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Aktienanleihe Classic auf AIXTRON: AIXTRON leuchtet matt - Anleiheanalyse
09.12.15 08:30
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PS95WM4 / WKN PS95WM) auf die AIXTRON-Aktie vor.
Der TecDAX-Konzern AIXTRON SE habe Anleger in den vergangenen Jahren mit vielen schlechten Nachrichten enttäuscht. Umso begeisterter hätten die Investoren auf die jüngsten Ergebnisse reagiert. Um 40 Prozent sei die AIXTRON-Aktie seit der Vorlage der 9-Monatszahlen nach oben geschossen.
Der Spezialmaschinenbauer produziere Anlagen zur Herstellung von Verbindungshalbleitern für Anwendungen wie LEDs, Laser und Speicherchips und habe im abgelaufenen Quartal einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 4,1 Mio. Euro erwirtschaftet. Das sei der erste operative Gewinn seit dem vierten Quartal 2013 gewesen. Anleger seien begeistert gewesen, zumal Vorstandschef Martin Goetzeler die Prognose bekräftigt habe, innerhalb des zweiten Halbjahrs 2015 die Gewinnschwelle vor Steuern und Abschreibungen zu erreichen. Unterm Strich würden aber weiterhin rote Zahlen stehen.
Viele Anleger würden hoffen, dass der Konzern im nächsten Jahr Anlagen an einen chinesischen Großkunden liefern werde, deren Auslieferung sich bislang verzögert habe. Etliche Experten würden jedoch die Euphorie dämpfen. Zwar hätten Unternehmen wie der Lichttechnikspezialist Osram angekündigt, verstärkt in die LED-Technologie zu investieren. Allerdings existiere bereits jetzt ein Überangebot, das einen hohen Preisdruck verursache. Daher dürfte sich die Branche insgesamt mit Investitionen zurückhalten.
Für vorsichtige Anleger, die nun eine Konsolidierung der AIXTRON-Aktie erwarten würden, könnten Aktienanleihen eine Alternative zu einem Direktinvestment sein. Schließlich sei die Schwankungsbreite in der Aktie sehr hoch, was wiederum die Konditionen der Aktienanleihen verbessere. Das ausgewählte Papier mit der WKN PS95WM habe einen sehr tiefen Basispreis, dennoch biete das Papier eine ansehnliche maximale Renditechance von 7,2 Prozent bis zur Fälligkeit im September 2016. Notiere die Aktie dann unterhalb des Basispreises, würden 200 Aktien an den Anleiheinhaber geliefert, die aber zusammen nicht mehr den Nennbetrag von 1.000 Euro erreichen würden. (Ausgabe vom 04.12.2015) (09.12.2015/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der TecDAX-Konzern AIXTRON SE habe Anleger in den vergangenen Jahren mit vielen schlechten Nachrichten enttäuscht. Umso begeisterter hätten die Investoren auf die jüngsten Ergebnisse reagiert. Um 40 Prozent sei die AIXTRON-Aktie seit der Vorlage der 9-Monatszahlen nach oben geschossen.
Viele Anleger würden hoffen, dass der Konzern im nächsten Jahr Anlagen an einen chinesischen Großkunden liefern werde, deren Auslieferung sich bislang verzögert habe. Etliche Experten würden jedoch die Euphorie dämpfen. Zwar hätten Unternehmen wie der Lichttechnikspezialist Osram angekündigt, verstärkt in die LED-Technologie zu investieren. Allerdings existiere bereits jetzt ein Überangebot, das einen hohen Preisdruck verursache. Daher dürfte sich die Branche insgesamt mit Investitionen zurückhalten.
Für vorsichtige Anleger, die nun eine Konsolidierung der AIXTRON-Aktie erwarten würden, könnten Aktienanleihen eine Alternative zu einem Direktinvestment sein. Schließlich sei die Schwankungsbreite in der Aktie sehr hoch, was wiederum die Konditionen der Aktienanleihen verbessere. Das ausgewählte Papier mit der WKN PS95WM habe einen sehr tiefen Basispreis, dennoch biete das Papier eine ansehnliche maximale Renditechance von 7,2 Prozent bis zur Fälligkeit im September 2016. Notiere die Aktie dann unterhalb des Basispreises, würden 200 Aktien an den Anleiheinhaber geliefert, die aber zusammen nicht mehr den Nennbetrag von 1.000 Euro erreichen würden. (Ausgabe vom 04.12.2015) (09.12.2015/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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