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AT1-Anleihen auf Erholungskurs - Am Ende zählen die Fundamentaldaten
12.06.23 11:00
RBC BlueBay Asset Management
London (www.anleihencheck.de) - Angesichts von AT1-Anleihen im Volumen von fast 10 Milliarden Euro mit Kündigungstermin bis Ende 2023 fragen sich viele Anleger: Werden die emittierenden Banken ihre Kündigungsrechte ausüben? Wir erwarten, dass die meisten dies tun werden, so James Macdonald, Experte für Investment-Grade-Anleihen und Senior Portfolio Manager bei RBC BlueBay Asset Management.
Der bisherige Jahresverlauf habe gezeigt, dass sie selbst in Zeiten hoher Spreads die Papiere kündigen würden.
Das Management wisse in der Regel, dass Anleger ein vorhersehbares Verhalten wünschen würden. Dafür würden die Emittenten mit geringeren Spreads belohnt. Darüber hinaus verfüge der Bankensektor über eine erhebliche Menge an überschüssigem Kapital. Das gebe den Instituten die Flexibilität, Anleihen zu kündigen und auf günstigere Marktbedingungen für eine Neuemission zu warten.
Trotz der erhöhten Spreads sei die Ausgabe von AT1-Anleihen als Alternative zu Eigenkapital weiterhin attraktiv. Zwar könnten sich die Banken derzeit eine gewisse Geduld leisten. RBC BlueBay Asset Management denke aber nicht, dass sie sich längere Zeit vom Markt fernhalten würden.
Hohe Investorennachfrage nach AT1-Anleihen
Die Nachfrage der Anleger nach dieser Anlageklasse sei nach wie vor groß. Die Fundamentaldaten der europäischen Banken seien robust, wie ihre Rekordergebnisse im ersten Quartal bestätigt hätten.
RBC BlueBay Asset Management gehe davon aus, dass Neuemissionen derzeit vom Markt sehr gut aufgenommen würden. Die Nachfrage könnte ein Katalysator für die Neubewertung des Marktes sein und dazu führen, dass der im ersten Quartal des Jahres verlorene Boden wieder ein Stück weit gut gemacht werde.
Kurzfristig scheine der Sekundärmarkt den Schock verkraftet zu haben. Seit den Turbulenzen im März habe sich der Markt weiter erholt - trotz der Probleme der US-Regionalbanken, der Debatte über die US-Schuldenobergrenze und der anhaltenden makroökonomischen Volatilität. RBC BlueBay Asset Management gehe davon aus, dass sich der Aufschwung fortsetze.
Obwohl AT1-Papiere im ersten Quartal einen Rückschlag hätten hinnehmen müssen, sei das Risiko-Ertrags-Potenzial der Anlageklasse nach wie vor sehr vielversprechend. RBC BlueBay Asset Management sei davon überzeugt, dass sich die äußerst robusten Fundamentaldaten mit der Zeit durchsetzen und vom Markt eingepreist würden, und setze nach wie vor auf qualitativ hochwertige Banken mit klarer Strategie. (12.06.2023/alc/a/a)
Der bisherige Jahresverlauf habe gezeigt, dass sie selbst in Zeiten hoher Spreads die Papiere kündigen würden.
Das Management wisse in der Regel, dass Anleger ein vorhersehbares Verhalten wünschen würden. Dafür würden die Emittenten mit geringeren Spreads belohnt. Darüber hinaus verfüge der Bankensektor über eine erhebliche Menge an überschüssigem Kapital. Das gebe den Instituten die Flexibilität, Anleihen zu kündigen und auf günstigere Marktbedingungen für eine Neuemission zu warten.
Trotz der erhöhten Spreads sei die Ausgabe von AT1-Anleihen als Alternative zu Eigenkapital weiterhin attraktiv. Zwar könnten sich die Banken derzeit eine gewisse Geduld leisten. RBC BlueBay Asset Management denke aber nicht, dass sie sich längere Zeit vom Markt fernhalten würden.
Die Nachfrage der Anleger nach dieser Anlageklasse sei nach wie vor groß. Die Fundamentaldaten der europäischen Banken seien robust, wie ihre Rekordergebnisse im ersten Quartal bestätigt hätten.
RBC BlueBay Asset Management gehe davon aus, dass Neuemissionen derzeit vom Markt sehr gut aufgenommen würden. Die Nachfrage könnte ein Katalysator für die Neubewertung des Marktes sein und dazu führen, dass der im ersten Quartal des Jahres verlorene Boden wieder ein Stück weit gut gemacht werde.
Kurzfristig scheine der Sekundärmarkt den Schock verkraftet zu haben. Seit den Turbulenzen im März habe sich der Markt weiter erholt - trotz der Probleme der US-Regionalbanken, der Debatte über die US-Schuldenobergrenze und der anhaltenden makroökonomischen Volatilität. RBC BlueBay Asset Management gehe davon aus, dass sich der Aufschwung fortsetze.
Obwohl AT1-Papiere im ersten Quartal einen Rückschlag hätten hinnehmen müssen, sei das Risiko-Ertrags-Potenzial der Anlageklasse nach wie vor sehr vielversprechend. RBC BlueBay Asset Management sei davon überzeugt, dass sich die äußerst robusten Fundamentaldaten mit der Zeit durchsetzen und vom Markt eingepreist würden, und setze nach wie vor auf qualitativ hochwertige Banken mit klarer Strategie. (12.06.2023/alc/a/a)


