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7,25% Vontobel-Aktienanleihe auf Merck & Co, Novartis, Roche: Pharma-Giganten im Wandel - Anleiheanalyse
23.10.25 11:00
Bank Vontobel Europe AG
München (www.anleihencheck.de) - Die globale Pharmaindustrie steht vor einer neuen Ära, geprägt von biotechnologischen Innovationen, steigenden Gesundheitsausgaben und wachsender Nachfrage nach individualisierten Therapien, so das Zertifikate-Team der Bank Vontobel Europe AG im aktuellen "Aktienanleihen Investor".
Während regulatorische Anforderungen und der Preisdruck anhalten würden, würden Fortschritte in der Onkologie, Immuntherapie und digitalen Gesundheit neue Wachstumsfelder eröffnen. Besonders die drei Branchengrößen Merck & Co. Inc., Novartis AG und Roche Holding AG würden zu den Unternehmen zählen, die langfristig von dieser Entwicklung profitieren könnten. Ihr Fokus auf Forschung, Diversifikation und Effizienz bilde die Grundlage für nachhaltiges Wachstum in einem Markt, der zunehmend durch Präzisionsmedizin und datenbasierte Entwicklung geprägt sei.
Merck bleibe ein führender Akteur in der globalen Biopharmabranche. Der US-Konzern profitiere insbesondere von seinem Blockbuster-Medikament Keytruda, welches sich als Rückgrat der modernen Krebsimmuntherapie etabliert habe. Darüber hinaus investiere Merck stark in die Entwicklung von mRNA-Technologien und in Kooperationen mit Biotech-Unternehmen, um die Pipeline in den Bereichen Onkologie, Infektionskrankheiten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erweitern. Die robuste Bilanz und das konsequente Kostenmanagement würden es dem Konzern ermöglichen, trotz makroökonomischer Unsicherheiten hohe Forschungsausgaben beizubehalten. Sollte sich das globale Gesundheitsbudget 2026 weiter ausweiten, dürfte Merck davon profitieren (Merck & Co. - Q2 2025 Financial Results, Bloomberg 21.10.2025).
Novartis befinde sich nach der Abspaltung der Generikasparte Sandoz in einer Phase der strategischen Neuausrichtung. Der Schweizer Pharmakonzern konzentriere sich zunehmend auf innovative verschreibungspflichtige Medikamente mit hohem Margenpotenzial. Mit starken Positionen in den Bereichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Neurodegeneration und Onkologie setze Novartis auf forschungsgetriebene Wertschöpfung.
Programme wie Pluvicto (Radioligandtherapie) und Kesimpta (zur Behandlung von Multipler Sklerose) würden zeigen, dass der Fokus auf spezialisierte Therapien Früchte trage. Zudem treibe das Management die digitale Transformation der klinischen Entwicklung voran, um Entwicklungszyklen zu verkürzen und die Markteinführung neuer Präparate zu beschleunigen. Effizienzinitiativen, darunter die Straffung der Konzernstruktur, könnten die operative Marge in den kommenden Jahren weiter steigern (Novartis - Investor Growth Story 2025, Finanz und Wirtschaft, 17.07.2025).
Roche bleibe eines der forschungsintensivsten Unternehmen weltweit und gelte als Vorreiter im Bereich der Diagnostik und Biopharmazeutika. Besonders stark entwickle sich das Onkologiegeschäft, während im Diagnostikbereich der Fokus auf digitalen Plattformen und molekularer Testtechnologie liege. Durch gezielte Zukäufe kleinerer Biotechfirmen in den USA und Europa stärke Roche seine Innovationspipeline. Zudem investiere das Unternehmen in KI-gestützte Datenanalytik, um Therapieansätze präziser auf Patientenprofile abzustimmen. Mit einer soliden Eigenkapitalbasis und stetigen Dividendenzahlungen bleibe Roche auch für langfristig orientierte Anleger attraktiv (Roche - Half-Year 2025 Investor Release, Bloomberg 21.10.2025).
Eine interessante Investitionsmöglichkeit stelle etwa eine Multi-Aktienanleihe mit Barriere mit den Basiswerten Merck & Co. Inc., Novartis AG und Roche Holding AG mit Fälligkeit am 18. September 2026 dar. Sie biete einen festen Kupon von 7,25% p.a. Anleger würden keine zusätzlichen Erträge oder Rechte wie Dividenden oder Stimmrechte aus den Basiswerten erhalten. Die Bewertung der Aktien erfolge zum Ende der Laufzeit.
Rückzahlungsszenarien:
Das Ziel dieses Produkts sei, den Anlegern einen erhöhten Ertrag zu ermöglichen als Gegenleistung für die Übernahme des Risikos, ihr eingesetztes Kapital teilweise oder vollständig zu verlieren. Das Produkt sei ein komplexes Finanzinstrument und beziehe sich auf drei Basiswerte. Die Zinszahlung erfolge unabhängig von der Wertentwicklung der Basiswerte, die Rückzahlung hänge jedoch von deren Entwicklung am Bewertungstag ab.
Anleger würden den Nennbetrag zurückerhalten, wenn der Referenzpreis aller Basiswerte am Bewertungstag auf oder über dem Basispreis liege.
Liege der Beobachtungskurs mindestens eines Basiswerts im Beobachtungszeitraum einmal unter der jeweiligen Barriere, würden zwei mögliche Szenarien erfolgen:
a) Der Nennbetrag werde zurückgezahlt, wenn der Referenzpreis aller Basiswerte am Bewertungstag auf oder über dem Basispreis liege.
b) Liege der Referenzpreis mindestens eines Basiswerts unter dem Basispreis, würden Anleger den Basiswert mit der schlechtesten Wertentwicklung entsprechend des Bezugsverhältnisses erhalten.
Multi-Aktienanleihen seien insbesondere für Anleger geeignet, die von seitwärts tendierenden Märkten oder von leichten Kursrückgängen und abnehmender Volatilität ausgehen würden. Sie würden einen attraktiven festen Kupon bieten, der unabhängig von der Entwicklung der Basiswerte zur Auszahlung komme.
Zu beachten: Bei diesen Produkten bestimme die Wertentwicklung des schwächsten Basiswerts ("Worst-of-Struktur") die Rückzahlungshöhe, wodurch ein erhöhtes Verlustrisiko bestehe. Selbst wenn sich die anderen Basiswerte positiv entwickeln würden, komme es für die Rückzahlung allein auf den Basiswert mit der schlechtesten Entwicklung an.
Da der weitere Kursverlauf der Aktien von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. (Ausgabe Oktober 2025)
Ausgewählte Risiken:
Korrelationsrisiko:
Multi Aktienanleihen mit Barriere (Worst of): Dieser Typ der Aktienanleihen bezieht sich auf mehrere Basiswerte. Damit ist der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sog. Worst-of-Struktur). Das Risiko eines Verlusts des investierten Kapitals ist daher bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.
Marktrisiko:
Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.
Emittenten-/Bonitätsrisiko:
Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (23.10.2025/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Während regulatorische Anforderungen und der Preisdruck anhalten würden, würden Fortschritte in der Onkologie, Immuntherapie und digitalen Gesundheit neue Wachstumsfelder eröffnen. Besonders die drei Branchengrößen Merck & Co. Inc., Novartis AG und Roche Holding AG würden zu den Unternehmen zählen, die langfristig von dieser Entwicklung profitieren könnten. Ihr Fokus auf Forschung, Diversifikation und Effizienz bilde die Grundlage für nachhaltiges Wachstum in einem Markt, der zunehmend durch Präzisionsmedizin und datenbasierte Entwicklung geprägt sei.
Merck bleibe ein führender Akteur in der globalen Biopharmabranche. Der US-Konzern profitiere insbesondere von seinem Blockbuster-Medikament Keytruda, welches sich als Rückgrat der modernen Krebsimmuntherapie etabliert habe. Darüber hinaus investiere Merck stark in die Entwicklung von mRNA-Technologien und in Kooperationen mit Biotech-Unternehmen, um die Pipeline in den Bereichen Onkologie, Infektionskrankheiten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erweitern. Die robuste Bilanz und das konsequente Kostenmanagement würden es dem Konzern ermöglichen, trotz makroökonomischer Unsicherheiten hohe Forschungsausgaben beizubehalten. Sollte sich das globale Gesundheitsbudget 2026 weiter ausweiten, dürfte Merck davon profitieren (Merck & Co. - Q2 2025 Financial Results, Bloomberg 21.10.2025).
Novartis befinde sich nach der Abspaltung der Generikasparte Sandoz in einer Phase der strategischen Neuausrichtung. Der Schweizer Pharmakonzern konzentriere sich zunehmend auf innovative verschreibungspflichtige Medikamente mit hohem Margenpotenzial. Mit starken Positionen in den Bereichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Neurodegeneration und Onkologie setze Novartis auf forschungsgetriebene Wertschöpfung.
Programme wie Pluvicto (Radioligandtherapie) und Kesimpta (zur Behandlung von Multipler Sklerose) würden zeigen, dass der Fokus auf spezialisierte Therapien Früchte trage. Zudem treibe das Management die digitale Transformation der klinischen Entwicklung voran, um Entwicklungszyklen zu verkürzen und die Markteinführung neuer Präparate zu beschleunigen. Effizienzinitiativen, darunter die Straffung der Konzernstruktur, könnten die operative Marge in den kommenden Jahren weiter steigern (Novartis - Investor Growth Story 2025, Finanz und Wirtschaft, 17.07.2025).
Roche bleibe eines der forschungsintensivsten Unternehmen weltweit und gelte als Vorreiter im Bereich der Diagnostik und Biopharmazeutika. Besonders stark entwickle sich das Onkologiegeschäft, während im Diagnostikbereich der Fokus auf digitalen Plattformen und molekularer Testtechnologie liege. Durch gezielte Zukäufe kleinerer Biotechfirmen in den USA und Europa stärke Roche seine Innovationspipeline. Zudem investiere das Unternehmen in KI-gestützte Datenanalytik, um Therapieansätze präziser auf Patientenprofile abzustimmen. Mit einer soliden Eigenkapitalbasis und stetigen Dividendenzahlungen bleibe Roche auch für langfristig orientierte Anleger attraktiv (Roche - Half-Year 2025 Investor Release, Bloomberg 21.10.2025).
Eine interessante Investitionsmöglichkeit stelle etwa eine Multi-Aktienanleihe mit Barriere mit den Basiswerten Merck & Co. Inc., Novartis AG und Roche Holding AG mit Fälligkeit am 18. September 2026 dar. Sie biete einen festen Kupon von 7,25% p.a. Anleger würden keine zusätzlichen Erträge oder Rechte wie Dividenden oder Stimmrechte aus den Basiswerten erhalten. Die Bewertung der Aktien erfolge zum Ende der Laufzeit.
Rückzahlungsszenarien:
Das Ziel dieses Produkts sei, den Anlegern einen erhöhten Ertrag zu ermöglichen als Gegenleistung für die Übernahme des Risikos, ihr eingesetztes Kapital teilweise oder vollständig zu verlieren. Das Produkt sei ein komplexes Finanzinstrument und beziehe sich auf drei Basiswerte. Die Zinszahlung erfolge unabhängig von der Wertentwicklung der Basiswerte, die Rückzahlung hänge jedoch von deren Entwicklung am Bewertungstag ab.
Anleger würden den Nennbetrag zurückerhalten, wenn der Referenzpreis aller Basiswerte am Bewertungstag auf oder über dem Basispreis liege.
a) Der Nennbetrag werde zurückgezahlt, wenn der Referenzpreis aller Basiswerte am Bewertungstag auf oder über dem Basispreis liege.
b) Liege der Referenzpreis mindestens eines Basiswerts unter dem Basispreis, würden Anleger den Basiswert mit der schlechtesten Wertentwicklung entsprechend des Bezugsverhältnisses erhalten.
Multi-Aktienanleihen seien insbesondere für Anleger geeignet, die von seitwärts tendierenden Märkten oder von leichten Kursrückgängen und abnehmender Volatilität ausgehen würden. Sie würden einen attraktiven festen Kupon bieten, der unabhängig von der Entwicklung der Basiswerte zur Auszahlung komme.
Zu beachten: Bei diesen Produkten bestimme die Wertentwicklung des schwächsten Basiswerts ("Worst-of-Struktur") die Rückzahlungshöhe, wodurch ein erhöhtes Verlustrisiko bestehe. Selbst wenn sich die anderen Basiswerte positiv entwickeln würden, komme es für die Rückzahlung allein auf den Basiswert mit der schlechtesten Entwicklung an.
Da der weitere Kursverlauf der Aktien von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. (Ausgabe Oktober 2025)
Ausgewählte Risiken:
Korrelationsrisiko:
Multi Aktienanleihen mit Barriere (Worst of): Dieser Typ der Aktienanleihen bezieht sich auf mehrere Basiswerte. Damit ist der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sog. Worst-of-Struktur). Das Risiko eines Verlusts des investierten Kapitals ist daher bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.
Marktrisiko:
Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.
Emittenten-/Bonitätsrisiko:
Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (23.10.2025/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 99,34 € | 99,35 € | -0,01 € | -0,01% | 17.04./08:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000VH642F5 | VH642F | 101,36 € | 97,93 € | |


