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10-jährige US-Rendite: 2%-Marke übersprungen - Langfristtrend im Fokus
16.03.22 09:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die 10-jährige Rendite USA hat jüngst die "magische 2%-Marke" übersprungen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Das neue Bewegungshoch (2,18%) sorge für eine Bestätigung des jüngsten Aufwärtstrends. Gleichzeitig könne die Kursentwicklung der letzten Wochen als sog. Schiebezone interpretiert werden, aus der sich ein Anschlusspotenzial von rund 40 Basispunkten bzw. ein Kursziel im Bereich von 2,45% ergebe. In diesem Kontext lohne sich der Blick auf den langfristigen Monatschart der 10-jährigen Rendite: Auch in der hohen Zeitebene könnten Anlegerinnen und Anleger die Bedeutung der 2%-Marke sofort erkennen. Noch wichtiger sei aber die inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation, welche den langfristigen Gezeitenwandel dokumentiere. Aber auch bei der Ermittlung weiterer Anlaufziele sei der Monatschart hilfreich. Schließlich definiere die Kombination aus dem Baissetrend seit Beginn der 1980er-Jahre (akt. bei 2,61%) und der 200-Monats-Linie (akt. bei 2,67%) ein charttechnisch extrem markantes Anlaufziel. Eine Fortsetzung des jüngsten Zinsanstieges bis in diesen Bereich sei derzeit ein absolut reales Szenario. Um diese Einschätzung nicht zu gefährden, gelte es in Zukunft das Hoch vom November 2021 (1,97%) bzw. die 50-Tages-Linie (akt. bei 1,87%) nicht mehr zu unterschreiten. (16.03.2022/alc/a/a)
Das neue Bewegungshoch (2,18%) sorge für eine Bestätigung des jüngsten Aufwärtstrends. Gleichzeitig könne die Kursentwicklung der letzten Wochen als sog. Schiebezone interpretiert werden, aus der sich ein Anschlusspotenzial von rund 40 Basispunkten bzw. ein Kursziel im Bereich von 2,45% ergebe. In diesem Kontext lohne sich der Blick auf den langfristigen Monatschart der 10-jährigen Rendite: Auch in der hohen Zeitebene könnten Anlegerinnen und Anleger die Bedeutung der 2%-Marke sofort erkennen. Noch wichtiger sei aber die inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation, welche den langfristigen Gezeitenwandel dokumentiere. Aber auch bei der Ermittlung weiterer Anlaufziele sei der Monatschart hilfreich. Schließlich definiere die Kombination aus dem Baissetrend seit Beginn der 1980er-Jahre (akt. bei 2,61%) und der 200-Monats-Linie (akt. bei 2,67%) ein charttechnisch extrem markantes Anlaufziel. Eine Fortsetzung des jüngsten Zinsanstieges bis in diesen Bereich sei derzeit ein absolut reales Szenario. Um diese Einschätzung nicht zu gefährden, gelte es in Zukunft das Hoch vom November 2021 (1,97%) bzw. die 50-Tages-Linie (akt. bei 1,87%) nicht mehr zu unterschreiten. (16.03.2022/alc/a/a)


