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Aktienanleihe Protect 9,5% 2020/06 auf BASF: Restrukturierung kommt voran - Anleiheanalyse
17.06.19 11:45
DZ BANK
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von BASF eine Aktienanleihe Protect 9,5% 2020/06 (ISIN DE000DF3GKU7 / WKN DF3GKU) mit dem Basiswert BASF vor.
Durch die Zusammenführung der Öl- und Gasaktivitäten von Wintershall und DEA erwarte BASF einen Buchgewinn in einstelliger Milliardenhöhe. Der Verkauf des Geschäfts mit Bauchemie könnte weitere Milliarden in die Kasse spülen.
Der weltgrößte Chemiekonzern BASF habe seine in der Tochtergesellschaft Wintershall gebündelten Aktivitäten im Bereich der Erdöl- und Erdgas-Exploration und -Produktion mit den Aktivitäten des Wettbewerbs DEA zusammengeführt. Dadurch rechne der BASF-Vorstand im zweiten Quartal mit einem Buchgewinn in Höhe eines einstelligen Milliardenbetrags. Das Gemeinschaftsunternehmen solle im zweiten Halbjahr 2020 an die Börse gebracht werden. Dabei werde sich BASF von einem Teil seiner Anteile trennen, aber noch die Mehrheit behalten.
Die in den vergangenen Jahren erfolgten Investitionen in ein Cashflow-starkes Geschäft sowie in Forschung und Entwicklung sollten den Konzern in die Lage versetzen, ein dynamisches Wachstum aus eigener Kraft zu erreichen. Der Vorstand werde sich zudem weiterhin nach Akquisitionsmöglichkeiten umsehen, wenngleich es derzeit keine preiswerten Gelegenheiten mehr gebe. Finanzvorstand Hans-Ulrich Engel zufolge sei BASF mit dem Portfolioumbau sukzessive wetterfester geworden. 2019 sollten Umsatz und bereinigtes EBIT leicht wachsen.
Das DZ BANK-Derivate-Team sehe Fortschritte bei der Restrukturierung des Konzerns. Nachdem die DEA-Wintershall-Fusion abgeschlossen sei, strebe BASF einen Börsengang des Öl- und Gas-Unternehmens im zweiten Halbjahr 2020 an. Für das Geschäft mit Bauchemie habe der Vorstand ebenfalls erste Schritte für eine Veräußerung in die Wege geleitetet. Interessenten in Gestalt eines Baustoffherstellers sowie eines Finanzinvestors gebe es bereits.
Darüber hinaus verbessere BASF durch den Erwerb eines großen Teils des Saatgut- und Herbizidgeschäfts von Bayer nach Einschätzung des DZ BANK-Derivate-Teams seine strategische Position im Agrarbereich deutlich. Mittelfristig sehe das DZ BANK-Derivate-Team zudem Potenzial im Bereich Elektromobilität. BASF stelle Grundmaterialien für Batteriezellen her, die rund 70% des Wertes einer Batterie ausmachen würden. Mögliche Risiken für die Geschäftsentwicklung würden aus Sicht des DZ BANK-Derivate-Teams steigende Rohstoffpreise, negative Währungseffekte sowie der Handelskonflikt zwischen den USA und China darstellen. Dadurch würden die Geschäfte der Kunden von BASF an Dynamik einbüßen, was letztlich auch der Chemiekonzern zu spüren bekomme.
Vor diesem Hintergrund würden Aktienanleihen eine interessante Anlagealternative zu einer Direktanlage bieten. Anlegern stünden verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der BASF SE als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel sei eine Aktienanleihe Protect mit Fälligkeit (Rückzahlungstermin) am 24.06.2020, einer Barriere von 50,00 Euro, einem Basispreis von 66,667 Euro und einer Zinszahlung von 9,50% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 24.06.2020, sei unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der BASF SE. Der Anleger erhalte während der Laufzeit der Aktienanleihe keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) aus dem Basiswert.
Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin sei abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der BASF SE. Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe Protect richte sich an Anleger, die davon ausgehen würden, dass die Aktie der BASF SE während der Beobachtungstage (05.06.2019 bis 17.06.2020) immer über der Barriere von 50,00 Euro liegen werde. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssten aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell würden sich die Stückzinsen auf 1,81 Euro belaufen. (Stand vom 14.06.2019) (17.06.2019/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Durch die Zusammenführung der Öl- und Gasaktivitäten von Wintershall und DEA erwarte BASF einen Buchgewinn in einstelliger Milliardenhöhe. Der Verkauf des Geschäfts mit Bauchemie könnte weitere Milliarden in die Kasse spülen.
Der weltgrößte Chemiekonzern BASF habe seine in der Tochtergesellschaft Wintershall gebündelten Aktivitäten im Bereich der Erdöl- und Erdgas-Exploration und -Produktion mit den Aktivitäten des Wettbewerbs DEA zusammengeführt. Dadurch rechne der BASF-Vorstand im zweiten Quartal mit einem Buchgewinn in Höhe eines einstelligen Milliardenbetrags. Das Gemeinschaftsunternehmen solle im zweiten Halbjahr 2020 an die Börse gebracht werden. Dabei werde sich BASF von einem Teil seiner Anteile trennen, aber noch die Mehrheit behalten.
Die in den vergangenen Jahren erfolgten Investitionen in ein Cashflow-starkes Geschäft sowie in Forschung und Entwicklung sollten den Konzern in die Lage versetzen, ein dynamisches Wachstum aus eigener Kraft zu erreichen. Der Vorstand werde sich zudem weiterhin nach Akquisitionsmöglichkeiten umsehen, wenngleich es derzeit keine preiswerten Gelegenheiten mehr gebe. Finanzvorstand Hans-Ulrich Engel zufolge sei BASF mit dem Portfolioumbau sukzessive wetterfester geworden. 2019 sollten Umsatz und bereinigtes EBIT leicht wachsen.
Darüber hinaus verbessere BASF durch den Erwerb eines großen Teils des Saatgut- und Herbizidgeschäfts von Bayer nach Einschätzung des DZ BANK-Derivate-Teams seine strategische Position im Agrarbereich deutlich. Mittelfristig sehe das DZ BANK-Derivate-Team zudem Potenzial im Bereich Elektromobilität. BASF stelle Grundmaterialien für Batteriezellen her, die rund 70% des Wertes einer Batterie ausmachen würden. Mögliche Risiken für die Geschäftsentwicklung würden aus Sicht des DZ BANK-Derivate-Teams steigende Rohstoffpreise, negative Währungseffekte sowie der Handelskonflikt zwischen den USA und China darstellen. Dadurch würden die Geschäfte der Kunden von BASF an Dynamik einbüßen, was letztlich auch der Chemiekonzern zu spüren bekomme.
Vor diesem Hintergrund würden Aktienanleihen eine interessante Anlagealternative zu einer Direktanlage bieten. Anlegern stünden verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der BASF SE als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel sei eine Aktienanleihe Protect mit Fälligkeit (Rückzahlungstermin) am 24.06.2020, einer Barriere von 50,00 Euro, einem Basispreis von 66,667 Euro und einer Zinszahlung von 9,50% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 24.06.2020, sei unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der BASF SE. Der Anleger erhalte während der Laufzeit der Aktienanleihe keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) aus dem Basiswert.
Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin sei abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der BASF SE. Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe Protect richte sich an Anleger, die davon ausgehen würden, dass die Aktie der BASF SE während der Beobachtungstage (05.06.2019 bis 17.06.2020) immer über der Barriere von 50,00 Euro liegen werde. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssten aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell würden sich die Stückzinsen auf 1,81 Euro belaufen. (Stand vom 14.06.2019) (17.06.2019/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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