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Aktienanleihe Classic auf Dermapharm: Made in Germany zahlt sich aus - Zertifikateanalyse
11.06.20 11:30
DZ BANK
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Marcus Landau, Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK, stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von Dermapharm (ISIN DE000A161408 / WKN A16140) eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000DFJ5E25 / WKN DFJ5E2) mit dem Basiswert Dermapharm vor.
Die Aktie des deutschen Arzneimittelherstellers habe seit ihrem Korrekturtief im März kräftig zugelegt. Mit dieser dynamischen Bewegung sei sie über das bisherige Allzeithoch von Februar geklettert. Die jüngste Kurskorrektur könnte eine Gelegenheit sein, sich für eine Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends zu positionieren.
Patentfreie Arzneimittel und Gesundheitsprodukte seien das Kerngeschäft von Dermapharm. Zu den Therapiegebieten würden unter anderem Erkrankungen der Haut sowie Heuschnupfen gehören. Basis für die eigenen Produkte seien mehr als 250 Wirkstoffe und über 900 Arzneimittelzulassungen. Nach Erachten der Analysten sei ein Herausstellungsmerkmal des Nischenanbieters das breit gefächerte Sortiment. Spezielle Medikamente z.B. zur Behandlung von Herpesbläschen und Nagelpilz, Elektronische Insektenstichheiler, medizinisches Cannabis sowie Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe würden die Vielfalt des Angebots verdeutlichen.
Das 1991 gegründete Unternehmen setze in seinem Hauptbetätigungsfeld auf einen integrierten Ansatz. Dieser umfasse die hausinterne Entwicklung, die eigene Produktion sowie den Vertrieb durch einen pharmazeutisch geschulten Außendienst. Zweites Standbein von Dermapharm sei das Parallelimportgeschäft, das unter der Marke "axicorp" betrieben werde. Abgerundet werde das Geschäftsmodell durch das Segment "Pflanzliche Extrakte" (Euromed), womit die Gesellschaft den attraktiven Wachstumsmarkt für pflanzliche Arzneimittel adressiere. In den vergangenen Jahren sei Dermapharm mit der Ausrichtung und den strategischen Wachstumsinitiativen (Forschung und Entwicklung, Zukäufe, Expansion im Ausland) erfolgreich gewesen. Das spiegele sich in einer positiven Geschäftsentwicklung wider. Die Analysten der DZ BANK gehen langfristig von einer Fortsetzung des profitablen Wachstumskurses aus.
Dermapharm gehöre außerdem zu den Unternehmen, die kaum von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen seien. In einzelnen Therapiegebieten habe die Sorge vor einer Erkrankung sogar zu einer verstärkten Nachfrage im ersten Quartal geführt (Bevorratungseffekt). Dazu hätten Präparate zur Stärkung des Immunsystems und entzündungshemmende Präparate (systemische Kortikoide) gehört. Insgesamt seien in der Periode Januar bis März Umsatz und Gewinne gestiegen. Positiv bewerten die Analysten der DZ BANK zudem, dass es keine nennenswerten Einschränkungen in der Produktion gegeben hat. Hier zahle sich das Bekenntnis des Konzerns zum Produktionsstandort Deutschland aus. Das Parallelimportgeschäft habe sich ebenfalls sehr stark entwickelt. Hier habe das Unternehmen seinen Kunden mit einer intakten Lieferfähigkeit sowie einer vorausschauenden Bevorratung die Fähigkeit unter Beweis stellen können, auch in einem schwierigen Umfeld ein zuverlässiger Partner zu sein.
Dermapharm habe sich bei Vorlage der Quartalszahlen zuversichtlich für das Gesamtjahr 2020 gezeigt und die Prognosen bestätigt. Demnach sollten Umsatz und Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) organisch jeweils im oberen einstelligen Prozentbereich zulegen. Zu den Risiken würden weitere staatliche Regulierungsmaßnahmen gehören, was insbesondere das Parallelimportgeschäft belasten könnte. Im Hauptabsatzmarkt Deutschland gebe es zudem einen ausgeprägten Wettbewerb bei Arzneimittel- und Gesundheitsprodukten, was zu Preisdruck führen könne.
Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage stünden Anlegern verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der Dermapharm Holding SE als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel sei eine Aktienanleihe mit Fälligkeit am 26.03.2021 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 45,00 Euro und einer Zinszahlung von 14,00% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 26.03.2021, sei unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Dermapharm Holding SE. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssten aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell würden sich die Stückzinsen auf 5,74 Euro belaufen. Anleger würden während der Laufzeit der Aktienanleihe keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) erhalten und hätten keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.
Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin sei abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Dermapharm Holding SE. Am Rückzahlungstermin gebe es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
1. Liege der Schlusskurs der Aktie der Dermapharm Holding SE an der Börse Xetra Frankfurt am 19.03.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 45,00 Euro, werde die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
2. Liege der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhalte der Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (22,222) bestimmte Anzahl von Aktien der Dermapharm Holding SE. Es würden keine Bruchteile von Aktien geliefert. Für diese erhalte der Anleger eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Aktienanleihe. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien sei ausgeschlossen. Der Gegenwert der Aktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags werde unter dem Nennbetrag liegen. Wenn die Lieferung von Aktien des Basiswerts für die Analysten der DZ BANK erschwert oder unmöglich ist, kann die Rückzahlung auch zu einem entsprechenden Abrechnungsbetrag erfolgen. Dieser entspreche dem Ergebnis der Formel (Referenzpreis am letzten Bewertungstag x Bezugsverhältnis). Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der Dermapharm Holding SE am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liege.
Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust trete ein, wenn der Schlusskurs der Aktie, die der Aktienanleihe zugrunde liege (Basiswert), an der maßgeblichen Börse am Bewertungstag (Referenzpreis) null sei. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne. (Ausgabe vom 10.06.2020) (11.06.2020/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Aktie des deutschen Arzneimittelherstellers habe seit ihrem Korrekturtief im März kräftig zugelegt. Mit dieser dynamischen Bewegung sei sie über das bisherige Allzeithoch von Februar geklettert. Die jüngste Kurskorrektur könnte eine Gelegenheit sein, sich für eine Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends zu positionieren.
Patentfreie Arzneimittel und Gesundheitsprodukte seien das Kerngeschäft von Dermapharm. Zu den Therapiegebieten würden unter anderem Erkrankungen der Haut sowie Heuschnupfen gehören. Basis für die eigenen Produkte seien mehr als 250 Wirkstoffe und über 900 Arzneimittelzulassungen. Nach Erachten der Analysten sei ein Herausstellungsmerkmal des Nischenanbieters das breit gefächerte Sortiment. Spezielle Medikamente z.B. zur Behandlung von Herpesbläschen und Nagelpilz, Elektronische Insektenstichheiler, medizinisches Cannabis sowie Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe würden die Vielfalt des Angebots verdeutlichen.
Das 1991 gegründete Unternehmen setze in seinem Hauptbetätigungsfeld auf einen integrierten Ansatz. Dieser umfasse die hausinterne Entwicklung, die eigene Produktion sowie den Vertrieb durch einen pharmazeutisch geschulten Außendienst. Zweites Standbein von Dermapharm sei das Parallelimportgeschäft, das unter der Marke "axicorp" betrieben werde. Abgerundet werde das Geschäftsmodell durch das Segment "Pflanzliche Extrakte" (Euromed), womit die Gesellschaft den attraktiven Wachstumsmarkt für pflanzliche Arzneimittel adressiere. In den vergangenen Jahren sei Dermapharm mit der Ausrichtung und den strategischen Wachstumsinitiativen (Forschung und Entwicklung, Zukäufe, Expansion im Ausland) erfolgreich gewesen. Das spiegele sich in einer positiven Geschäftsentwicklung wider. Die Analysten der DZ BANK gehen langfristig von einer Fortsetzung des profitablen Wachstumskurses aus.
Dermapharm gehöre außerdem zu den Unternehmen, die kaum von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen seien. In einzelnen Therapiegebieten habe die Sorge vor einer Erkrankung sogar zu einer verstärkten Nachfrage im ersten Quartal geführt (Bevorratungseffekt). Dazu hätten Präparate zur Stärkung des Immunsystems und entzündungshemmende Präparate (systemische Kortikoide) gehört. Insgesamt seien in der Periode Januar bis März Umsatz und Gewinne gestiegen. Positiv bewerten die Analysten der DZ BANK zudem, dass es keine nennenswerten Einschränkungen in der Produktion gegeben hat. Hier zahle sich das Bekenntnis des Konzerns zum Produktionsstandort Deutschland aus. Das Parallelimportgeschäft habe sich ebenfalls sehr stark entwickelt. Hier habe das Unternehmen seinen Kunden mit einer intakten Lieferfähigkeit sowie einer vorausschauenden Bevorratung die Fähigkeit unter Beweis stellen können, auch in einem schwierigen Umfeld ein zuverlässiger Partner zu sein.
Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage stünden Anlegern verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der Dermapharm Holding SE als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel sei eine Aktienanleihe mit Fälligkeit am 26.03.2021 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 45,00 Euro und einer Zinszahlung von 14,00% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 26.03.2021, sei unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Dermapharm Holding SE. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssten aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell würden sich die Stückzinsen auf 5,74 Euro belaufen. Anleger würden während der Laufzeit der Aktienanleihe keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) erhalten und hätten keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.
Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin sei abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Dermapharm Holding SE. Am Rückzahlungstermin gebe es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
1. Liege der Schlusskurs der Aktie der Dermapharm Holding SE an der Börse Xetra Frankfurt am 19.03.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 45,00 Euro, werde die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
2. Liege der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhalte der Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (22,222) bestimmte Anzahl von Aktien der Dermapharm Holding SE. Es würden keine Bruchteile von Aktien geliefert. Für diese erhalte der Anleger eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Aktienanleihe. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien sei ausgeschlossen. Der Gegenwert der Aktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags werde unter dem Nennbetrag liegen. Wenn die Lieferung von Aktien des Basiswerts für die Analysten der DZ BANK erschwert oder unmöglich ist, kann die Rückzahlung auch zu einem entsprechenden Abrechnungsbetrag erfolgen. Dieser entspreche dem Ergebnis der Formel (Referenzpreis am letzten Bewertungstag x Bezugsverhältnis). Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der Dermapharm Holding SE am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liege.
Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust trete ein, wenn der Schlusskurs der Aktie, die der Aktienanleihe zugrunde liege (Basiswert), an der maßgeblichen Börse am Bewertungstag (Referenzpreis) null sei. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne. (Ausgabe vom 10.06.2020) (11.06.2020/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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