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10-jährige Rendite Japan (Wochenchart): Gezeitenwandel - Chartanalyse


11.02.22 09:54
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Darf denn sein, was nicht sein kann? Diese Frage drängt sich Anlegern bei der Analyse der 10-jährigen Rendite Japan unweigerlich auf, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Mit Blick auf die "reine" Charttechnik sei das derzeit die absolute Kernfrage. Schließlich habe der 10-Jahres-Zins im Land der aufgehenden Sonne mit 0,23% den höchsten Stand seit Anfang 2016 erreicht. Die gesamte seither zu verzeichnende Kursentwicklung könne deshalb
als klassischer Doppelboden interpretiert werden. Zuvor sei bereits der Abwärtstrend seit Juni 2009 (akt. bei 0,02%) zu den Akten gelegt worden. Als drittes Argument in Sachen Gezeitenwandel würden die gleitenden Durchschnitte der letzten 38 bzw. 200 Wochen (akt. bei 0,07% bzw. 0,01%) dienen. Beide Glättungslinien würden inzwischen wieder steigen und der mittelfristige Durchschnitt liege über dem Langfristigen. Und auch der MACD liefere dank eines sog. Flaggenausbruchs einen Hinweis in Sachen Fortsetzung des jüngsten Zinsanstieges. Aus der Höhe der unteren Umkehr ergebe sich ein rechnerisches Kursziel im Bereich von 0,60%. Auf dem Weg dorthin ergebe sich aus der Schiebezone der letzten Wochen ein wichtiges Etappenziel im Bereich von 0,40%. (11.02.2022/alc/a/a)