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5% Multi Protect Aktienanleihe auf Öl-Aktien: Öl-Schwergewichte mit Puffer - Anleihenanalyse
09.02.17 11:20
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe eine Multi Protect Aktienanleihe Quanto von Vontobel auf die BP-, die Total- (ISIN FR0000120271 / WKN 850727) sowie die Statoil- (ISIN NO0010096985 / WKN 675213) und die Royal Dutch Shell-Aktie vor.
Das Inflationsgespenst sei zurück: Die Preise innerhalb der Eurozone seien im Januar dieses Jahres um 1,8 Prozent gestiegen - so stark wie seit vier Jahren nicht mehr. Analysten hätten mit einer geringeren Teuerung gerechnet. Hauptgrund des Anstiegs seien die Energiepreise gewesen, die um kräftige 8,1 Prozent zugelegt hätten.
Das OPEC-Kartell und andere Förderländer hätten sich Ende vergangenen Jahres auf eine Produktionskürzung geeinigt, wodurch der Rohölpreis angezogen habe. Während die Verbraucher also beim Tanken und Heizen deutlich tiefer in die Tasche greifen müssten als vor einem Jahr, könnten die großen Öl-Konzerne aufatmen. Bei ihnen dürften die Kassen nach einer mehr als einjährigen Durststrecke wieder kräftig klingeln. Freilich hätten die Aktienkurse bereits einen Teil der verbesserten Aussichten vorweggenommen. Sollte sich jedoch der Ölpreis auf dem erhöhten Niveau weiter stabilisieren, dürfte die Erholungsrally anhalten.
Anleger, die von einem solchen Szenario profitieren, jedoch nicht volles Risiko gehen möchten, könnten sich die neue Protect Multi Aktienanleihe Quanto mit Partizipation auf Statoil, Royal Dutch Shell, Total und BP ansehen. Das Papier, das Vontobel vor wenigen Tagen begeben habe, sei aktuell unter dem Ausgabepreis zu haben. Die Aktienanleihe laufe drei Jahre und sehe einen Kupon von 5,0 Prozent p.a. vor.
Im Gegensatz zu einer "klassischen" Protect Multi Aktienanleihe, bei der die maximale Auszahlung auf den Nennbetrag begrenzt sei, könne der Anleger hier an der Wertentwicklung der Basiswerte partizipieren: Würden alle Basiswerte während der Laufzeit immer über 60 Prozent ihres Startwerts notieren, erfolge die Rückzahlung auf Basis des Durchschnitts der Wertentwicklungen aller Basiswerte. Bei einer negativen durchschnittlichen Wertentwicklung kämen mindestens 1.000 Euro zur Rückzahlung. Notiere mindestens einer der Basiswerte im Beobachtungszeitraum auch nur einmal auf oder unter seiner Barriere, richte sich die Rückzahlung nach dem Basiswert mit der schlechtesten Wertentwicklung. Angesichts des großen Puffers sei ein solches Szenario aber eher unwahrscheinlich. (Ausgabe 5/2017) (09.02.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Das Inflationsgespenst sei zurück: Die Preise innerhalb der Eurozone seien im Januar dieses Jahres um 1,8 Prozent gestiegen - so stark wie seit vier Jahren nicht mehr. Analysten hätten mit einer geringeren Teuerung gerechnet. Hauptgrund des Anstiegs seien die Energiepreise gewesen, die um kräftige 8,1 Prozent zugelegt hätten.
Anleger, die von einem solchen Szenario profitieren, jedoch nicht volles Risiko gehen möchten, könnten sich die neue Protect Multi Aktienanleihe Quanto mit Partizipation auf Statoil, Royal Dutch Shell, Total und BP ansehen. Das Papier, das Vontobel vor wenigen Tagen begeben habe, sei aktuell unter dem Ausgabepreis zu haben. Die Aktienanleihe laufe drei Jahre und sehe einen Kupon von 5,0 Prozent p.a. vor.
Im Gegensatz zu einer "klassischen" Protect Multi Aktienanleihe, bei der die maximale Auszahlung auf den Nennbetrag begrenzt sei, könne der Anleger hier an der Wertentwicklung der Basiswerte partizipieren: Würden alle Basiswerte während der Laufzeit immer über 60 Prozent ihres Startwerts notieren, erfolge die Rückzahlung auf Basis des Durchschnitts der Wertentwicklungen aller Basiswerte. Bei einer negativen durchschnittlichen Wertentwicklung kämen mindestens 1.000 Euro zur Rückzahlung. Notiere mindestens einer der Basiswerte im Beobachtungszeitraum auch nur einmal auf oder unter seiner Barriere, richte sich die Rückzahlung nach dem Basiswert mit der schlechtesten Wertentwicklung. Angesichts des großen Puffers sei ein solches Szenario aber eher unwahrscheinlich. (Ausgabe 5/2017) (09.02.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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