Aktienanleihe Classic auf Deutsche Bank: Renditechance von 11,6 Prozent - Anleiheanalyse


27.12.16 08:45
BNP Paribas

Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PR1C528 / WKN PR1C52) auf die Aktie der Deutschen Bank vor.

Die Aktie der Deutschen Bank habe ein schwieriges Jahr hinter sich. Erst sei der Titel auf das niedrigste Niveau seit mehr als zehn Jahren, habe sich danach aber rasant erholt und sei im vergangenen Quartal mit einem Plus von rund 55 Prozent die beste Aktie im DAX gewesen. Auf Jahressicht habe der Titel allerdings immer noch ein Minus von rund 20 Prozent zu verzeichnen.

Der Aufschwung sei mit der Zinswende gekommen, die am Ende des Sommers 2016 begonnen habe. Damit würden sich die Perspektiven verbessern, denn die Zinsmarge erhole sich, was wiederum die Aussichten für den Zinsüberschuss der Deutschen Bank aufhelle. Nachdem die Zinsen für zehnjährige Bundesanleihen Ende September mit minus 0,15 Prozent noch in der Nähe des Rekordtiefs gelegen hätten, würden sie aktuell bei 0,26 Prozent notieren.

Außerdem profitiere die Deutsche Bank vom regen Anleihehandel, der nach dem Zinsanstieg deutlich zugenommen habe. Allein in den USA sei das Volumen im November um etwa 17 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Auch die Rally am Aktienmarkt stütze die Geschäftsaussichten der Bank. Das bessere Kapitalmarktumfeld kommt der Deutschen Bank zugute, da das Institut immer noch stark vom Investmentbanking abhängig ist, so die Experten von BNP Paribas in einer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".

Wer trotz der besseren Perspektiven bei der Deutschen Bank nach Kursgewinnen von 55 Prozent in drei Monaten vorsichtiger agieren möchte, könne seine Strategie mit Aktienanleihen umsetzen. Das in der vorigen Woche ausgewählte Papier mit der WKN: PR1C52 habe einen Basispreis von 15 Euro, der rund 15 Prozent tiefer liege als der aktuelle Kurs der Deutschen Bank. Mit anderen Worten: Der Kurs könne bis zur Fälligkeit im Dezember 2017 noch deutlich fallen und dennoch werde der maximal zu erzielende Betrag ausgezahlt, was aktuell eine Renditechance von 11,6 Prozent bedeute. Sollte der Aktienkurs bei Fälligkeit den Basispreises unterschreiten, würden Anleger 66,66667 Aktien der Deutschen Bank erhalten, die zusammen aber nicht mehr den vollen Nennwert ausmachen würden. Der Kupon in Höhe von 9,5 Prozent werde in jedem Fall gezahlt. (Ausgabe vom 23.12.2016) (27.12.2016/alc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.