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Aktienanleihe Classic auf Bayer: Bayer bleibt auf Kurs - Anleiheanalyse
17.11.15 10:25
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PS950F7 / WKN PS950F) auf die Aktie von Bayer vor.
Mit seinen jüngsten Quartalsergebnissen habe der Pharmakonzern Bayer überzeugen können. Der Gewinn sei besser als erwartet ausgefallen und habe um knapp 28 Prozent zugelegt. Für diesen satten Gewinnsprung hätten vor allem die neuen Medikamente von Bayer wie zum Beispiel das Krebsmittel Stivarga oder der Blutverdünner Xarelto gesorgt. Auch die Erwartungen würden hoffnungsfroh stimmen: Bayer rechne damit, in diesem Jahr mit seinen neuen Arzneimitteln einen Umsatz von mehr als vier Milliarden Euro zu erzielen. Doch nicht für alle Unternehmensbereiche habe Bayer ein Patentrezept.
So schwächele die Agrochemie, weshalb Bayer insgesamt einen verhaltenen Jahresausblick gegeben habe. Der Umsatz für das Gesamtjahr solle nur um wenige Prozentpunkte auf 46 Milliarden Euro steigen. Da sehe es beim Gewinn schon besser aus, der 2015 zweistellig wachsen solle. Hierbei würden die guten Margen helfen, die in der Gesundheitssparte bei mehr als 27 und im Agrarbereich bei knapp 25 Prozent lägen.
Während die Bayer-Aktie somit aus fundamentaler Sicht durchaus mit Kaufargumenten aufwarten könne, würden die technischen Perspektiven noch nicht ganz so gut aussehen. Der langfristige Aufwärtstrend sei inzwischen Geschichte, die Papiere würden unter ihrer 200-Tage-Linie in einer Seitwärtsspanne notieren. Unterstützungen würden am Doppel-Tief bei 107 Euro sowie zwischen 117 bis 121 Euro verlaufen. Auf der Oberseite liege der nächste charttechnisch bedeutende Widerstand bei der mehrfach bestätigten Barriere von 138 Euro.
Anleger, die vor diesem Hintergrund vorsichtig in die Bayer-Aktie einsteigen wollten, könnten den Umweg über Aktienanleihen wählen. Sie würden von der aktuell hohen Schwankungsbreite in der Aktie profitieren und ihre Vorzüge in der erwarteten Seitwärtsphase ausspielen. Das in dieser Woche ausgewählte Papier habe eine Laufzeit bis zum Dezember 2016. Der Basispreis liege bei 112 Euro und damit rund sieben Prozent unterhalb des aktuellen Aktienkurses. Die maximale Renditechance mache acht Prozent aus. (Ausgabe vom 13.11.2015) (17.11.2015/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Mit seinen jüngsten Quartalsergebnissen habe der Pharmakonzern Bayer überzeugen können. Der Gewinn sei besser als erwartet ausgefallen und habe um knapp 28 Prozent zugelegt. Für diesen satten Gewinnsprung hätten vor allem die neuen Medikamente von Bayer wie zum Beispiel das Krebsmittel Stivarga oder der Blutverdünner Xarelto gesorgt. Auch die Erwartungen würden hoffnungsfroh stimmen: Bayer rechne damit, in diesem Jahr mit seinen neuen Arzneimitteln einen Umsatz von mehr als vier Milliarden Euro zu erzielen. Doch nicht für alle Unternehmensbereiche habe Bayer ein Patentrezept.
Während die Bayer-Aktie somit aus fundamentaler Sicht durchaus mit Kaufargumenten aufwarten könne, würden die technischen Perspektiven noch nicht ganz so gut aussehen. Der langfristige Aufwärtstrend sei inzwischen Geschichte, die Papiere würden unter ihrer 200-Tage-Linie in einer Seitwärtsspanne notieren. Unterstützungen würden am Doppel-Tief bei 107 Euro sowie zwischen 117 bis 121 Euro verlaufen. Auf der Oberseite liege der nächste charttechnisch bedeutende Widerstand bei der mehrfach bestätigten Barriere von 138 Euro.
Anleger, die vor diesem Hintergrund vorsichtig in die Bayer-Aktie einsteigen wollten, könnten den Umweg über Aktienanleihen wählen. Sie würden von der aktuell hohen Schwankungsbreite in der Aktie profitieren und ihre Vorzüge in der erwarteten Seitwärtsphase ausspielen. Das in dieser Woche ausgewählte Papier habe eine Laufzeit bis zum Dezember 2016. Der Basispreis liege bei 112 Euro und damit rund sieben Prozent unterhalb des aktuellen Aktienkurses. Die maximale Renditechance mache acht Prozent aus. (Ausgabe vom 13.11.2015) (17.11.2015/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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