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Abwartendere EZB aufgrund der Unsicherheit
04.03.22 11:30
Merck Finck
München (www.anleihencheck.de) - Der Russland/Ukraine-Konflikt macht vielen Menschen Angst, so die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank
"Solange die weitere Entwicklung so unsicher ist, bleiben auch die ökonomischen Auswirkungen unklar", sage Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck rechne damit, dass "die EZB bei ihrer Sitzung am nächsten Donnerstag angesichts der Unsicherheit eine eher abwartende Haltung einnimmt." Greil: "Letztendlich dürfte die EZB darauf verweisen, dass sie angesichts neuer Entwicklungen und Daten flexibel bleiben muss - gegen kurzfristige Energiepreissprünge kann sie auch nichts machen."
Außer der EZB-Sitzung beinhalte die nächste Woche noch ein weiteres Makro-Highlight: Die Veröffentlichung der voraussichtlich in Richtung acht Prozent weiter gestiegenen US-Inflation im Februar, ebenfalls am Donnerstag. Während in der Eurozone das finale Bruttoinlandsprodukt für das Schlussquartal 2021 als das einzige weitere Highlight sei, gelte dasselbe in den USA für das von der Michigan-Universität erhobene Verbrauchervertrauen (vorläufig für März) am Freitag.
In Deutschland kämen nächste Woche zuerst die Auftragseingänge sowie die Einzelhandelsumsätze jeweils für Januar, bevor am Freitag die finalen Februar- Inflationsdaten folgen würden. Und während in Asien am Mittwoch auch in Japan das finale Bruttoinlandsprodukt für das Schlussquartal 2021 auf der Agenda stehe, würden sich die Blicke hinsichtlich China am Montag auf die Handelsbilanz und am Mittwoch auf die Preisdaten jeweils für Februar richten. (04.03.2022/alc/a/a)
"Solange die weitere Entwicklung so unsicher ist, bleiben auch die ökonomischen Auswirkungen unklar", sage Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck rechne damit, dass "die EZB bei ihrer Sitzung am nächsten Donnerstag angesichts der Unsicherheit eine eher abwartende Haltung einnimmt." Greil: "Letztendlich dürfte die EZB darauf verweisen, dass sie angesichts neuer Entwicklungen und Daten flexibel bleiben muss - gegen kurzfristige Energiepreissprünge kann sie auch nichts machen."
Außer der EZB-Sitzung beinhalte die nächste Woche noch ein weiteres Makro-Highlight: Die Veröffentlichung der voraussichtlich in Richtung acht Prozent weiter gestiegenen US-Inflation im Februar, ebenfalls am Donnerstag. Während in der Eurozone das finale Bruttoinlandsprodukt für das Schlussquartal 2021 als das einzige weitere Highlight sei, gelte dasselbe in den USA für das von der Michigan-Universität erhobene Verbrauchervertrauen (vorläufig für März) am Freitag.
In Deutschland kämen nächste Woche zuerst die Auftragseingänge sowie die Einzelhandelsumsätze jeweils für Januar, bevor am Freitag die finalen Februar- Inflationsdaten folgen würden. Und während in Asien am Mittwoch auch in Japan das finale Bruttoinlandsprodukt für das Schlussquartal 2021 auf der Agenda stehe, würden sich die Blicke hinsichtlich China am Montag auf die Handelsbilanz und am Mittwoch auf die Preisdaten jeweils für Februar richten. (04.03.2022/alc/a/a)


