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Aktienanleihe Classic auf Software AG: Außenseiter macht 2016 Dampf - Anleiheanalyse
02.05.16 08:30
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PB5P9L6 / WKN PB5P9L) auf die Software AG-Aktie vor.
Aktien aus dem TecDAX stünden nicht immer im Mittelpunkt, auch wenn sie regelmäßig hervorragende Ergebnisse hervorbringen würden. Das habe der TecDAX-Wert Software AG mit seinem gesponserten Verein Darmstadt 98 gemein, der als Aufsteiger in der Fußball-Bundesliga für Furore sorge und gute Chancen auf den Klassenerhalt habe.
Gepunktet habe die Software AG mit ihren Lizenzverkäufen in diesem Jahr, sodass Vorstandschef Karl-Heinz Streibich die Prognose für das laufende Jahr früh im Jahr bekräftigt habe. Der Quartalsumsatz mit Lizenzen habe deutlich um fast 30 Prozent zugelegt und auch der Bereich Datenbanken sei um rund 20 Prozent angestiegen. Die Folge sei ein Gewinnsprung um mehr als 60 Prozent von 0,24 Euro je Aktie auf 0,39 Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal gewesen. Die operative Ergebnismarge solle in diesem Jahr zwischen 30 und 31 Prozent liegen.
Die Aktie reagiere positiv auf die Zahlen sowie den Ausblick und habe zwischenzeitlich auf ein Mehrjahres-Hoch steigen können. Im TecDAX gehöre die Software AG in diesem Jahr ebenfalls zu den wenigen Aktien, die bisher zweistellig hätten zulegen können. Mit einem Plus von rund 26 Prozent liege der Softwarehersteller auf Platz 2 in der TecDAX-Performancerangliste.
Anleger, die nach der starken Kursperformance der Software AG vorsichtig in die Aktie einsteigen wollten, könnten diese Strategie mit Aktienanleihen umsetzen. Das Papier mit der WKN PB5P9L biete einen hohen Kupon von 12 Prozent, allerdings seien die Gewinnchancen auf den Basispreis bei 35 Euro begrenzt.
An Kurssteigerungen darüber hinaus partizipiere der Anleger nicht mehr. Durch die Gewinnbegrenzung sei auch die maximale Renditechance beim Kauf fix und liege aktuell bei 11,8 Prozent bis zur Fälligkeit im März 2017. Sollte dann allerdings der Kurs der Software AG unter dem Basispreis notieren, verringere sich die Rendite, Verluste seien möglich. Dann werde nämlich nicht der Nennwert in Höhe von 1.000 Euro ausgezahlt, sondern 28,57143 Aktienanteile, deren Summe aber nicht mehr den vollen Nennwert ergebe. (Ausgabe vom 29.04.2016) (02.05.2016/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Aktien aus dem TecDAX stünden nicht immer im Mittelpunkt, auch wenn sie regelmäßig hervorragende Ergebnisse hervorbringen würden. Das habe der TecDAX-Wert Software AG mit seinem gesponserten Verein Darmstadt 98 gemein, der als Aufsteiger in der Fußball-Bundesliga für Furore sorge und gute Chancen auf den Klassenerhalt habe.
Gepunktet habe die Software AG mit ihren Lizenzverkäufen in diesem Jahr, sodass Vorstandschef Karl-Heinz Streibich die Prognose für das laufende Jahr früh im Jahr bekräftigt habe. Der Quartalsumsatz mit Lizenzen habe deutlich um fast 30 Prozent zugelegt und auch der Bereich Datenbanken sei um rund 20 Prozent angestiegen. Die Folge sei ein Gewinnsprung um mehr als 60 Prozent von 0,24 Euro je Aktie auf 0,39 Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal gewesen. Die operative Ergebnismarge solle in diesem Jahr zwischen 30 und 31 Prozent liegen.
Anleger, die nach der starken Kursperformance der Software AG vorsichtig in die Aktie einsteigen wollten, könnten diese Strategie mit Aktienanleihen umsetzen. Das Papier mit der WKN PB5P9L biete einen hohen Kupon von 12 Prozent, allerdings seien die Gewinnchancen auf den Basispreis bei 35 Euro begrenzt.
An Kurssteigerungen darüber hinaus partizipiere der Anleger nicht mehr. Durch die Gewinnbegrenzung sei auch die maximale Renditechance beim Kauf fix und liege aktuell bei 11,8 Prozent bis zur Fälligkeit im März 2017. Sollte dann allerdings der Kurs der Software AG unter dem Basispreis notieren, verringere sich die Rendite, Verluste seien möglich. Dann werde nämlich nicht der Nennwert in Höhe von 1.000 Euro ausgezahlt, sondern 28,57143 Aktienanteile, deren Summe aber nicht mehr den vollen Nennwert ergebe. (Ausgabe vom 29.04.2016) (02.05.2016/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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