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Aktienanleihe Classic auf E.ON: Versorger erfindet sich neu - Anleiheanalyse
26.01.15 11:37
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PA8MBF5 / WKN PA8MBF) auf die E.ON-Aktie (ISIN: DE000ENAG999, WKN: ENAG99, Ticker-Symbol: EOAN, Nasdaq OTC-Symbol: ENAKF) vor.
Versorgeraktien hätten lange zeit als Witwen- und Waisenpapiere gegolten, die eher langweilig daherkämen. Dann sei die Energiewende in Deutschland mit schweren Folgen für die Konzerne gekommen. E.ON und RWE hätten große finanzielle Probleme bekommen und die Aktien hätten seit dem Hoch Ende 2007 mehr als 70 Prozent ihres Wertes verloren. Jetzt mache sich E.ON aber fit für die Zukunft und wolle sich aufspalten. Einerseits in ein Unternehmen, das Ökostrom produziere, und andererseits in eine Firma, die konventionell Strom aus Atom- oder Kohlekraftwerken erzeuge. Trotz Neuausrichtung tendiere die Aktie seit geraumer Zeit seitwärts. Dieser Trend könnte sich fortsetzen, was aber für Aktienanleihen wiederum positiv sei. Die ausgesuchte Aktienanleihe auf E.ON habe einen Basispreis, der rund fünf Prozent über dem aktuellen Aktienkurs liege und daher leicht offensiv ausgerichtet sei. Bis Dezember biete das Papier eine Renditechance von 13,6 Prozent.
Seit Ende 2007 habe die E.ON-Aktie rund 75 Prozent eingebüßt, kaum ein anderer Blue Chip habe sich ähnlich schwach entwickelt. Inzwischen würden sich aber die Signale einer erfolgreichen Bodenbildung mehren. Bereits seit Spätsommer 2013 sei kein neuer Tiefpunkt ausgebildet worden, die 200-Tages-Linie weise eine geringe Steigung auf. Aus den Umkehrpunkten der vergangenen zwei Jahre lasse sich eine recht scharf definierte Trading-Range ableiten, mit einer unteren Kante zwischen 11,80 Euro bis 12,30 Euro sowie einer oberen Begrenzung bei 15,40 Euro. Da bereits mehrere Versuche gescheitert seien, die Zone zu verlassen, sei mittelfristig mit einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung zu rechnen. (Ausgabe 4/2015) (26.01.2015/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Versorgeraktien hätten lange zeit als Witwen- und Waisenpapiere gegolten, die eher langweilig daherkämen. Dann sei die Energiewende in Deutschland mit schweren Folgen für die Konzerne gekommen. E.ON und RWE hätten große finanzielle Probleme bekommen und die Aktien hätten seit dem Hoch Ende 2007 mehr als 70 Prozent ihres Wertes verloren. Jetzt mache sich E.ON aber fit für die Zukunft und wolle sich aufspalten. Einerseits in ein Unternehmen, das Ökostrom produziere, und andererseits in eine Firma, die konventionell Strom aus Atom- oder Kohlekraftwerken erzeuge. Trotz Neuausrichtung tendiere die Aktie seit geraumer Zeit seitwärts. Dieser Trend könnte sich fortsetzen, was aber für Aktienanleihen wiederum positiv sei. Die ausgesuchte Aktienanleihe auf E.ON habe einen Basispreis, der rund fünf Prozent über dem aktuellen Aktienkurs liege und daher leicht offensiv ausgerichtet sei. Bis Dezember biete das Papier eine Renditechance von 13,6 Prozent.
Seit Ende 2007 habe die E.ON-Aktie rund 75 Prozent eingebüßt, kaum ein anderer Blue Chip habe sich ähnlich schwach entwickelt. Inzwischen würden sich aber die Signale einer erfolgreichen Bodenbildung mehren. Bereits seit Spätsommer 2013 sei kein neuer Tiefpunkt ausgebildet worden, die 200-Tages-Linie weise eine geringe Steigung auf. Aus den Umkehrpunkten der vergangenen zwei Jahre lasse sich eine recht scharf definierte Trading-Range ableiten, mit einer unteren Kante zwischen 11,80 Euro bis 12,30 Euro sowie einer oberen Begrenzung bei 15,40 Euro. Da bereits mehrere Versuche gescheitert seien, die Zone zu verlassen, sei mittelfristig mit einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung zu rechnen. (Ausgabe 4/2015) (26.01.2015/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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