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Aktienanleihe Classic auf thyssenkrupp: Konsolidierungsgewinner - Anleiheanalyse
05.09.16 08:45
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PB8E3P0 / WKN PB8E3P) auf die thyssenkrupp-Aktie vor.
Die Wirtschaft in China sei nicht wie befürchtet in eine Rezession abgeglitten, aber die fetten Jahre mit starken Exportüberschüssen, die die Weltwirtschaft angekurbelt hätten, scheinen erst einmal vorbei zu sein. Die wirtschaftliche Schwächephase habe dazu geführt, dass zahlreiche chinesische Stahlkonzerne die Preise ihrer Produkte stark hätten senken müssen, um sie überhaupt auf dem Weltmarkt loszuwerden. Die Folge seien Überkapazitäten in der Branche und ein hoher Preisdruck.
Daher sehe etwa thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger Übernahmen und Fusionen als einen Ausweg aus der Krise. Er erwarte eine Konsolidierung im Sektor und hoffe, einer der Gewinner in einer neuen Stahlwelt zu sein. Daher verhandle Hiesinger schon seit Wochen mit der indischen Tata Steel über einen Zusammenschluss. Aber auch andere Fusionen seien denkbar. Schließlich seien die jüngsten Unternehmensergebnisse alles andere als ein Erfolg gewesen. Der Umsatz sei im abgelaufenen Quartal um zwölf Prozent eingebrochen, das operative Ergebnis sogar um 25 Prozent. Der Aktienkurs mache aber wieder Hoffnung. So gehöre die Aktie von thyssenkrupp mit einem Plus von rund 14 Prozent zu den besten Titeln im DAX. Seit Monaten pendle die Aktie allerdings um die Marke von 20 Euro.
Sollte die Konsolidierungsphase der Aktie anhalten, könnten Anleger davon mit Aktienanleihen profitieren. Aufgrund der großen Unsicherheit in der Branche gehöre thyssenkrupp zu den Werten im DAX mit der höchsten Volatilitätsbewertung. Dies spiegle sich in vergleichsweise attraktiven Konditionen bei Aktienanleihen wider. So biete das bis Oktober 2017 laufende Papier mit einem Basispreis von 19 Euro eine maximale Renditechance von 9,9 Prozent. Hierfür müsse der Aktienkurs bei Fälligkeit auf oder über dem Basispreis notieren - zum Aktienkurs bestehe aktuell ein Puffer von 11,1 Prozent. Unterschreite der Aktienkurs den Basispreis, würden Anleger 52,63158 Aktien geliefert erhalten, die aber nicht mehr den vollen Nennwert in Höhe von 1.000 Euro erreichen würden. (05.09.2016/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Wirtschaft in China sei nicht wie befürchtet in eine Rezession abgeglitten, aber die fetten Jahre mit starken Exportüberschüssen, die die Weltwirtschaft angekurbelt hätten, scheinen erst einmal vorbei zu sein. Die wirtschaftliche Schwächephase habe dazu geführt, dass zahlreiche chinesische Stahlkonzerne die Preise ihrer Produkte stark hätten senken müssen, um sie überhaupt auf dem Weltmarkt loszuwerden. Die Folge seien Überkapazitäten in der Branche und ein hoher Preisdruck.
Sollte die Konsolidierungsphase der Aktie anhalten, könnten Anleger davon mit Aktienanleihen profitieren. Aufgrund der großen Unsicherheit in der Branche gehöre thyssenkrupp zu den Werten im DAX mit der höchsten Volatilitätsbewertung. Dies spiegle sich in vergleichsweise attraktiven Konditionen bei Aktienanleihen wider. So biete das bis Oktober 2017 laufende Papier mit einem Basispreis von 19 Euro eine maximale Renditechance von 9,9 Prozent. Hierfür müsse der Aktienkurs bei Fälligkeit auf oder über dem Basispreis notieren - zum Aktienkurs bestehe aktuell ein Puffer von 11,1 Prozent. Unterschreite der Aktienkurs den Basispreis, würden Anleger 52,63158 Aktien geliefert erhalten, die aber nicht mehr den vollen Nennwert in Höhe von 1.000 Euro erreichen würden. (05.09.2016/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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