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5,25% Aktienanleihe Protect auf E.ON: Talsohle durchschritten? Anleiheanalyse
21.08.17 08:45
DZ BANK
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die E.ON-Aktie (ISIN DE000ENAG999 / WKN ENAG99) eine 5,25% Aktienanleihe Protect mit dem Basiswert E.ON vor.
Die vergangenen Jahre waren alles andere als leicht für E.ON (ISIN: DE000ENAG999, WKN: ENAG99, Ticker-Symbol: EOAN, Nasdaq OTC-Symbol: ENAKF) und die Aktionäre des Energieunternehmens, so die Analysten der DZ BANK in einer aktuellen Veröffentlichung.
Energiewende, Atomausstieg und niedrige Großhandelspreise für Strom hätten ihre Spuren in der Bilanz hinterlassen. 2014 habe der Vorstand eine Strategie beschlossen, die eine Neuausrichtung des Geschäfts zum Ziel gehabt habe. Inzwischen fokussiere sich E.ON auf die drei Kerngeschäftsfelder Energienetze, Kundenlösungen und Erneuerbare Energien. Neben den drei Kerngeschäftsfeldern umfasse das Portfolio noch die Aktivitäten im Bereich der deutschen Kernenergie, aus der der Ausstieg bereits beschlossen worden sei. Das Geschäft mit der konventionellen Energieerzeugung sowie der Energiehandel seien Anfang 2016 in die Gesellschaft Uniper ausgegliedert worden, die ebenfalls an der Börse notiert sei.
Im ersten Halbjahr 2017 habe E.ON einen Umsatz in Höhe von 19,6 Mrd. Euro erzielt, was einem leichten Rückgang von 3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspreche (H1/2016: 20,3 Mrd. Euro). Das bereinigte Ergebnis aus den fortgeführten Aktivitäten vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) habe mit 1,8 Mrd. Euro um 12% unter dem Vorjahreswert gelegen (H1/2016: 2,0 Mrd. Euro), was maßgeblich auf eine außergewöhnlich schwache Entwicklung des ersten Quartals 2017 zurückzuführen sei. Ein verbessertes Zinsergebnis sowie ein geringerer Steueraufwand hätten den Rückgang beim bereinigten EBIT allerdings kompensierten und hätten den bereinigten Konzernüberschuss in den ersten sechs Monaten um 46% auf 881 Mio. Euro ansteigen lassen (H1/2016: 604 Mio. Euro).
Im zweiten Quartal 2017 habe sich das bereinigte EBIT im Kerngeschäft um 25% auf 485 Mio. Euro verbessert (Q2/2016: 387 Mio. Euro), wobei die Bereiche Energienetze und Kundenlösungen Zuwächse von 31% bzw. 68% verzeichnet hätten. Im Geschäftsfeld Erneuerbare Energien habe das bereinigte EBIT um rund die Hälfte unter dem Wert des Vorjahres gelegen, der durch die Veräußerung von Windparks begünstigt worden sei.
Deutliche Fortschritte habe E.ON beim Abbau des Schuldenbergs erzielt. So sei die wirtschaftliche Nettoverschuldung von 26,3 Mrd. Euro (31.12.2016) auf 21,5 Mrd. Euro per 30.06.2017 gesenkt worden. Zusätzlich zu einem starken Cashflow aus dem Kerngeschäft hätten hierzu eine Kapitalerhöhung von rund 1,4 Mrd. Euro sowie die im Juni 2017 erstattete Kernbrennstoffsteuer von rund 2,9 Mrd. Euro beigetragen. Im Juni habe das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass das Kernbrennstoffsteuergesetz als Grundlage für die von 2011 bis 2016 erhobene Steuer nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei.
Vorstandschef Johannes Teyssen zufolge sei E.ON bei der Neuausrichtung im ersten Halbjahr 2017 erfolgreich vorangekommen und habe die Bilanz stärken können. Die bisherige Entwicklung liege im Rahmen der Prognose für das Gesamtjahr, die bestätigt worden sei. Danach wolle E.ON 2017 ein bereinigtes EBIT zwischen 2,8 und 3,1 Mrd. Euro sowie einen bereinigten Konzernüberschuss zwischen 1,2 und 1,45 Mrd. Euro erreichen.
E.ON fokussiere sich mit seinem Kerngeschäft auf globale und nach Einschätzung der Analysten zukunftsträchtige Trends im Energiebereich wie die Entwicklung intelligenter Energienetze, die Nutzung Erneuerbarer Energien sowie die steigende Nachfrage nach innovativen Kundenlösungen. Die gestärkte Bilanz eröffne dem Konzern finanziellen Spielraum, um in neues Wachstum investieren zu können. Konkrete Pläne zu den Investitionsvorhaben sollten mit der Veröffentlichung der Bilanz für 2017 vorgestellt werden.
Darüber hinaus habe der Vorstand angekündigt, die Ausschüttungsquote für die Dividendenzahlung ab dem Geschäftsjahr 2018 auf mindestens 65% zu erhöhen (aktuell 50% bis 60%). Durch den angestrebten Verkauf der Tochter Uniper könnte die Verschuldung nach Erachten der Analysten weiter sinken. Der Vorstand prüfe derzeit alle diesbezüglichen Möglichkeiten. Im Gegenzug für die rund 10 Mrd. Euro, die Anfang Juli in den staatlichen Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung geflossen seien, hafte E.ON nicht mehr für die Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle und sei somit von dieser Last befreit.
Trotz der sich verbessernden Perspektiven bestünden weiterhin Risiken. Diese könnten sich u.a. aus Änderungen in den Fördersystemen von Erneuerbaren Energien ergeben. Zudem könnten neue regulatorische Anforderungen zu Betriebsunterbrechungen und zu höheren Kosten führen (z.B. Verschärfung von Sicherheitsmaßnahmen). Weitere Risiken bestünden im Zusammenhang mit einem verschärften Wettbewerb im in- und ausländischen Stromgeschäft (z.B. durch den Eintritt neuer Anbieter bzw. ein aggressiveres Vorgehen bestehender Marktteilnehmer), was zu Lasten der Marge gehe. Darüber hinaus könnten sich die Entwicklung der Großhandels- und Endverkaufspreise, Preisschwankungen für Strom, Gas und Emissionszertifikate ebenso nachteilig auswirken wie ungünstige Windverhältnisse (geringere Stromerzeugung im Bereich Erneuerbare Energie).
In unserem Tool theScreener-Map (Reiter DAX-Aktien) ist E.ON grün unterlegt, was eine positive Einschätzung signalisiert, so die Analysten der DZ BANK. So habe es am 11. Juli 2017 ein Upgrade von theScreener gegeben. Seit dem 01.08.2017 werde die Aktie von E.ON als eher positiv eingestuft. Die Informationen würden hierbei auf rein quantitativen Auswertungen von thescreener.com beruhen.
Das Chartbild der E.ON-Aktie sei noch immer gekennzeichnet von der langfristigen Abwärtsbewegung, die dem Anfang 2008 markierten Hoch bei 45,05 Euro gefolgt sei. Im Zuge dieser Abwärtsbewegung habe die Kursnotierung im September 2015 ein Tief bei 6,21 Euro markiert. Anschließend habe man eine Erholung auf 8,98 Euro gesehen, ehe die Aktie in eine mehrmonatige Seitwärtsbewegung übergegangen sei. Dabei habe sich der Bereich um 8,50 Euro mehrfach als Widerstand erwiesen. Im August 2016 sei die Aktie erneut an dem Widerstand nach unten abgeprallt und in der Folge bis auf 5,99 Euro zurückgefallen. Von diesem Tief aus sei Ende November 2016 eine Erholung gestartet. Aus dieser Erholung habe sich nach Ansicht der Analysten inzwischen eine mittelfristige Aufwärtsbewegung etabliert. Im Januar sei die Aktie über die 200-Tage-Linie gestiegen und habe sich im Juni /Juli erneut mit dem Widerstandsbereich bei 8,50 Euro auseinandergesetzt.
In Reaktion auf die Zahlen zum ersten Halbjahr ei die Aktie über die Hochpunkte bei 8,98/9,17 Euro angestiegen. Zugleich sei das bei 8,88 Euro verlaufende 38,2%-Fibonacci-Retracement des letzten größeren Abwärtsimpulses (von 13,56 auf 5,99 Euro) überwunden worden. Damit könne sich der Anstieg nach Erachten der Analysten zum 50%-Retracement bei 9,78 Euro fortsetzen. Darüber wäre Raum für einen Anstieg bis 10,50/10,67 Euro. Unterstützung für mögliche Rücksetzer der Kursnotierung sehen die Analysten der DZ BANK bei 8,50/8,25 Euro. Solange sich die Aktie über dem Verlaufstief bei 8,00 Euro halte, bleibe die mittelfristige Aufwärtsbewegung intakt. Bärisch werde das Bild bei einem Unterschreiten des Unterstützungsbereichs zwischen 7,50 und 7,00 Euro.
Als alternative Anlagemöglichkeit zur Direktanlage stünden verschiedene Aktienanleihen mit dem Basiswert E.ON SE zur Verfügung. Ein Beispiel sei die Aktienanleihe Protect mit Fälligkeit am 22.06.2018 (Rückzahlungstermin), einer Barriere bei 6,25 Euro, einem Basispreis von 10,00 Euro und einer Zinszahlung von 5,25% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 22.06.2018, sei unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der E.ON SE. Dividendenansprüche aus der Aktie stünden dem Anleger nicht zu.
Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin sei abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der E.ON SE. Entscheidend sei dabei jeder Kurs der Aktie vom 21.06.2017 bis 15.06.2018 (Beobachtungstage) an der maßgeblichen Börse (Xetra). Für die Rückzahlung der Aktienanleihe gebe es zwei Möglichkeiten:
Notiere die Aktie der E.ON SE an allen Beobachtungstagen über der Barriere von 6,25 Euro oder ihr Schlusskurs am 15.06.2018 notiere auf oder über dem Basispreis von 10,00 Euro, erhalte der Anleger den Nennbetrag von 1.000,00 Euro pro Aktienanleihe.
Notiere die Aktie der E.ON SE an den Beobachtungstagen mindestens einmal auf oder unter der Barriere von 6,25 EUR und ihr Schlusskurs am 15.06.2018 notiere unter dem Basispreis von 10,00 Euro, erhalte der Anleger Aktien der E.ON SE in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Zahl. Das Bezugsverhältnis betrage 100,00. Dementsprechend erhalte der Anleger 100 Aktien. Der Gegenwert der Aktien werde in diesem Fall unter dem Nennbetrag von 1.000,00 Euro liegen.
Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richte sich somit an Anleger, die davon ausgehen würden, dass jeder Kurs der Aktie der E.ON SE vom 21.06.2017 bis 15.06.2018 über 6,25 Euro oder der Schlusskurs am 15.06.2018 (Referenzpreis) auf oder über 10,00 Euro notieren werde. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssten zusätzlich anteilig aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) entrichtet werden. Aktuell würden sich die Stückzinsen auf 8,05 Euro belaufen. (Ausgabe vom 18.08.2017) (21.08.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die vergangenen Jahre waren alles andere als leicht für E.ON (ISIN: DE000ENAG999, WKN: ENAG99, Ticker-Symbol: EOAN, Nasdaq OTC-Symbol: ENAKF) und die Aktionäre des Energieunternehmens, so die Analysten der DZ BANK in einer aktuellen Veröffentlichung.
Energiewende, Atomausstieg und niedrige Großhandelspreise für Strom hätten ihre Spuren in der Bilanz hinterlassen. 2014 habe der Vorstand eine Strategie beschlossen, die eine Neuausrichtung des Geschäfts zum Ziel gehabt habe. Inzwischen fokussiere sich E.ON auf die drei Kerngeschäftsfelder Energienetze, Kundenlösungen und Erneuerbare Energien. Neben den drei Kerngeschäftsfeldern umfasse das Portfolio noch die Aktivitäten im Bereich der deutschen Kernenergie, aus der der Ausstieg bereits beschlossen worden sei. Das Geschäft mit der konventionellen Energieerzeugung sowie der Energiehandel seien Anfang 2016 in die Gesellschaft Uniper ausgegliedert worden, die ebenfalls an der Börse notiert sei.
Im ersten Halbjahr 2017 habe E.ON einen Umsatz in Höhe von 19,6 Mrd. Euro erzielt, was einem leichten Rückgang von 3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspreche (H1/2016: 20,3 Mrd. Euro). Das bereinigte Ergebnis aus den fortgeführten Aktivitäten vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) habe mit 1,8 Mrd. Euro um 12% unter dem Vorjahreswert gelegen (H1/2016: 2,0 Mrd. Euro), was maßgeblich auf eine außergewöhnlich schwache Entwicklung des ersten Quartals 2017 zurückzuführen sei. Ein verbessertes Zinsergebnis sowie ein geringerer Steueraufwand hätten den Rückgang beim bereinigten EBIT allerdings kompensierten und hätten den bereinigten Konzernüberschuss in den ersten sechs Monaten um 46% auf 881 Mio. Euro ansteigen lassen (H1/2016: 604 Mio. Euro).
Im zweiten Quartal 2017 habe sich das bereinigte EBIT im Kerngeschäft um 25% auf 485 Mio. Euro verbessert (Q2/2016: 387 Mio. Euro), wobei die Bereiche Energienetze und Kundenlösungen Zuwächse von 31% bzw. 68% verzeichnet hätten. Im Geschäftsfeld Erneuerbare Energien habe das bereinigte EBIT um rund die Hälfte unter dem Wert des Vorjahres gelegen, der durch die Veräußerung von Windparks begünstigt worden sei.
Deutliche Fortschritte habe E.ON beim Abbau des Schuldenbergs erzielt. So sei die wirtschaftliche Nettoverschuldung von 26,3 Mrd. Euro (31.12.2016) auf 21,5 Mrd. Euro per 30.06.2017 gesenkt worden. Zusätzlich zu einem starken Cashflow aus dem Kerngeschäft hätten hierzu eine Kapitalerhöhung von rund 1,4 Mrd. Euro sowie die im Juni 2017 erstattete Kernbrennstoffsteuer von rund 2,9 Mrd. Euro beigetragen. Im Juni habe das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass das Kernbrennstoffsteuergesetz als Grundlage für die von 2011 bis 2016 erhobene Steuer nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei.
Vorstandschef Johannes Teyssen zufolge sei E.ON bei der Neuausrichtung im ersten Halbjahr 2017 erfolgreich vorangekommen und habe die Bilanz stärken können. Die bisherige Entwicklung liege im Rahmen der Prognose für das Gesamtjahr, die bestätigt worden sei. Danach wolle E.ON 2017 ein bereinigtes EBIT zwischen 2,8 und 3,1 Mrd. Euro sowie einen bereinigten Konzernüberschuss zwischen 1,2 und 1,45 Mrd. Euro erreichen.
E.ON fokussiere sich mit seinem Kerngeschäft auf globale und nach Einschätzung der Analysten zukunftsträchtige Trends im Energiebereich wie die Entwicklung intelligenter Energienetze, die Nutzung Erneuerbarer Energien sowie die steigende Nachfrage nach innovativen Kundenlösungen. Die gestärkte Bilanz eröffne dem Konzern finanziellen Spielraum, um in neues Wachstum investieren zu können. Konkrete Pläne zu den Investitionsvorhaben sollten mit der Veröffentlichung der Bilanz für 2017 vorgestellt werden.
Darüber hinaus habe der Vorstand angekündigt, die Ausschüttungsquote für die Dividendenzahlung ab dem Geschäftsjahr 2018 auf mindestens 65% zu erhöhen (aktuell 50% bis 60%). Durch den angestrebten Verkauf der Tochter Uniper könnte die Verschuldung nach Erachten der Analysten weiter sinken. Der Vorstand prüfe derzeit alle diesbezüglichen Möglichkeiten. Im Gegenzug für die rund 10 Mrd. Euro, die Anfang Juli in den staatlichen Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung geflossen seien, hafte E.ON nicht mehr für die Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle und sei somit von dieser Last befreit.
In unserem Tool theScreener-Map (Reiter DAX-Aktien) ist E.ON grün unterlegt, was eine positive Einschätzung signalisiert, so die Analysten der DZ BANK. So habe es am 11. Juli 2017 ein Upgrade von theScreener gegeben. Seit dem 01.08.2017 werde die Aktie von E.ON als eher positiv eingestuft. Die Informationen würden hierbei auf rein quantitativen Auswertungen von thescreener.com beruhen.
Das Chartbild der E.ON-Aktie sei noch immer gekennzeichnet von der langfristigen Abwärtsbewegung, die dem Anfang 2008 markierten Hoch bei 45,05 Euro gefolgt sei. Im Zuge dieser Abwärtsbewegung habe die Kursnotierung im September 2015 ein Tief bei 6,21 Euro markiert. Anschließend habe man eine Erholung auf 8,98 Euro gesehen, ehe die Aktie in eine mehrmonatige Seitwärtsbewegung übergegangen sei. Dabei habe sich der Bereich um 8,50 Euro mehrfach als Widerstand erwiesen. Im August 2016 sei die Aktie erneut an dem Widerstand nach unten abgeprallt und in der Folge bis auf 5,99 Euro zurückgefallen. Von diesem Tief aus sei Ende November 2016 eine Erholung gestartet. Aus dieser Erholung habe sich nach Ansicht der Analysten inzwischen eine mittelfristige Aufwärtsbewegung etabliert. Im Januar sei die Aktie über die 200-Tage-Linie gestiegen und habe sich im Juni /Juli erneut mit dem Widerstandsbereich bei 8,50 Euro auseinandergesetzt.
In Reaktion auf die Zahlen zum ersten Halbjahr ei die Aktie über die Hochpunkte bei 8,98/9,17 Euro angestiegen. Zugleich sei das bei 8,88 Euro verlaufende 38,2%-Fibonacci-Retracement des letzten größeren Abwärtsimpulses (von 13,56 auf 5,99 Euro) überwunden worden. Damit könne sich der Anstieg nach Erachten der Analysten zum 50%-Retracement bei 9,78 Euro fortsetzen. Darüber wäre Raum für einen Anstieg bis 10,50/10,67 Euro. Unterstützung für mögliche Rücksetzer der Kursnotierung sehen die Analysten der DZ BANK bei 8,50/8,25 Euro. Solange sich die Aktie über dem Verlaufstief bei 8,00 Euro halte, bleibe die mittelfristige Aufwärtsbewegung intakt. Bärisch werde das Bild bei einem Unterschreiten des Unterstützungsbereichs zwischen 7,50 und 7,00 Euro.
Als alternative Anlagemöglichkeit zur Direktanlage stünden verschiedene Aktienanleihen mit dem Basiswert E.ON SE zur Verfügung. Ein Beispiel sei die Aktienanleihe Protect mit Fälligkeit am 22.06.2018 (Rückzahlungstermin), einer Barriere bei 6,25 Euro, einem Basispreis von 10,00 Euro und einer Zinszahlung von 5,25% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 22.06.2018, sei unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der E.ON SE. Dividendenansprüche aus der Aktie stünden dem Anleger nicht zu.
Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin sei abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der E.ON SE. Entscheidend sei dabei jeder Kurs der Aktie vom 21.06.2017 bis 15.06.2018 (Beobachtungstage) an der maßgeblichen Börse (Xetra). Für die Rückzahlung der Aktienanleihe gebe es zwei Möglichkeiten:
Notiere die Aktie der E.ON SE an allen Beobachtungstagen über der Barriere von 6,25 Euro oder ihr Schlusskurs am 15.06.2018 notiere auf oder über dem Basispreis von 10,00 Euro, erhalte der Anleger den Nennbetrag von 1.000,00 Euro pro Aktienanleihe.
Notiere die Aktie der E.ON SE an den Beobachtungstagen mindestens einmal auf oder unter der Barriere von 6,25 EUR und ihr Schlusskurs am 15.06.2018 notiere unter dem Basispreis von 10,00 Euro, erhalte der Anleger Aktien der E.ON SE in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Zahl. Das Bezugsverhältnis betrage 100,00. Dementsprechend erhalte der Anleger 100 Aktien. Der Gegenwert der Aktien werde in diesem Fall unter dem Nennbetrag von 1.000,00 Euro liegen.
Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richte sich somit an Anleger, die davon ausgehen würden, dass jeder Kurs der Aktie der E.ON SE vom 21.06.2017 bis 15.06.2018 über 6,25 Euro oder der Schlusskurs am 15.06.2018 (Referenzpreis) auf oder über 10,00 Euro notieren werde. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssten zusätzlich anteilig aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) entrichtet werden. Aktuell würden sich die Stückzinsen auf 8,05 Euro belaufen. (Ausgabe vom 18.08.2017) (21.08.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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