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Aktienanleihe Classic auf adidas: Auf dem Weg zu alter Höchstform? Anleiheanalyse
04.03.15 08:49
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" zwei Aktienanleihen Classic (ISIN DE000PS2PJC1 / WKN PS2PJC; ISIN DE000PS2PJP3 / WKN PS2PJP) auf die adidas-Aktie vor.
adidas habe kein erfreuliches Jahr hinter sich: 2014 sei der Aktienkurs um rund 40 Prozent eingebrochen - der größte Jahresverlust seit 2008. Der deutsche Sportartikelhersteller habe mehrere Probleme, einige davon seien hausgemacht. Ein externer Faktor sei die RUB (Russischer Rubel)-Schwäche, die dem Konzern das Ergebnis verhagelt habe, allerdings nicht so stark wie zunächst befürchtet. Nach vorläufigen Zahlen habe adidas die Umsätze weltweit um zwei Prozent auf 14,8 Mrd. Euro steigern und einen Gewinn von 650 Mio. Euro einfahren können. adidas sei stark in Russland engagiert. Der schwache RUB führe dazu, dass adidas-Produkte für russische Verbraucher teurer würden.
Das nächste Sorgenkind sei der nordamerikanische Markt. Dort sei der Marktanteil von 8,3 auf 6,2 Prozent geschrumpft, während Konkurrent Nike weiter habe zulegen können. In den USA sei adidas sogar von "Under Armour" überholt worden. Das Imageproblem, das adidas in Nordamerika habe, solle durch Werbekampagnen mit Stars aufpoliert werden - doch auch das koste wieder viel Geld. Die Auswirkungen der Fußballweltmeisterschaft seien allenfalls gering gewesen.
Einige Investoren würden wegen der schwachen adidas-Entwicklung bereits den Abgang des Vorstandsvorsitzenden Herbert Hainer fordern. Dieser habe aber Ende Februar bereits Besserung gelobt. Bis 2020 möchte Hainer laut Medienberichten den Umsatz auf 20 Mrd. Euro steigern, während die Umsatzrendite dann zehn Prozent betragen solle. Aktionäre hätten den Chef beim Wort genommen und bei der Aktie zugegriffen. Auch positive Analystenkommentare hätten dazu geführt, dass die adidas-Aktie eine Aufholjagd gestartet habe. Seit Jahresbeginn habe die im DAX notierte adidas-Aktie schon um 19 Prozent zugelegt. Es sehe so aus, als laufe adidas wieder zu alter Höchstform auf. Dass die Aktie nach der jüngsten Rally eine Verschnaufpause einlege, sei jedoch nicht auszuschließen. (Ausgabe 9/2015) (04.03.2015/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
adidas habe kein erfreuliches Jahr hinter sich: 2014 sei der Aktienkurs um rund 40 Prozent eingebrochen - der größte Jahresverlust seit 2008. Der deutsche Sportartikelhersteller habe mehrere Probleme, einige davon seien hausgemacht. Ein externer Faktor sei die RUB (Russischer Rubel)-Schwäche, die dem Konzern das Ergebnis verhagelt habe, allerdings nicht so stark wie zunächst befürchtet. Nach vorläufigen Zahlen habe adidas die Umsätze weltweit um zwei Prozent auf 14,8 Mrd. Euro steigern und einen Gewinn von 650 Mio. Euro einfahren können. adidas sei stark in Russland engagiert. Der schwache RUB führe dazu, dass adidas-Produkte für russische Verbraucher teurer würden.
Einige Investoren würden wegen der schwachen adidas-Entwicklung bereits den Abgang des Vorstandsvorsitzenden Herbert Hainer fordern. Dieser habe aber Ende Februar bereits Besserung gelobt. Bis 2020 möchte Hainer laut Medienberichten den Umsatz auf 20 Mrd. Euro steigern, während die Umsatzrendite dann zehn Prozent betragen solle. Aktionäre hätten den Chef beim Wort genommen und bei der Aktie zugegriffen. Auch positive Analystenkommentare hätten dazu geführt, dass die adidas-Aktie eine Aufholjagd gestartet habe. Seit Jahresbeginn habe die im DAX notierte adidas-Aktie schon um 19 Prozent zugelegt. Es sehe so aus, als laufe adidas wieder zu alter Höchstform auf. Dass die Aktie nach der jüngsten Rally eine Verschnaufpause einlege, sei jedoch nicht auszuschließen. (Ausgabe 9/2015) (04.03.2015/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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