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10-jährige Bund-Rendite schnellt auf 2,68% - Höchste Wochenbewegung seit Monaten
15.05.25 10:00
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Risikobehaftete Anlagen legten in dieser Woche erneut zu, da die Kapitalmärkte in den Risikomodus zurückkehrten, so die Börse Stuttgart.
Ein Grund hierfür sei: Die Sorge vor einer zunehmenden Inflation infolge der Zollkonflikte habe sich bislang nicht bestätigt. Im April seien die US-Verbraucherpreise schwächer als erwartet gestiegen. Volkswirte würden jedoch erwarten, dass sich die höheren Zölle erst in den kommenden Monaten inflationstreibend auswirken würden. Sollte sich diese Prognose bestätigen, würden Zinssenkungen in den USA unwahrscheinlicher.
Nach den Inflationsdaten dieser Woche würden Anleger im Konsens von ein bis zwei Leitzinssenkungen in diesem Jahr ausgehen, wobei die erste für September erwartet werde.
In Europa sei die Situation anders: Billigere Energie und ein gestiegener Euro hätten die Inflationsrate in Deutschland im April auf den niedrigsten Stand seit einem halben Jahr gedrückt. Die Mehrheit der Anleger erwarte daher zügig weitere Schritte der EZB auf ihrem Zinssenkungspfad.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe in dieser Woche deutlich verloren und in dieser Zeit knapp 200 Basispunkte auf aktuell 129,40 Punkte eingebüßt. Derzeit liege die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe bei 2,6770% - vor Wochenfrist habe sie noch sehr viel niedriger bei 2,481% gelegen. Die Rendite der 30-jährigen Bundesanleihe sei noch stärker gestiegen: In der Vorwoche habe sie bei 2,945% notiert, am Donnerstagvormittag habe die Anleihe bei 3,143% gelegen. (Bonds weekly Ausgabe vom 15.05.2025) (15.05.2025/alc/a/a)
Ein Grund hierfür sei: Die Sorge vor einer zunehmenden Inflation infolge der Zollkonflikte habe sich bislang nicht bestätigt. Im April seien die US-Verbraucherpreise schwächer als erwartet gestiegen. Volkswirte würden jedoch erwarten, dass sich die höheren Zölle erst in den kommenden Monaten inflationstreibend auswirken würden. Sollte sich diese Prognose bestätigen, würden Zinssenkungen in den USA unwahrscheinlicher.
In Europa sei die Situation anders: Billigere Energie und ein gestiegener Euro hätten die Inflationsrate in Deutschland im April auf den niedrigsten Stand seit einem halben Jahr gedrückt. Die Mehrheit der Anleger erwarte daher zügig weitere Schritte der EZB auf ihrem Zinssenkungspfad.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe in dieser Woche deutlich verloren und in dieser Zeit knapp 200 Basispunkte auf aktuell 129,40 Punkte eingebüßt. Derzeit liege die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe bei 2,6770% - vor Wochenfrist habe sie noch sehr viel niedriger bei 2,481% gelegen. Die Rendite der 30-jährigen Bundesanleihe sei noch stärker gestiegen: In der Vorwoche habe sie bei 2,945% notiert, am Donnerstagvormittag habe die Anleihe bei 3,143% gelegen. (Bonds weekly Ausgabe vom 15.05.2025) (15.05.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3206 € | 125,717 € | -0,3964 € | -0,32% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


