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9,75% Vontobel-Aktienanleihe auf Boeing: Sinkflug beendet? Anleiheanalyse
06.06.24 08:30
Bank Vontobel Europe AG
München (www.anleihencheck.de) - Der US-Hersteller von Luft- und Raumfahrttechnik Boeing hatte einen schwierigen Start ins Jahr 2024, so das Zertifikate-Team der Bank Vontobel Europe AG im aktuellen "Aktienanleihen Investor".
Die Probleme mit der Baureihe 737 MAX würden ihren Tribut zollen. Trotz starker Korrektur der Aktie seien die Quartalszahlen dennoch weniger schlecht ausgefallen als erwartet. Wo gehe die Reise hin bei Boeing?
Seit dem großen Rückgang zur Zeit der Pandemie habe sich die Luftfahrbranche deutlich erholen können. Die Leute würden wieder reisen, was die Passagierzahlen der Flughafenbetreiber Flughafen Zürich oder Fraport (Flughafen Frankfurt) bestätigen würden. Die International Air Transport Association erwarte 2024 rund 4,7 Milliarden Passagiere - 2019 seien es 4,5 Milliarden gewesen. Auch die Preise für Flugtickets auf einschlägigen Preisvergleichsportalen würden ein ähnliches Bild zeigen, mit tendenziell deutlich gestiegenen Ticketpreisen für die beliebtesten Feriendestinationen.
Um der steigenden Nachfrage gerecht werden zu können, würden Flugzeugbetreiber entsprechend in ihre Flugzeugflotte investieren. Dabei gebe es neben dem Kauf der Maschinen auch die häufig genutzte Möglichkeit des Leasings. Hierbei könnten das sogenannte "Dry und Wet Leasing" unterschieden werden. Während beim "Dry Leasing" das Flugzeug von der mietenden Airline betrieben werde, werde beim "Wet Leasing" das Flugzeug sowie die Crew von der leasinggebenden Airline operiert. In beiden Fällen seien die größten Hersteller von Flugzeugen (Airbus und Boeing) gefragt, um die dringend benötigen Maschinen zu liefern. Mittelfristig dürfte die Nachfrage nach Flugzeugen aufgrund einer wachsenden Mittelschicht in den Schwellenländern weiter zunehmen.
Der Ruf des US-Verkehrsflugzeugherstellers Boeing habe zuletzt aufgrund einer Reihe von Fehlschlägen gelitten. Nach einem Zwischenfall bei dem neuen Modell 737 MAX 9, in dem für Boeing wichtigen Standbein im Bereich der Schmalrumpfflugzeuge, habe die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) angeordnet, die Flugzeugmodelle baugleichen Typs auf Mängel zu überprüfen. Dies sei nicht das erste Mal gewesen, dass es bei dem betreffenden Bautyp zu Vorfällen gekommen sei. Vor rund fünf Jahren sei es mit dem baugleichen Typ zu zwei Flugzeugabstürzen gekommen.
Aufgrund des Prüfungsberichts könnten die Ergebnisse auf potenzielle Produktionsmängel hinweisen, der Flugzeughersteller Boeing sei entsprechend gefordert. In der Folge seien Fluggesellschaften wie United Airlines vom Kauf des 737 MAX zurückgetreten und Boeing habe aufgrund eines rund 20-monatigen Startverbots Entschädigungsleistungen an Airlines zahlen müssen.
Zusätzlich habe Boeing die Produktion der 737-Baureihe zeitweise zurückfahren müssen und die Auslieferungen, über die zuletzt auf 38 Maschinen pro Monat festgelegte Obergrenze nicht auf die eigentlich angestrebten 50 hinaus ausweiten können. Jüngsten Berichten zufolge könnte es auch rechtliche Konsequenzen für Boeing nach sich ziehen mit einer potenziellen Klage des US-Justizministeriums. Die andauernde Krise habe Boing deutlich hinter den europäischen Konkurrent Airbus zurückfallen lassen.
Die Krise rund um den 737 MAX spiegele sich auch in den Ergebnissen des Unternehmens und der Performance der Aktie an der Börse wider. So habe die Boeing-Aktie entsprechend auf die Vorfälle der letzten Wochen und Monate reagiert.
Der Blick auf die Ergebnisse des ersten Quartals 2024 sei trotz hoher Mittelabflüsse (knapp 3,93 Milliarden US-Dollar) und Entschädigungszahlungen weniger schlimm ausgefallen als von Experten befürchtet. Der Verlust habe sich auf rund 355 Millionen US-Dollar belaufen und damit 16 Prozent tiefer als im Vorjahr und rund halb so hoch gelegen wie erwartet. Der Umsatz sei zum ersten Mal seit sieben Quartalen um knapp acht Prozent auf 16,6 Milliarden US-Dollar gefallen.
Der CEO habe in einem Brief an die Belegschaft geschrieben, dass die Sicherheit und Qualität absoluten Vorrang trotz des massiven Einflusses auf die Quartalsergebnisse des Unternehmens hätten. So habe er ebenfalls bestätigt, dass jeder Stein umgedreht werden und die aktuelle Drosselung genutzt werden würde, um Lieferketten zu stabilisieren und Fabriken zu stärken. Insgesamt habe der CEO davon gesprochen, dass Fortschritte verzeichnet werden könnten.
Der europäische Flugzeughersteller liege nicht nur wegen der schlechten Nachrichten um Boeing vorn, sondern auch, weil Airbus über die vergangenen Jahre strategisch treibstoffeffiziente Mittelstreckenflugzeuge entwickelt habe, die für Fluggesellschaften günstiger zu betreiben seien. Dieser Vorteil habe Airbus ermöglicht, einen fünfjährigen Vorsprung bei den Flugzeugbestellungen und -auslieferungen zu halten.
Doch das europäische Unternehmen werde seinen Vorteil im Airbus-Boeing-Duopol trotz der großen Nachfrage nach weiteren Verkehrsflugzeugen laut Luftfahrtexperten wahrscheinlich nicht viel weiter ausbauen können. Der Grund: Airbus stelle bereits so schnell wie möglich Flugzeuge her und habe einen Auftragsbestand von über 8.600 Bestellungen abzuarbeiten. Die Möglichkeit, die Turbulenzen von Boeing auszunutzen, sei daher laut Experten begrenzt. Zwischen angespannten Lieferketten und den langen Vorlaufzeiten für ein äußerst komplexes und stark reguliertes Produkt könne ein heute bei Airbus bestelltes Flugzeug möglicherweise erst Ende des Jahrzehnts geliefert werden.
Doch nicht nur die zivile Luftfahrt benötige Flugzeuge. Europa suche aktuell nach Alternativen zur ukrainischen Antonow An-124 und wende sich zunehmend Airbus zu. Airbus Defence and Space übernehme die Koordination des ESOCA-Projekts, das nach kurz- und langfristigen europäischen Lösungen für den strategischen Lufttransport suche. Mögliche Optionen würden den Einsatz von speziell modifizierten Airbus BelugaST- oder BelugaXL-Flugzeugen beinhalten, um den Transport von übergroßen Frachtgütern zu gewährleisten und somit die Logistikkapazität Europas zu stärken.
Neben Airbus seien auch Leonardo und Thales an dem ESOCA-Projekt beteiligt und würden eine wichtige Rolle bei der Entwicklung dieser Lösungen spielen. Alle drei Unternehmen seien auch zu rund jeweils zehn Prozent in dem Partizipationszertifikat auf den Solactive Europe Aerospace and Defense Index zu finden.
Je nachdem, ob man als Anleger von steigenden, seitwärts tendierenden oder fallenden Kursen ausgehe, gebe es Strukturierte Produkte, die zur jeweiligen Markterwartung passen würden. So gebe es neben Call- bzw. Long- und Put- bzw. Short-Produkten, welche von steigenden bzw. fallenden Kursen profitieren könnten, auch strukturierte Produkte wie Aktienanleihen, welche Anlegern die Möglichkeit bieten würden, von seitwärts tendierender Kurse der Aktie zu profitieren.
Eine Investmentidee sei zum Beispiel die 4,00% Aktienanleihe auf Boeing. Der Basispreis betrage 100,00%, die Barriere 80,00%. Der aktuelle Verkaufspreis belaufe sich auf 100,00%. Die Laufzeit ende am 20.06.2025. (Stand: 05.06.2024) (Ausgabe Juni 2024)
Da der weitere Kursverlauf der Aktien von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.
Ausgewählte Risiken:
Korrelationsrisiko:
Multi Aktienanleihen mit Barriere (Worst of): Dieser Typ der Aktienanleihen bezieht sich auf mehrere Basiswerte. Damit ist der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sog. Worst-of-Struktur). Das Risiko eines Verlusts des investierten Kapitals ist daher bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.
Marktrisiko:
Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.
Emittenten-/Bonitätsrisiko:
Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (06.06.2024/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Probleme mit der Baureihe 737 MAX würden ihren Tribut zollen. Trotz starker Korrektur der Aktie seien die Quartalszahlen dennoch weniger schlecht ausgefallen als erwartet. Wo gehe die Reise hin bei Boeing?
Seit dem großen Rückgang zur Zeit der Pandemie habe sich die Luftfahrbranche deutlich erholen können. Die Leute würden wieder reisen, was die Passagierzahlen der Flughafenbetreiber Flughafen Zürich oder Fraport (Flughafen Frankfurt) bestätigen würden. Die International Air Transport Association erwarte 2024 rund 4,7 Milliarden Passagiere - 2019 seien es 4,5 Milliarden gewesen. Auch die Preise für Flugtickets auf einschlägigen Preisvergleichsportalen würden ein ähnliches Bild zeigen, mit tendenziell deutlich gestiegenen Ticketpreisen für die beliebtesten Feriendestinationen.
Um der steigenden Nachfrage gerecht werden zu können, würden Flugzeugbetreiber entsprechend in ihre Flugzeugflotte investieren. Dabei gebe es neben dem Kauf der Maschinen auch die häufig genutzte Möglichkeit des Leasings. Hierbei könnten das sogenannte "Dry und Wet Leasing" unterschieden werden. Während beim "Dry Leasing" das Flugzeug von der mietenden Airline betrieben werde, werde beim "Wet Leasing" das Flugzeug sowie die Crew von der leasinggebenden Airline operiert. In beiden Fällen seien die größten Hersteller von Flugzeugen (Airbus und Boeing) gefragt, um die dringend benötigen Maschinen zu liefern. Mittelfristig dürfte die Nachfrage nach Flugzeugen aufgrund einer wachsenden Mittelschicht in den Schwellenländern weiter zunehmen.
Der Ruf des US-Verkehrsflugzeugherstellers Boeing habe zuletzt aufgrund einer Reihe von Fehlschlägen gelitten. Nach einem Zwischenfall bei dem neuen Modell 737 MAX 9, in dem für Boeing wichtigen Standbein im Bereich der Schmalrumpfflugzeuge, habe die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) angeordnet, die Flugzeugmodelle baugleichen Typs auf Mängel zu überprüfen. Dies sei nicht das erste Mal gewesen, dass es bei dem betreffenden Bautyp zu Vorfällen gekommen sei. Vor rund fünf Jahren sei es mit dem baugleichen Typ zu zwei Flugzeugabstürzen gekommen.
Aufgrund des Prüfungsberichts könnten die Ergebnisse auf potenzielle Produktionsmängel hinweisen, der Flugzeughersteller Boeing sei entsprechend gefordert. In der Folge seien Fluggesellschaften wie United Airlines vom Kauf des 737 MAX zurückgetreten und Boeing habe aufgrund eines rund 20-monatigen Startverbots Entschädigungsleistungen an Airlines zahlen müssen.
Zusätzlich habe Boeing die Produktion der 737-Baureihe zeitweise zurückfahren müssen und die Auslieferungen, über die zuletzt auf 38 Maschinen pro Monat festgelegte Obergrenze nicht auf die eigentlich angestrebten 50 hinaus ausweiten können. Jüngsten Berichten zufolge könnte es auch rechtliche Konsequenzen für Boeing nach sich ziehen mit einer potenziellen Klage des US-Justizministeriums. Die andauernde Krise habe Boing deutlich hinter den europäischen Konkurrent Airbus zurückfallen lassen.
Die Krise rund um den 737 MAX spiegele sich auch in den Ergebnissen des Unternehmens und der Performance der Aktie an der Börse wider. So habe die Boeing-Aktie entsprechend auf die Vorfälle der letzten Wochen und Monate reagiert.
Der Blick auf die Ergebnisse des ersten Quartals 2024 sei trotz hoher Mittelabflüsse (knapp 3,93 Milliarden US-Dollar) und Entschädigungszahlungen weniger schlimm ausgefallen als von Experten befürchtet. Der Verlust habe sich auf rund 355 Millionen US-Dollar belaufen und damit 16 Prozent tiefer als im Vorjahr und rund halb so hoch gelegen wie erwartet. Der Umsatz sei zum ersten Mal seit sieben Quartalen um knapp acht Prozent auf 16,6 Milliarden US-Dollar gefallen.
Der CEO habe in einem Brief an die Belegschaft geschrieben, dass die Sicherheit und Qualität absoluten Vorrang trotz des massiven Einflusses auf die Quartalsergebnisse des Unternehmens hätten. So habe er ebenfalls bestätigt, dass jeder Stein umgedreht werden und die aktuelle Drosselung genutzt werden würde, um Lieferketten zu stabilisieren und Fabriken zu stärken. Insgesamt habe der CEO davon gesprochen, dass Fortschritte verzeichnet werden könnten.
Der europäische Flugzeughersteller liege nicht nur wegen der schlechten Nachrichten um Boeing vorn, sondern auch, weil Airbus über die vergangenen Jahre strategisch treibstoffeffiziente Mittelstreckenflugzeuge entwickelt habe, die für Fluggesellschaften günstiger zu betreiben seien. Dieser Vorteil habe Airbus ermöglicht, einen fünfjährigen Vorsprung bei den Flugzeugbestellungen und -auslieferungen zu halten.
Doch nicht nur die zivile Luftfahrt benötige Flugzeuge. Europa suche aktuell nach Alternativen zur ukrainischen Antonow An-124 und wende sich zunehmend Airbus zu. Airbus Defence and Space übernehme die Koordination des ESOCA-Projekts, das nach kurz- und langfristigen europäischen Lösungen für den strategischen Lufttransport suche. Mögliche Optionen würden den Einsatz von speziell modifizierten Airbus BelugaST- oder BelugaXL-Flugzeugen beinhalten, um den Transport von übergroßen Frachtgütern zu gewährleisten und somit die Logistikkapazität Europas zu stärken.
Neben Airbus seien auch Leonardo und Thales an dem ESOCA-Projekt beteiligt und würden eine wichtige Rolle bei der Entwicklung dieser Lösungen spielen. Alle drei Unternehmen seien auch zu rund jeweils zehn Prozent in dem Partizipationszertifikat auf den Solactive Europe Aerospace and Defense Index zu finden.
Je nachdem, ob man als Anleger von steigenden, seitwärts tendierenden oder fallenden Kursen ausgehe, gebe es Strukturierte Produkte, die zur jeweiligen Markterwartung passen würden. So gebe es neben Call- bzw. Long- und Put- bzw. Short-Produkten, welche von steigenden bzw. fallenden Kursen profitieren könnten, auch strukturierte Produkte wie Aktienanleihen, welche Anlegern die Möglichkeit bieten würden, von seitwärts tendierender Kurse der Aktie zu profitieren.
Eine Investmentidee sei zum Beispiel die 4,00% Aktienanleihe auf Boeing. Der Basispreis betrage 100,00%, die Barriere 80,00%. Der aktuelle Verkaufspreis belaufe sich auf 100,00%. Die Laufzeit ende am 20.06.2025. (Stand: 05.06.2024) (Ausgabe Juni 2024)
Da der weitere Kursverlauf der Aktien von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.
Ausgewählte Risiken:
Korrelationsrisiko:
Multi Aktienanleihen mit Barriere (Worst of): Dieser Typ der Aktienanleihen bezieht sich auf mehrere Basiswerte. Damit ist der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sog. Worst-of-Struktur). Das Risiko eines Verlusts des investierten Kapitals ist daher bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.
Marktrisiko:
Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.
Emittenten-/Bonitätsrisiko:
Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (06.06.2024/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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