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Aktienanleihe Classic auf Total: Rendite trotz Schwächephase - Anleiheanalyse
15.02.16 08:49
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PB2TWC5 / WKN PB2TWC) auf die Aktie von Total vor.
Der Ölpreisverfall sei für Autofahrer ein Segen, aber für die Unternehmen aus der Ölbranche ein Fluch. Ihre Aktien seien mit dem Ölpreis auf Talfahrt gegangen und entsprechend mies sei auch die Stimmung. Patrick Pouyanne, der Chef des französischen Ölmultis Total, rechne mit einem jährlichen Gewinnrückgang von mehr als 20 Prozent. Allerdings sehe er den Konzern gut aufgestellt und möchte die Dividende nicht kürzen. Das gebe Hoffnung, auch weil Total mit einem strikten Sparkurs Einnahmeausfällen aus dem Ölpreisrückgang entgegenwirke.
Sollte die Dividende trotz des schwierigen Umfelds, wie von Pouyanne angestrebt, nicht gekürzt werden, bleibe die Dividendenrendite mit aktuell rund 6,5 Prozent attraktiv und stütze damit den Aktienkurs. Der Total-Chef erwarte bei den niedrigen Ölpreisen Kürzungen bei den Investitionen, die schließlich zu einer Trendwende beim Ölpreis führen sollten. Noch überwiege aber das große Ölangebot, rekordhohe Fördermengen würden auf den Preis drücken. Zudem sei die weltweite Nachfrage nach der Wachstumsverlangsamung in China kräftig eingebrochen.
Total habe im Vergleich zu anderen Unternehmen Vorteile, weil es im gesamten Prozess des Ölgeschäfts engagiert sei, von der Förderung bis zum Verkauf an den Endverbraucher mit einem engen Tankstellennetz. Reine Explorationsunternehmen seien meist stärker vom Ölpreisverfall betroffen. Dennoch habe auch die Total-Aktie seit einem Jahr rund 25 Prozent an Wert verloren und notiere an der wichtigen Unterstützung von 35 Euro.
Wer im aktuellen Umfeld ein Direktinvestment scheue, könne alternativ in Aktienanleihen investieren. Sie würden einen zusätzlichen Puffer gegen fallende Notierungen bieten. Das in dieser Woche ausgewählte Papier mit der WKN PB2TWC habe einen Kupon von 4,5 Prozent und einen tiefen Basispreis bei 29 Euro, also knapp 20 Prozent unter dem aktuellen Kurs. Der große Sicherheitspuffer schmälere allerdings die Renditechancen, doch bis zum Verfall im September 2016 seien noch 5,3 Prozent zu holen. (Ausgabe vom 12.02.2016) (15.02.2016/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der Ölpreisverfall sei für Autofahrer ein Segen, aber für die Unternehmen aus der Ölbranche ein Fluch. Ihre Aktien seien mit dem Ölpreis auf Talfahrt gegangen und entsprechend mies sei auch die Stimmung. Patrick Pouyanne, der Chef des französischen Ölmultis Total, rechne mit einem jährlichen Gewinnrückgang von mehr als 20 Prozent. Allerdings sehe er den Konzern gut aufgestellt und möchte die Dividende nicht kürzen. Das gebe Hoffnung, auch weil Total mit einem strikten Sparkurs Einnahmeausfällen aus dem Ölpreisrückgang entgegenwirke.
Total habe im Vergleich zu anderen Unternehmen Vorteile, weil es im gesamten Prozess des Ölgeschäfts engagiert sei, von der Förderung bis zum Verkauf an den Endverbraucher mit einem engen Tankstellennetz. Reine Explorationsunternehmen seien meist stärker vom Ölpreisverfall betroffen. Dennoch habe auch die Total-Aktie seit einem Jahr rund 25 Prozent an Wert verloren und notiere an der wichtigen Unterstützung von 35 Euro.
Wer im aktuellen Umfeld ein Direktinvestment scheue, könne alternativ in Aktienanleihen investieren. Sie würden einen zusätzlichen Puffer gegen fallende Notierungen bieten. Das in dieser Woche ausgewählte Papier mit der WKN PB2TWC habe einen Kupon von 4,5 Prozent und einen tiefen Basispreis bei 29 Euro, also knapp 20 Prozent unter dem aktuellen Kurs. Der große Sicherheitspuffer schmälere allerdings die Renditechancen, doch bis zum Verfall im September 2016 seien noch 5,3 Prozent zu holen. (Ausgabe vom 12.02.2016) (15.02.2016/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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