellsten wachsende Datenbankanbieter. Die Zahl der Kunden, die SAP S/4 HANA nutzen würden, habe sich von 2.700 im 4. Quartal 2015 auf 5.400 im 4. Quartal 2016 innerhalb eines Jahres verdoppelt. Margenverbesserungen erscheinen den Analysten der DZ BANK weiter möglich. Längerfristig könnte der Bereich der Künstlichen Intelligenz zusätzliches Wachstumspotenzial (intelligente Anwendungen für Unternehmenssoftware) bieten.
Einen Risikofaktor stelle nach Ansicht der Analysten vor allem ein stärkerer Wettbewerb mit Konkurrenten wie Salesforce, Oracle oder IBM dar. Mit Blick auf die Situation in den USA mache sich Bill McDermott keine Sorgen. Viele Behörden und Regierungsstellen in den USA würden mit Software von SAP arbeiten und bei einer Modernisierung führe nach Ansicht des SAP-Vorstandsvorsitzenden kein Weg an SAP vorbei. Zudem würden die Walldorfer in den USA rund 20.000 Mitarbeiter beschäftigen, stünden also für Jobs in Amerika - ganz im Sinne des neuen US-Präsidenten. Sollte dessen angestrebter Protektionismus sich allerdings negativ auf das Wachstum der Weltwirtschaft auswirken, könnte dies Unternehmen dazu veranlassen, IT-Investitionen auf die lange Bank zu schieben, was sich letztlich auch nachteilig auf die Geschäftsentwicklung von SAP auswirken könne. Zusätzlich könnten sich negative Währungseffekte als Belastungsfaktor erweisen.
Bei der Aktie der SAP SE sehen die Analysten der DZ BANK einen übergeordneten Aufwärtstrend, dessen Ausgangspunkt das Tief vom 20. Oktober 2014 bei 50,08 Euro bildet. Zuvor habe sich die SAP-Aktie von März 2013 bis Oktober 2014 in einer Spanne zwischen 65,00 und 51,87 Euro seitwärts bewegt. Nachdem sich im Oktober 2014 ein Ausbruch an der Unterseite nicht durchgesetzt habe, habe die Kursnotierung ausgehend von 50,08 Euro eine neue Aufwärtsbewegung begonnen. In deren Verlauf habe sie steigende Hoch- und steigende Tiefpunkte ausgebildet.
Im Januar dieses Jahres sei es der Kursnotierung gelungen, nachhaltig über das im September 2016 markierte Hoch bei 82,60 Euro anzusteigen. In den kommenden Monaten könne die SAP-Aktie aus Sicht der Analysten ihre Aufwärtsbewegung bis zum Allzeithoch aus dem Jahr 2000 fortsetzen. Dieses habe bei 91,03 Euro gelegen. Unterstützungen für zwischenzeitlich zu erwartende Konsolidierungsphasen würden bei 84,65 und 82,60 Euro sowie im Bereich zwischen 81,92 und 81,40 Euro verlaufen. Eine weitere markante Unterstützung bilde die 200-Tage-Linie (akt. 76,61 Euro). Solange die Aktie der SAP SE nicht unter 75,07 Euro zurückfällt, bleibt das übergeordnete Chartbild nach Einschätzung der Analysten der DZ BANK bullisch.
Als alternative Anlagemöglichkeit zur Direktanlage stünden verschiedene Aktienanleihen mit dem Basiswert SAP zur Verfügung. Ein Beispiel sei die Aktienanleihe Protect mit Fälligkeit am 20.12.2017, einem Basispreis von 90,909 Euro, einer Barriere bei 70,50 Euro und einer Zinszahlung von 8,00% p.a. Die Zinszahlung sei unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der SAP SE. Dividendenansprüche aus der Aktie stünden dem Anleger nicht zu.
Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin sei abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der SAP SE. Für die Rückzahlung der Aktienanleihe gebe es zwei Möglichkeiten: Notiere die Aktie an allen Beobachtungstagen (04.01.2017 bis 13.12.2017) über der Barriere von 70,50 Euro oder ihr Schlusskurs (Xetra) am 13.12.2017 notiere auf oder über dem Basispreis von 90,909 Euro, werde die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
Notiere die Aktie an den Beobachtungstagen mindestens einmal auf oder unter der Barriere und ihr Schlusskurs (Xetra) notiere am 13.12.2017 unter dem Basispreis, erfolge eine Rückzahlung durch Lieferung von Aktien in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Zahl. Das Bezugsverhältnis betrage 11,00. Dementsprechend erhalte der Anleger 11 Aktien. Der Gegenwert der Aktien werde in diesem Fall unter dem Nennbetrag von 1.000,00 Euro liegen.
Die Aktienanleihe Protect auf SAP richte sich an Anleger, die davon ausgehen würden, dass jeder Kurs der Aktie SAP SE vom 04.01.2017 bis 13.12.2017 über 70,50 Euro oder der Schlusskurs am 13.12.2017 auf oder über 90,909 Euro notieren werde. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssten zusätzlich anteilig aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) entrichtet werden. Aktuell würden sich die Stückzinsen auf 5,26 Euro belaufen. (Ausgabe vom 30.01.2017) (02.02.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
SAP, weltgrößter Anbieter von Unternehmensanwendungen, habe vergangene Woche die vorläufigen Ergebnisse für das 4. Quartal und das Gesamtjahr 2016 veröffentlicht. Die Walldorfer hätten ihre hochgesteckten Ziele erfüllt und zugleich ihre Prognosen für 2017 und 2020 erhöht.
In einem starken Schlussquartal 2016 habe SAP im Cloud-Geschäft und mit SAP S/4 HANA hohe Wachstumsraten erzielt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seien die New Cloud Bookings (Kennzahl, die Auskunft über den Vertriebserfolg im Cloud-Geschäft gebe) im vierten Quartal 2016 um 40% auf 483 Mio. Euro gestiegen. Der Auftragsbestand für die Cloud habe 2016 um 47% zugelegt und habe Ende des Jahres bei 5,4 Mrd. Euro gelegen.
Die Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) seien im Gesamtjahr 2016 um 31% auf 3,0 Mrd. Euro gestiegen (2015: 2,3 Mrd. Euro), die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) hätten sich um 8% auf 18,4 Mrd. Euro erhöht (2015: 17,2 Mrd. Euro). Beide Kennzahlen hätten damit die im Oktober 2015 angehobenen Zielvorgaben erreicht. Das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) habe sich um 4% auf 6,6 Mrd. Euro verbessert (2015: 6,4 Mrd. Euro).
Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr rechne Finanzvorstand Luka Mucic erneut mit einem profitablen Wachstum und einer starken Wachstumsdynamik im Cloud-Geschäft. Die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS, währungsbereinigt) würden in einer Spanne zwischen 3,8 und 4,0 Mrd. Euro erwartet und könnten damit währungsbereinigt um bis zu 34% zulegen. Das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) solle zwischen 6,8 und 7,0 Mrd. Euro liegen, was nochmals leicht über dem Anfang 2016 angehobenen Ausblick für 2017 (damals 6,7 bis 7,0 Mrd. Euro) liege.
Vorstandssprecher Bill McDermott blicke angesichts der fortgesetzten starken Softwareerlöse, des schnellen Wachstums in der Cloud und der Steigerung des Betriebsergebnisses mit großer Zuversicht auf die mittelfristigen Ziele. Für das Jahr 2020 würden die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS) nun zwischen 8,0 und 8,5 Mrd. Euro erwartet (zuvor 7,5 bis 8,0 Mrd. Euro). Der Gesamtumsatz (Non-IFRS) solle zwischen 28 und 29 Mrd. Euro erreichen (zuvor 26 bis 28 Mrd. Euro), während das Betriebsergebnis (Non-IFRS) auf 8,5 bis 9,0 Mrd. Euro zulegen solle (zuvor 8,0 bis 9,0 Mrd. Euro).
Die Analysten sähen SAP aufgrund des starken Wachstums in den Netzwerken, in der Cloud sowie dem Internet der Dinge und der guten Nachfrage nach S/4 HANA stark positioniert und auf Wachstumskurs. Der Konzern sei mit mehr als 125 Mio. Anwendern der nutzerstärkste Anbieter im Cloud-Markt und verfüge über das breiteste Cloud-Portfolio. Zudem sei SAP der am schnellsten wachsende Datenbankanbieter. Die Zahl der Kunden, die SAP S/4 HANA nutzen würden, habe sich von 2.700 im 4. Quartal 2015 auf 5.400 im 4. Quartal 2016 innerhalb eines Jahres verdoppelt. Margenverbesserungen erscheinen den Analysten der DZ BANK weiter möglich. Längerfristig könnte der Bereich der Künstlichen Intelligenz zusätzliches Wachstumspotenzial (intelligente Anwendungen für Unternehmenssoftware) bieten.
Bei der Aktie der SAP SE sehen die Analysten der DZ BANK einen übergeordneten Aufwärtstrend, dessen Ausgangspunkt das Tief vom 20. Oktober 2014 bei 50,08 Euro bildet. Zuvor habe sich die SAP-Aktie von März 2013 bis Oktober 2014 in einer Spanne zwischen 65,00 und 51,87 Euro seitwärts bewegt. Nachdem sich im Oktober 2014 ein Ausbruch an der Unterseite nicht durchgesetzt habe, habe die Kursnotierung ausgehend von 50,08 Euro eine neue Aufwärtsbewegung begonnen. In deren Verlauf habe sie steigende Hoch- und steigende Tiefpunkte ausgebildet.
Im Januar dieses Jahres sei es der Kursnotierung gelungen, nachhaltig über das im September 2016 markierte Hoch bei 82,60 Euro anzusteigen. In den kommenden Monaten könne die SAP-Aktie aus Sicht der Analysten ihre Aufwärtsbewegung bis zum Allzeithoch aus dem Jahr 2000 fortsetzen. Dieses habe bei 91,03 Euro gelegen. Unterstützungen für zwischenzeitlich zu erwartende Konsolidierungsphasen würden bei 84,65 und 82,60 Euro sowie im Bereich zwischen 81,92 und 81,40 Euro verlaufen. Eine weitere markante Unterstützung bilde die 200-Tage-Linie (akt. 76,61 Euro). Solange die Aktie der SAP SE nicht unter 75,07 Euro zurückfällt, bleibt das übergeordnete Chartbild nach Einschätzung der Analysten der DZ BANK bullisch.
Als alternative Anlagemöglichkeit zur Direktanlage stünden verschiedene Aktienanleihen mit dem Basiswert SAP zur Verfügung. Ein Beispiel sei die Aktienanleihe Protect mit Fälligkeit am 20.12.2017, einem Basispreis von 90,909 Euro, einer Barriere bei 70,50 Euro und einer Zinszahlung von 8,00% p.a. Die Zinszahlung sei unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der SAP SE. Dividendenansprüche aus der Aktie stünden dem Anleger nicht zu.
Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin sei abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der SAP SE. Für die Rückzahlung der Aktienanleihe gebe es zwei Möglichkeiten: Notiere die Aktie an allen Beobachtungstagen (04.01.2017 bis 13.12.2017) über der Barriere von 70,50 Euro oder ihr Schlusskurs (Xetra) am 13.12.2017 notiere auf oder über dem Basispreis von 90,909 Euro, werde die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
Notiere die Aktie an den Beobachtungstagen mindestens einmal auf oder unter der Barriere und ihr Schlusskurs (Xetra) notiere am 13.12.2017 unter dem Basispreis, erfolge eine Rückzahlung durch Lieferung von Aktien in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Zahl. Das Bezugsverhältnis betrage 11,00. Dementsprechend erhalte der Anleger 11 Aktien. Der Gegenwert der Aktien werde in diesem Fall unter dem Nennbetrag von 1.000,00 Euro liegen.
Die Aktienanleihe Protect auf SAP richte sich an Anleger, die davon ausgehen würden, dass jeder Kurs der Aktie SAP SE vom 04.01.2017 bis 13.12.2017 über 70,50 Euro oder der Schlusskurs am 13.12.2017 auf oder über 90,909 Euro notieren werde. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssten zusätzlich anteilig aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) entrichtet werden. Aktuell würden sich die Stückzinsen auf 5,26 Euro belaufen. (Ausgabe vom 30.01.2017) (02.02.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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