Aktienanleihe Classic auf Deutsche Post: Deutsche Post muss weiter liefern - Anleiheanalyse


01.06.15 09:11
BNP Paribas

Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PS2PXN9 / WKN PS2PXN) auf die Aktie der Deutschen Post vor.

Die Aktie der Deutschen Post habe in diesem Jahr überzeugt. Rekorde bei Umsatz und Gewinn für 2014 hätten bei dem Logistikkonzern jüngst für ein neues Rekordhoch bei über 31 Euro gesorgt. Doch nicht alles glänze bei der Deutschen Post. So werde derzeit gestreikt und die Forderungen der Gewerkschaften könnten Kosten in Höhe von 600 Millionen Euro verursachen. Am besten laufe die e-commerce-Sparte, die einen Gewinn von 1,3 Mrd. Euro habe erzielen können. Allerdings seien hier die Margen zuletzt leicht rückläufig ausgefallen. Daher habe die Deutsche Post-Aktie begonnen, ihren vorangegangenen Höhenflug zu konsolidieren.

Anleger, die daher auf eine leicht steigende oder seitwärts gerichtete Tendenz würden setzen wollen, würden in Aktienanleihen eine gute Alternative zum Basiswert selbst finden. Das ausgewählte Papier biete eine maximale Renditechance von 16,9 Prozent, sollte die Aktie bis zum Verfall im Juni 2016 mindestens bei 32 Euro notieren.

Anders als viele DAX-Aktien seien die Papiere der Deutschen Post langfristig gesehen derzeit nicht überhitzt. Mit einer Differenz von acht Prozent zur 200-Tage-Linie biete der Logistik-Wert noch Potenzial auf der Oberseite. In den vergangenen Jahren sei es häufig erst ab einem Abstand von mehr als 20 Prozent zu einer Korrektur gekommen.

Rein charttechnisch liege bei 27 Euro eine gute Unterstützung, hier verlaufe auch der 200-Tage-Durchschnitt. Darunter wäre in einem negativen Marktumfeld Platz bis 21,50 Euro. Derzeit sei der Blick aber klar aufwärts gerichtet. Knacke die Deutsche Post-Aktie den kurzfristigen Abwärtstrend um 29,50 Euro, dürfte das Rekordniveau bei 30/31 Euro in Reichweite rücken. (Ausgabe 22/2015) (01.06.2015/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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