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Aktienanleihe Classic auf OSRAM Licht AG: OSRAM investiert in die Zukunft - Anleiheanalyse
16.04.18 10:15
DZ BANK
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie der OSRAM Licht AG eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000DD55JE0 / WKN DD55JE) mit dem Basiswert OSRAM Licht vor.
OSRAM Licht sei ein weltweit führender Lichthersteller. Das in München beheimatete Unternehmen setze sich aus vier Geschäftsbereichen zusammen. Der Bereich Specialty Lighting biete ein breites Spektrum an Lampen und Systemen für diverse Branchen und Spezialanwendungen an. Der größte Umsatz werde hierbei im Bereich Automotive erzielt. Der zweite Geschäftsbereich nenne sich Opto Semiconductors. OSRAM produziere und vermarkte hier Produkte rund um die Technologie optischer Halbleiter. Im Bereich Digital Systems würden traditionelle elektronische Betriebsgeräte und LED-Treiber, LED-Module, Light-Engines sowie Lichtmanagementsysteme vertrieben. Der letzte Bereich, Lighting Solutions, beinhalte die Konzeption, Umsetzung und Produktion von Beleuchtungslösungen in der Innen- und Außenbeleuchtung. Das häufig mit OSRAM in Verbindung gebrachte traditionelle Geschäft mit Leuchtmitteln sei 2016 an ein chinesisches Konsortium verkauft worden.
Im Geschäftsjahr 2017 habe OSRAM von einer hohen Nachfrage nach Produkten im Bereich der optischen Halbleiter profitiert. Im Vergleich zum Vorjahr habe hier eine Umsatzsteigerung von über 19% erzielt werden können. Insgesamt habe sich der Umsatz um 8,1% auf 4,128 Mrd. Euro erhöht. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA sei um rund 6% gegenüber 2016 auf 695 Mio. Euro geklettert. Stark rückläufig sei dagegen der Gewinn vor Steuern gewesen - von 532 Mio. Euro auf 275 Mio. Euro. Dieser Rückgang ergebe sich allerdings aus dem Verkauf einer Beteiligung im Vorjahr. Ohne Berücksichtigung des daraus resultierenden Veräußerungsgewinns habe OSRAM auch hier ein Plus von 5% verbuchen können.
Da das Geschäftsjahr von OSRAM zum 30. September ende, liege Stand heute bereits das Ergebnis für das erste Quartal vor. Die rund 26.400 Mitarbeiter hätten in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres einen Umsatz von 1,03 Mrd. Euro erwirtschaftet. Dies entspreche einem Plus von 5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. OSRAM habe somit das fünfte Wachstumsquartal in Folge für sich verbuchen können. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA habe dagegen mit 172 Mio. Euro knapp unter dem Vorjahresniveau gelegen. Vor allem Währungseffekte sowie steigende Forschungs- und Entwicklungskosten hätten das Ergebnis belastet. Die vorläufigen Zahlen für das gerade beendete zweite Quartal würden am 03.05.2018 veröffentlicht.
Mit dem Ausbau von Kapazitäten sowie mit Investitionen in neue Technologien plane Vorstandsvorsitzender Olaf Berlien, die langfristigen Wachstumsperspektiven des Unternehmens zu verbessern. Um beispielsweise die hohe Nachfrage nach LEDs zu bedienen, habe OSRAM vor wenigen Wochen im malaysischen Kulim ein neues Werk eröffnet. Bis zum Ende des Jahres sollten dort die Kapazitäten der ersten Ausbauphase verfügbar sein. Doch nicht nur in der Produktion, sondern auch in der Entwicklung habe sich OSRAM verstärkt. Letzte Woche sei ein Joint Venture mit dem Automobilzulieferer Continental vereinbart worden. Das Gemeinschaftsunternehmen, bei dem beide Seiten je zur Hälfte beteiligt seien, solle das Wissen von OSRAM im Bereich Beleuchtung mit der Expertise von Continental in den Bereichen Software, Elektronik und Sensoren für Autos zusammenfassen.
Nach Einschätzung der Analysten sei die OSRAM Licht AG gut gewappnet für die Zukunft. Vor allem die Investitionen in die Bereiche Digitalisierung und Automotive würden sie positiv sehen. Mit dem Joint Venture mit Continental nehme die OSRAM Licht AG weitere Wachstumschancen wahr. Trotz der Anlaufkosten für Kulim und der steigenden Investitionen für Forschung und Entwicklung würden die Analysten damit rechnen, dass das Unternehmen seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr erreiche.
Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stünden verschiedene Aktienanleihen mit der Stammaktie der OSRAM Licht AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel sei eine Aktienanleihe Classic mit Fälligkeit am 26.04.2019 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 57,971 Euro und einer Zinszahlung von 5,00% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 26.04.2019, sei unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der OSRAM Licht AG. Dividendenansprüche aus der Aktie stünden dem Anleger nicht zu.
Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin sei abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der OSRAM Licht AG. Am Rückzahlungstermin gebe es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
1. Liege der Schlusskurs des Basiswerts OSRAM Licht AG an der maßgeblichen Börse Xetra Frankfurt am 17.04.2019 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 57,971 Euro, werde die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
2. Liege der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhalte der Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (17,25) bestimmte Anzahl von Aktien der OSRAM Licht AG. Es würden keine Bruchteile von Aktien geliefert. Für diese erhalte der Anleger die Zahlung eines Ausgleichsbetrags. Dieser entspreche dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bruchteil des Basiswerts. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien der OSRAM Licht AG sei ausgeschlossen. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der OSRAM Licht AG am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liege.
Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richte sich somit an Anleger, die davon ausgehen würden, dass der Schlusskurs (Xetra) der Aktie der OSRAM Licht AG am 17.04.2019 auf oder über 57,971 Euro notieren werde. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssten aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell würden sich die Stückzinsen auf 1,37 Euro belaufen. (Ausgabe vom 13.04.2018) (16.04.2018/alc/a/a)
OSRAM Licht sei ein weltweit führender Lichthersteller. Das in München beheimatete Unternehmen setze sich aus vier Geschäftsbereichen zusammen. Der Bereich Specialty Lighting biete ein breites Spektrum an Lampen und Systemen für diverse Branchen und Spezialanwendungen an. Der größte Umsatz werde hierbei im Bereich Automotive erzielt. Der zweite Geschäftsbereich nenne sich Opto Semiconductors. OSRAM produziere und vermarkte hier Produkte rund um die Technologie optischer Halbleiter. Im Bereich Digital Systems würden traditionelle elektronische Betriebsgeräte und LED-Treiber, LED-Module, Light-Engines sowie Lichtmanagementsysteme vertrieben. Der letzte Bereich, Lighting Solutions, beinhalte die Konzeption, Umsetzung und Produktion von Beleuchtungslösungen in der Innen- und Außenbeleuchtung. Das häufig mit OSRAM in Verbindung gebrachte traditionelle Geschäft mit Leuchtmitteln sei 2016 an ein chinesisches Konsortium verkauft worden.
Im Geschäftsjahr 2017 habe OSRAM von einer hohen Nachfrage nach Produkten im Bereich der optischen Halbleiter profitiert. Im Vergleich zum Vorjahr habe hier eine Umsatzsteigerung von über 19% erzielt werden können. Insgesamt habe sich der Umsatz um 8,1% auf 4,128 Mrd. Euro erhöht. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA sei um rund 6% gegenüber 2016 auf 695 Mio. Euro geklettert. Stark rückläufig sei dagegen der Gewinn vor Steuern gewesen - von 532 Mio. Euro auf 275 Mio. Euro. Dieser Rückgang ergebe sich allerdings aus dem Verkauf einer Beteiligung im Vorjahr. Ohne Berücksichtigung des daraus resultierenden Veräußerungsgewinns habe OSRAM auch hier ein Plus von 5% verbuchen können.
Da das Geschäftsjahr von OSRAM zum 30. September ende, liege Stand heute bereits das Ergebnis für das erste Quartal vor. Die rund 26.400 Mitarbeiter hätten in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres einen Umsatz von 1,03 Mrd. Euro erwirtschaftet. Dies entspreche einem Plus von 5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. OSRAM habe somit das fünfte Wachstumsquartal in Folge für sich verbuchen können. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA habe dagegen mit 172 Mio. Euro knapp unter dem Vorjahresniveau gelegen. Vor allem Währungseffekte sowie steigende Forschungs- und Entwicklungskosten hätten das Ergebnis belastet. Die vorläufigen Zahlen für das gerade beendete zweite Quartal würden am 03.05.2018 veröffentlicht.
Mit dem Ausbau von Kapazitäten sowie mit Investitionen in neue Technologien plane Vorstandsvorsitzender Olaf Berlien, die langfristigen Wachstumsperspektiven des Unternehmens zu verbessern. Um beispielsweise die hohe Nachfrage nach LEDs zu bedienen, habe OSRAM vor wenigen Wochen im malaysischen Kulim ein neues Werk eröffnet. Bis zum Ende des Jahres sollten dort die Kapazitäten der ersten Ausbauphase verfügbar sein. Doch nicht nur in der Produktion, sondern auch in der Entwicklung habe sich OSRAM verstärkt. Letzte Woche sei ein Joint Venture mit dem Automobilzulieferer Continental vereinbart worden. Das Gemeinschaftsunternehmen, bei dem beide Seiten je zur Hälfte beteiligt seien, solle das Wissen von OSRAM im Bereich Beleuchtung mit der Expertise von Continental in den Bereichen Software, Elektronik und Sensoren für Autos zusammenfassen.
Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stünden verschiedene Aktienanleihen mit der Stammaktie der OSRAM Licht AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel sei eine Aktienanleihe Classic mit Fälligkeit am 26.04.2019 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 57,971 Euro und einer Zinszahlung von 5,00% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 26.04.2019, sei unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der OSRAM Licht AG. Dividendenansprüche aus der Aktie stünden dem Anleger nicht zu.
Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin sei abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der OSRAM Licht AG. Am Rückzahlungstermin gebe es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
1. Liege der Schlusskurs des Basiswerts OSRAM Licht AG an der maßgeblichen Börse Xetra Frankfurt am 17.04.2019 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 57,971 Euro, werde die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
2. Liege der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhalte der Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (17,25) bestimmte Anzahl von Aktien der OSRAM Licht AG. Es würden keine Bruchteile von Aktien geliefert. Für diese erhalte der Anleger die Zahlung eines Ausgleichsbetrags. Dieser entspreche dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bruchteil des Basiswerts. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien der OSRAM Licht AG sei ausgeschlossen. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der OSRAM Licht AG am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liege.
Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richte sich somit an Anleger, die davon ausgehen würden, dass der Schlusskurs (Xetra) der Aktie der OSRAM Licht AG am 17.04.2019 auf oder über 57,971 Euro notieren werde. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssten aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell würden sich die Stückzinsen auf 1,37 Euro belaufen. (Ausgabe vom 13.04.2018) (16.04.2018/alc/a/a)
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