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Aktienanleihe Classic auf LVMH: Den China-Schock überwinden - Anleiheanalyse
21.08.15 12:35
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PS7Q5J9 / WKN PS7Q5J) auf die LVMH-Aktie vor.
Das Jahr habe für den Luxusgüterhersteller LVMH gut begonnen. Der Umsatz sei um fünf Prozent und der Gewinn um 15 Prozent gesteigert worden. Vor allem das Hauptgeschäft Mode und Lederwaren habe sich mit einem Ergebniszuwachs von 12 Prozent prächtig entwickelt. Doch die jüngsten Turbulenzen um die Abwertung der chinesischen Währung Yuan seien an LVMH nicht spurlos vorübergegangen. China sei nach den USA der zweitwichtigste Absatzmarkt für LVMH mit einem Umsatzanteil von rund 15 Prozent.
Der schwache Yuan signalisiere auch ein schwächeres chinesisches Wachstum, entsprechend groß seien die Verluste der vergangenen Tage gewesen. Hinzu komme ein Anstieg der Volatilität, die sich aber wiederum positiv auf die Aktienanleihen ausgewirkt habe. Sie würden dadurch günstiger. Ausgewählt worden sei diesmal eine Aktienanleihe mit einem Basispreis auf dem aktuellen Kursniveau. Die maximale Renditechance bis zum Laufzeitende im Dezember 2016 betrage 13,2 Prozent.
Aus der rein charttechnischen Perspektive seien die Aktien des Luxusgüterkonzerns kein Hingucker. Übergeordnet und somit langfristig gesehen sei der Trend zwar positiv, eine klare Struktur sei allerdings nur schwer zu erkennen. Mit der Rally zu Jahresbeginn sei die komplette Spanne der seit 2010 bestehenden Aufwärts-Range ausgeschöpft worden. Seitdem werde der kräftige Impuls auskonsolidiert, wobei eine zuletzt bestätigte Unterstützung bei 147 bis 150 Euro das Risiko begrenze. Sollte die Aktie tiefer fallen, sei am Aufwärtskanal bei 132 Euro mit Nachkäufen zu rechnen. Kurz- bis mittelfristig wahrscheinlicher sei aber eher eine Seitwärtsbewegung zwischen 147 und 177 Euro. (Ausgabe 34/2015) (21.08.2015/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Das Jahr habe für den Luxusgüterhersteller LVMH gut begonnen. Der Umsatz sei um fünf Prozent und der Gewinn um 15 Prozent gesteigert worden. Vor allem das Hauptgeschäft Mode und Lederwaren habe sich mit einem Ergebniszuwachs von 12 Prozent prächtig entwickelt. Doch die jüngsten Turbulenzen um die Abwertung der chinesischen Währung Yuan seien an LVMH nicht spurlos vorübergegangen. China sei nach den USA der zweitwichtigste Absatzmarkt für LVMH mit einem Umsatzanteil von rund 15 Prozent.
Aus der rein charttechnischen Perspektive seien die Aktien des Luxusgüterkonzerns kein Hingucker. Übergeordnet und somit langfristig gesehen sei der Trend zwar positiv, eine klare Struktur sei allerdings nur schwer zu erkennen. Mit der Rally zu Jahresbeginn sei die komplette Spanne der seit 2010 bestehenden Aufwärts-Range ausgeschöpft worden. Seitdem werde der kräftige Impuls auskonsolidiert, wobei eine zuletzt bestätigte Unterstützung bei 147 bis 150 Euro das Risiko begrenze. Sollte die Aktie tiefer fallen, sei am Aufwärtskanal bei 132 Euro mit Nachkäufen zu rechnen. Kurz- bis mittelfristig wahrscheinlicher sei aber eher eine Seitwärtsbewegung zwischen 147 und 177 Euro. (Ausgabe 34/2015) (21.08.2015/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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