17% p.a. Aktienanleihe Classic auf LANXESS: LANXESS mit Comeback - Anleiheanalyse


05.06.15 11:24
BNP Paribas

Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PS2QVZ5 / WKN PS2QVZ) auf die Aktie von LANXESS vor.

Nach einem schwachen Vorjahr drehe die Aktie von LANXESS in diesem Jahr mächtig auf. Aktienanleihen seien nach der Rallye eine gute Alternative zum Direkteinstieg.

LANXESS sei eines der DAX-Unternehmen, die den Rückenwind durch den schwachen Euro zu Beginn des Jahres sehr gut hätten nutzen können. Nicht nur die Aktie sei kräftig nach oben geklettert, auch das operative Geschäft des Spezialchemiekonzerns profitiere. So habe LANXESS trotz eines schwierigen Wettbewerbsumfelds bei Hochleistungskunststoffen seine Jahresprognose erhöht. Die erfolgreiche Umsetzung des Kostensenkungsprogramms und der nach wie vor preiswerte Rohstoffeinkauf würden die Geschäftsentwicklung stützen.

Anleger, die aber nach der rasanten Rallye vorsichtiger bei LANXESS einsteigen möchten, könnten den Umweg via Aktienanleihe gehen. So biete das ausgesuchte leicht defensive Papier mit der WKN PS2QVZ eine Renditechance von 4,8 Prozent bis zum Verfall im Oktober 2015. Der Basispreis liege mit 48 Euro knapp fünf Prozent unter dem aktuellen Kurs und biete einen zusätzlichen Sicherheitspuffer gegen fallende Kurse. Der Kupon betrage 17 Prozent.

Mit Kursgewinnen von rund 30 Prozent seit Jahresbeginn zähle LANXESS zu den besten DAX-Aktien. Doch langfristig gesehen habe die Rallye kaum Auswirkungen auf die charttechnischen Aussichten. Trotz der Erholung sei der Wert im Frühjahr bereits an einem seit Anfang 2013 bestehenden Abwärtstrend bei 52 Euro gescheitert, der als eher schwach einzustufen sei.

Selbst wenn die Marke überwunden werde, dürfte der zu erwartende Verkaufsdruck bei 55 und 60 Euro die Avancen der Käufer ausbremsen. Anleger sollten gleichzeitig auf das Korrekturpotenzial achten. Die Nachfragezone bei 46 Euro sei bisher kaum ernsthaft geprüft worden. Darunter wäre dann Platz bis an die seit Sommer 2010 bestehende Unterstützung um 33 bis 35 Euro. (Ausgabe 23/2015) (05.06.2015/alc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.