Aktienanleihe Classic auf Aurubis: Heißer Wert aus der zweiten Reihe - Anleiheanalyse


10.08.15 13:02
BNP Paribas

Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PS7N3J7 / WKN PS7N3J) auf die Aktie von Aurubis vor.

Sorgen um die konjunkturelle Entwicklung in China hätten zuletzt die Preise der Industriemetalle wie Kupfer gedrückt. Die Rohstoffnotierungen würden auch die Geschäfte von Aurubis beeinflussen. Höhere Schmelz- und Raffinerielöhne würden nur dann gezahlt, wenn auch der Kupferpreis steige. Inzwischen greife die chinesische Regierung mit massiven Interventionen ein, um den Aktienmarkt zu stabilisieren. Damit würden auch die Chancen steigen, dass die Rohstoffe zu einer Erholung ansetzen würden.

Zudem erhalte Aurubis die Löhne und Prämien in Dollar, die Euro-Abwertung spiele dem Kupferproduzenten somit in die Karten. Dennoch sollten die Risiken wie eine Euro-Aufwertung oder weiter fallende Rohstoffpreise nicht unterschätzt werden. Wer sich in einem solchen Umfeld lieber etwas defensiver engagieren wolle, könne auf die ausgewählte Aktienanleihe mit der WKN PS7N3J setzen, die ein gutes Chance-Risiko-Profil biete. Das Papier habe eine Laufzeit bis September 2016 und biete aktuell eine maximale Renditechance von knapp sechs Prozent. Der Basispreis liege mit 48 Euro klar unter dem aktuellen Aktienkurs.

Trendkanäle würden einige Vorteile bieten: Mit dem Chartmuster könnten vergleichsweise einfach das Kurspotenzial sowie das Risiko auf der Unterseite bestimmt werden. Seit rund sechs Jahren laufe die Aurubis-Aktie bereits in einem Trendkanal. Zuletzt sei im Mai die Oberseite exakt bestätigt worden.

Inzwischen sei die erlaubte Spanne weiter gestiegen und lasse Luft bis rund 62 Euro. Hier hätte sich die Aktie auch wieder recht weit von ihrer 200-Tage-Linie entfernt. Der langfristige Durchschnitt verlaufe bei 51 Euro und verstärke zugleich die horizontale Unterstützung bei 50 Euro. Größere Verluste bis an die Unterseite des Trendkanals bei knapp 40 Euro seien daher eher unwahrscheinlich. (Ausgabe 32/2015) (10.08.2015/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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