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Aktienanleihe Classic auf K+S: K+S hat sich gefangen - Anleiheanalyse
06.06.16 10:33
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PB5PH34 / WKN PB5PH3) auf die Aktie von K+S (ISIN DE000KSAG888 / WKN KSAG88) vor.
Mit Wehmut würden Aktionäre vom Dünger- und Salzhersteller K+S auf die Übernahmeofferte von Konkurrent Potash aus dem vergangenen Jahr zurückblicken. 41 Euro seien damals geboten worden, doch K+S habe abgelehnt. Ein Jahr später würden enttäuschte Anleger auf einen aktuellen Kurs von rund 21 Euro und auf ein sehr schwieriges Umfeld blicken. Im ersten Quartal sei der Absatz von Kalidünger bei K+S um 13 Prozent auf 1,69 Millionen Tonnen gesunken. Der Durchschnittspreis sei ebenso stark auf 272,40 Euro zurückgegangen. Damit habe sich K+S im Vergleich zu etlichen Konkurrenten zwar gut geschlagen, aber die Situation auf dem Weltmarkt für Düngemittel bleibe angespannt.
Angesichts der schwachen Nachfrage würden sowohl Potash als auch Branchenprimus Uralkali die Erwartungen für den weltweiten Absatz von Kalidünger für 2016 deutlich senken. Uralkali gehe nach 61 Millionen Tonnen im Vorjahr nur noch von 58 bis 60 Millionen Tonnen in diesem Jahr aus. Unabhängig von den aktuellen Problemen am Düngermarkt habe K+S mit dem Kauf einer Kalimine in Kanada aber die Weichen für die Zukunft gestellt und werde dort ab Sommer produzieren. Ab 2017 sei daher bei K+S wieder mit steigenden Erlösen zu rechnen.
Nach der ungefähren Halbierung des Aktienkurses seit dem Übernahmeangebot von Potash habe die Aktie von K+S einiges an schlechten Nachrichten im Kurs verdaut. Sie habe sich zuletzt stabilisiert und pendele seit Wochen um die Marke von 20 Euro herum. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, würden Aktienanleihen ansprechende Renditechancen bieten.
Bei K+S komme hinzu, dass die große Unsicherheit der Düngemittelhersteller für eine hohe Schwankungsbreite der Aktien sorge. Gleichzeitig seien dadurch die Konditionen bei Aktienanleihen attraktiv, wie etwa das Papier mit der WKN PB5PH3 zeige. Hier könnten Anleger eine maximale Renditechance von 13,4 Prozent ergattern, sollte der Basispreis von 22 Euro bei Fälligkeit im März 2017 nicht unterschritten werden. Andernfalls würden Anleger 45,45455 K+S-Aktien geliefert erhalten, deren Wert zusammengenommen aber nicht mehr den Nennwert von 1.000 Euro erreiche. (Ausgabe vom 03.06.2016) (06.06.2016/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Mit Wehmut würden Aktionäre vom Dünger- und Salzhersteller K+S auf die Übernahmeofferte von Konkurrent Potash aus dem vergangenen Jahr zurückblicken. 41 Euro seien damals geboten worden, doch K+S habe abgelehnt. Ein Jahr später würden enttäuschte Anleger auf einen aktuellen Kurs von rund 21 Euro und auf ein sehr schwieriges Umfeld blicken. Im ersten Quartal sei der Absatz von Kalidünger bei K+S um 13 Prozent auf 1,69 Millionen Tonnen gesunken. Der Durchschnittspreis sei ebenso stark auf 272,40 Euro zurückgegangen. Damit habe sich K+S im Vergleich zu etlichen Konkurrenten zwar gut geschlagen, aber die Situation auf dem Weltmarkt für Düngemittel bleibe angespannt.
Nach der ungefähren Halbierung des Aktienkurses seit dem Übernahmeangebot von Potash habe die Aktie von K+S einiges an schlechten Nachrichten im Kurs verdaut. Sie habe sich zuletzt stabilisiert und pendele seit Wochen um die Marke von 20 Euro herum. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, würden Aktienanleihen ansprechende Renditechancen bieten.
Bei K+S komme hinzu, dass die große Unsicherheit der Düngemittelhersteller für eine hohe Schwankungsbreite der Aktien sorge. Gleichzeitig seien dadurch die Konditionen bei Aktienanleihen attraktiv, wie etwa das Papier mit der WKN PB5PH3 zeige. Hier könnten Anleger eine maximale Renditechance von 13,4 Prozent ergattern, sollte der Basispreis von 22 Euro bei Fälligkeit im März 2017 nicht unterschritten werden. Andernfalls würden Anleger 45,45455 K+S-Aktien geliefert erhalten, deren Wert zusammengenommen aber nicht mehr den Nennwert von 1.000 Euro erreiche. (Ausgabe vom 03.06.2016) (06.06.2016/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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