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5% Aktienanleihe Protect 2019/12 auf SAP: Datenanalyse wird immer wichtiger - Anleiheanalyse
29.10.18 11:45
DZ BANK
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die SAP-Aktie eine 5% Aktienanleihe Protect 2019/12 (ISIN DE000DDK3P92 / WKN DDK3P9) mit dem Basiswert SAP vor.
Im IT-Zeitalter würden sich immer mehr Dinge online erledigen lassen. Die zunehmende digitale Vernetzung (Internet der Dinge) sorge dafür, dass die Zahl der generierten Daten mit jedem Tag größer werde. Daten, die für Unternehmen sehr wertvoll sein könnten. Seien es Daten, die Industrieunternehmen Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten von Produktionsabläufen geben könnten, Daten, mit denen Städte die Verkehrsführung verbessern könnten, oder Daten über das Verhalten von Verbrauchern, die ein effektiveres Marketing ermöglichen würden.
Um aus der Vielzahl an Daten neue Erkenntnisse gewinnen zu können, müssten diese zunächst erfasst, geordnet und anschließend analysiert werden. Ein Unternehmen, das entsprechende Lösungen anbiete, sei die in Walldorf ansässige SAP SE. Das Produktportfolio beinhalte u.a. Geschäftsanwendungen für große und mittelständische Firmen sowie Standardlösungen für kleine und mittlere Firmen. Anwendungen und Microservices für das Internet der Dinge, maschinelles Lernen, Blockchain sowie Analytik und Big-Data-Analysen biete der Softwarekonzern unter SAP Leonardo an. SAP Leonardo bündle Big-Data-Anwendungen zu einem Komplettangebot mit Anwendungsmöglichkeiten u.a. für vernetzte Produkte, Anlagen, Infrastruktur oder Fuhrparks. Ziel sei es, Unternehmen und öffentliche Organisationen bei der Umsetzung ihrer gesamten digitalen Innovationsstrategie zu unterstützen. Dafür greife SAP Leonardo auf Technologien wie künstliche Intelligenz zurück, die es ermöglichen würden, in Echtzeit Geschäftsmodelle zu simulieren, vorherzusagen und ganz neu zu erfinden.
SAP setze gezielt auf die Megatrends Big Data und Cloud. Im dritten Quartal habe das Cloud-Geschäft von SAP einmal mehr eine dynamische Entwicklung gezeigt. Die Umsatzerlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support seien gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 41% auf 1,32 Mrd. Euro (Non-IFRS, währungsbereinigt) gestiegen, die für das künftige Geschäft wichtigen neuen Cloud-Buchungen seien währungsbereinigt um 37% in die Höhe geschnellt. Dagegen seien die Softwareerlöse im gleichen Zeitraum um 8% auf 937 Mio. Euro gesunken. Insgesamt habe sich der Gesamtumsatz von Juli bis September um 10% auf 6,03 Mrd. Euro erhöht, während das Betriebsergebnis um 11% auf 1,74 Mrd. Euro gestiegen sei (jeweils Non-IFRS, währungsbereinigt).
Konzernchef Bill McDermott habe mit Vorlage der Quartalszahlen voll Zuversicht auf die Pipeline für das vierte Quartal verwiesen, die so stark sei wie noch nie zuvor. Zugleich seien die Ziele für 2018 erneut angehoben worden. Im Gesamtjahr rechne SAP nun mit Erlösen aus Cloud-Subskriptionen und -Support zwischen 5,15 und 5,25 Mrd. Euro (2017: 3,77 Mrd. Euro), einem Gesamtumsatz zwischen 25,20 und 25,50 Mrd. Euro (2017: 23,46 Mrd. Euro) sowie einem Betriebsergebnis in einer Spanne zwischen 7,425 und 7,525 Mrd. Euro (2017: 6,77 Mrd. Euro).
Während das klassische Geschäft mit Software-Lizenzen im dritten Quartal enttäuscht habe, habe das Cloud-Geschäft nach unserer Einschätzung stark abgeschnitten, auch im Branchenvergleich. Das Wachstumstempo im Cloud-Geschäft und bei der In-Memory-Datenbank HANA liege auf hohem Niveau. Das Internet der Dinge dürfte nach Erachten der Analysten der DZ BANK ein wichtiger Katalysator für SAP werden, d.h. der Konzern sollte weiterhin von den Megatrends der voranschreitenden Vernetzung von Dingen und Menschen sowie der steigenden Bedeutung von Cloud-Lösungen und Lösungen zur Datenerfassung/-analyse profitieren. Die Wachstumsdynamik dürfte daher ihrer Einschätzung nach anhalten. Insbesondere das dynamisch wachsende Cloud-Geschäft berge weiteres Potenzial und sollte dem Konzern mittelfristig steigende Marktanteile bescheren.
Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in SAP stünden verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie SAP SE als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel sei eine Aktienanleihe Protect mit Fälligkeit am 23.12.2019 (Rückzahlungstermin), einer Barriere von 70,00 Euro, einem Basispreis von 111,111 Euro und einer Zinszahlung von 5,00% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 23.12.2019, sei unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der SAP SE. Anleger würden während der Laufzeit der Aktienanleihe keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) erhalten und hätten keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.
Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin sei abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der SAP SE. Am Rückzahlungstermin gebe es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
1. Jeder Kurs der Aktie der SAP SE während der Beobachtungstage vom 16.10.2018 bis zum 16.12.2019 (Beobachtungspreis) liege immer über der Barriere von 70,00 Euro, oder der Schlusskurs der Aktie der SAP SE auf Xetra Frankfurt am 16.12.2019 (Referenzpreis) liege auf oder über dem Basispreis von 111,111 Euro. In diesem Fall werde die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
2. Mindestens ein Beobachtungspreis liege auf oder unter der Barriere von 70,00 Euro und der Referenzpreis liege unter dem Basispreis von 111,111 Euro. In diesem Fall erfolge die Lieferung einer durch das Bezugsverhältnis (9,00) bestimmten Anzahl von Aktien der SAP SE. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der SAP SE am Rückzahlungstermin zzgl. der Zinszahlung unter dem Kaufpreis der Aktienanleihe liege.
Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richte sich somit an Anleger, die davon ausgehen würden, dass die Aktie der SAP SE während der Beobachtungstage (16.10.2018 bis 16.12.2019) immer über der Barriere von 70,00 Euro liegen werde. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssten aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell würden sich die Stückzinsen auf 0,00 Euro belaufen. (Veröffentlicht am 26.10.2018) (29.10.2018/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Im IT-Zeitalter würden sich immer mehr Dinge online erledigen lassen. Die zunehmende digitale Vernetzung (Internet der Dinge) sorge dafür, dass die Zahl der generierten Daten mit jedem Tag größer werde. Daten, die für Unternehmen sehr wertvoll sein könnten. Seien es Daten, die Industrieunternehmen Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten von Produktionsabläufen geben könnten, Daten, mit denen Städte die Verkehrsführung verbessern könnten, oder Daten über das Verhalten von Verbrauchern, die ein effektiveres Marketing ermöglichen würden.
Um aus der Vielzahl an Daten neue Erkenntnisse gewinnen zu können, müssten diese zunächst erfasst, geordnet und anschließend analysiert werden. Ein Unternehmen, das entsprechende Lösungen anbiete, sei die in Walldorf ansässige SAP SE. Das Produktportfolio beinhalte u.a. Geschäftsanwendungen für große und mittelständische Firmen sowie Standardlösungen für kleine und mittlere Firmen. Anwendungen und Microservices für das Internet der Dinge, maschinelles Lernen, Blockchain sowie Analytik und Big-Data-Analysen biete der Softwarekonzern unter SAP Leonardo an. SAP Leonardo bündle Big-Data-Anwendungen zu einem Komplettangebot mit Anwendungsmöglichkeiten u.a. für vernetzte Produkte, Anlagen, Infrastruktur oder Fuhrparks. Ziel sei es, Unternehmen und öffentliche Organisationen bei der Umsetzung ihrer gesamten digitalen Innovationsstrategie zu unterstützen. Dafür greife SAP Leonardo auf Technologien wie künstliche Intelligenz zurück, die es ermöglichen würden, in Echtzeit Geschäftsmodelle zu simulieren, vorherzusagen und ganz neu zu erfinden.
SAP setze gezielt auf die Megatrends Big Data und Cloud. Im dritten Quartal habe das Cloud-Geschäft von SAP einmal mehr eine dynamische Entwicklung gezeigt. Die Umsatzerlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support seien gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 41% auf 1,32 Mrd. Euro (Non-IFRS, währungsbereinigt) gestiegen, die für das künftige Geschäft wichtigen neuen Cloud-Buchungen seien währungsbereinigt um 37% in die Höhe geschnellt. Dagegen seien die Softwareerlöse im gleichen Zeitraum um 8% auf 937 Mio. Euro gesunken. Insgesamt habe sich der Gesamtumsatz von Juli bis September um 10% auf 6,03 Mrd. Euro erhöht, während das Betriebsergebnis um 11% auf 1,74 Mrd. Euro gestiegen sei (jeweils Non-IFRS, währungsbereinigt).
Konzernchef Bill McDermott habe mit Vorlage der Quartalszahlen voll Zuversicht auf die Pipeline für das vierte Quartal verwiesen, die so stark sei wie noch nie zuvor. Zugleich seien die Ziele für 2018 erneut angehoben worden. Im Gesamtjahr rechne SAP nun mit Erlösen aus Cloud-Subskriptionen und -Support zwischen 5,15 und 5,25 Mrd. Euro (2017: 3,77 Mrd. Euro), einem Gesamtumsatz zwischen 25,20 und 25,50 Mrd. Euro (2017: 23,46 Mrd. Euro) sowie einem Betriebsergebnis in einer Spanne zwischen 7,425 und 7,525 Mrd. Euro (2017: 6,77 Mrd. Euro).
Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in SAP stünden verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie SAP SE als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel sei eine Aktienanleihe Protect mit Fälligkeit am 23.12.2019 (Rückzahlungstermin), einer Barriere von 70,00 Euro, einem Basispreis von 111,111 Euro und einer Zinszahlung von 5,00% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 23.12.2019, sei unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der SAP SE. Anleger würden während der Laufzeit der Aktienanleihe keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) erhalten und hätten keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.
Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin sei abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der SAP SE. Am Rückzahlungstermin gebe es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
1. Jeder Kurs der Aktie der SAP SE während der Beobachtungstage vom 16.10.2018 bis zum 16.12.2019 (Beobachtungspreis) liege immer über der Barriere von 70,00 Euro, oder der Schlusskurs der Aktie der SAP SE auf Xetra Frankfurt am 16.12.2019 (Referenzpreis) liege auf oder über dem Basispreis von 111,111 Euro. In diesem Fall werde die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
2. Mindestens ein Beobachtungspreis liege auf oder unter der Barriere von 70,00 Euro und der Referenzpreis liege unter dem Basispreis von 111,111 Euro. In diesem Fall erfolge die Lieferung einer durch das Bezugsverhältnis (9,00) bestimmten Anzahl von Aktien der SAP SE. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der SAP SE am Rückzahlungstermin zzgl. der Zinszahlung unter dem Kaufpreis der Aktienanleihe liege.
Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richte sich somit an Anleger, die davon ausgehen würden, dass die Aktie der SAP SE während der Beobachtungstage (16.10.2018 bis 16.12.2019) immer über der Barriere von 70,00 Euro liegen werde. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssten aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell würden sich die Stückzinsen auf 0,00 Euro belaufen. (Veröffentlicht am 26.10.2018) (29.10.2018/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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