Erweiterte Funktionen
10,00% Vontobel-Aktienanleihe auf CyberArk: KI als Sicherheitsbedrohung? Anleiheanalyse
22.05.25 10:00
Bank Vontobel Europe AG
München (www.anleihencheck.de) - Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz sowie des maschinellen Lernens wirft wesentliche Fragen für die Informationssicherheit auf, so das Zertifikate-Team der Bank Vontobel Europe AG im aktuellen "Aktienanleihen Investor".
Der Umgang mit nicht-menschlichen Identitäten, sogenannten KI-Agenten, stelle dabei eine signifikante Herausforderung dar. In diesem Zusammenhang habe die israelische IT-Sicherheitsfirma kürzlich eine neue Software vorgestellt, die die Berechtigungen von KI-Software festlegen und begrenzen könne. Damit solle klar geregelt werden, auf welche Daten die Künstliche Intelligenz zugreifen dürfe und welche Informationen besonderen Schutz benötigen würden.
Seit der Vorstellung von ChatGPT im Jahr 2022 habe sich die Verbreitung und das Nutzungsverhalten von Künstlicher Intelligenz deutlich gewandelt. Während zu Beginn Firmen teilweise noch skeptisch auf diese Entwicklung geblickt hätten, sei KI mittlerweile ein integraler Bestandteil der Arbeitswelt geworden. Nach einer neuen Studie von Deloitte würden 60 Prozent der Arbeitnehmer angeben, Künstliche Intelligenz im beruflichen Kontext zu nutzen.
Obwohl immer mehr Unternehmen auf die Nutzung von KI-Chatbots wie ChatGPT setzen und teilweise Systeme im eigenen Haus entwickeln würden, herrsche noch viel Unklarheit hinsichtlich der Datenverarbeitung. Die zentrale Fragestellung sei, auf welche Daten die Systeme Zugriff haben dürften und wie der Zugang zu vertraulichen Daten limitiert werden könne.
Neben der Formulierung einer klaren Strategie und Richtlinien stehe insbesondere die technische Umsetzung im Fokus. Selbst bei einer geringen Mitarbeiterzahl stelle es sich als sehr schwer dar, die Einhaltung getroffener Regelungen sicherzustellen. In diesem Kontext habe die israelische IT-Sicherheitsfirma CyberArk eine neue Lösung vorgestellt, die es ermögliche, die Zugriffsrechte zu definieren und unternehmensübergreifend den Zugang auf Daten zu regeln. Die Software integriere sich nahtlos in bestehende Sicherheitsarchitekturen und ermögliche ein granulares Management von KI-Berechtigungen.
Cyberangriffe seien heute keine Ausnahme mehr, sondern die Regel. In dem Zusammenhang werde der Handlungsbedarf immer größer, da sich die Bedrohungslage stetig wandle. Im Bereich der Künstlichen Intelligenz bestehe die Gefahr, dass Angreifer schädlichen Code in Systeme wie ChatGPT einschleusen könnten. Durch gezielte Manipulation könnte Schadsoftware an zahlreiche Nutzer verteilt werden, sobald diese bestimmte Eingaben tätigen würden. Die neue Software von CyberArk könnte diesen Bedrohungen effektiv entgegenwirken, indem sie den Zugriff auf wichtige Systeme und Daten verhindere. Dadurch könnten Unternehmen und ihre Kunden vor potenziellen Schäden durch kompromittierte KI-Systeme geschützt werden.
Ein wesentlicher Bestandteil der Informationssicherheit sei das sogenannte Identitäts- und Zugriffsmanagement, das unbefugte Zugriffe auf sensible Daten verhindere. Ein großes Problem habe bisher darin bestanden, dass es für Künstliche Intelligenzen keine klar definierten Regeln gegeben habe. Besonders sicherheitskritisch seien dabei intelligente Systeme, die autonome Aufgaben ausführen könnten - sogenannte KI-Agenten - welche bisher nur bedingt in die bestehenden Sicherheitsarchitekturen hätten integriert werden können. Dieses Problem solle nun durch eine neue Softwarelösung von CyberArk angegangen werden, die den Zugriff von KI-Agenten effektiv kontrolliere und somit mehr Klarheit sowie Informationssicherheit biete. Seit der Markteinführung habe CyberArk eine hohe Nachfrage nach dieser Lösung festgestellt und sich als führender Anbieter in diesem Bereich etabliert.
Der Bereich Informationssicherheit entwickle sich zunehmend zu einem dynamischen Wachstumsmarkt. Die fortschreitende Digitalisierung, der verstärkte Einsatz von Cloud-Technologien und Künstlicher Intelligenz sowie die zunehmende Bedrohung durch Cyberangriffe würden Unternehmen weltweit zu hohen Investitionen in Schutzmaßnahmen zwingen. Insbesondere der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz stelle eine erhebliche Verschärfung der Situation dar und erfordere neue Ansätze sowie die Fähigkeit, sich schnell an neue Gegebenheiten anzupassen.
Eine Investmentidee sei zum Beispiel die 10,00% Aktienanleihe bezogen auf die Aktie von CyberArk Software Ltd. (ISIN IL0011334468 / WKN A12CPP). Der Basispreis betrage 100,00%, die Barriere 80,00%. Der aktuelle Verkaufspreis belaufe sich auf 100,00%. Die Laufzeit ende am 22.06.2026. (Stand: 21.05.2025) (Ausgabe Mai 2025)
Da der weitere Kursverlauf der Aktien von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.
Ausgewählte Risiken:
Korrelationsrisiko:
Multi Aktienanleihen mit Barriere (Worst of): Dieser Typ der Aktienanleihen bezieht sich auf mehrere Basiswerte. Damit ist der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sog. Worst-of-Struktur). Das Risiko eines Verlusts des investierten Kapitals ist daher bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.
Marktrisiko:
Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.
Emittenten-/Bonitätsrisiko:
Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (22.05.2025/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der Umgang mit nicht-menschlichen Identitäten, sogenannten KI-Agenten, stelle dabei eine signifikante Herausforderung dar. In diesem Zusammenhang habe die israelische IT-Sicherheitsfirma kürzlich eine neue Software vorgestellt, die die Berechtigungen von KI-Software festlegen und begrenzen könne. Damit solle klar geregelt werden, auf welche Daten die Künstliche Intelligenz zugreifen dürfe und welche Informationen besonderen Schutz benötigen würden.
Seit der Vorstellung von ChatGPT im Jahr 2022 habe sich die Verbreitung und das Nutzungsverhalten von Künstlicher Intelligenz deutlich gewandelt. Während zu Beginn Firmen teilweise noch skeptisch auf diese Entwicklung geblickt hätten, sei KI mittlerweile ein integraler Bestandteil der Arbeitswelt geworden. Nach einer neuen Studie von Deloitte würden 60 Prozent der Arbeitnehmer angeben, Künstliche Intelligenz im beruflichen Kontext zu nutzen.
Obwohl immer mehr Unternehmen auf die Nutzung von KI-Chatbots wie ChatGPT setzen und teilweise Systeme im eigenen Haus entwickeln würden, herrsche noch viel Unklarheit hinsichtlich der Datenverarbeitung. Die zentrale Fragestellung sei, auf welche Daten die Systeme Zugriff haben dürften und wie der Zugang zu vertraulichen Daten limitiert werden könne.
Neben der Formulierung einer klaren Strategie und Richtlinien stehe insbesondere die technische Umsetzung im Fokus. Selbst bei einer geringen Mitarbeiterzahl stelle es sich als sehr schwer dar, die Einhaltung getroffener Regelungen sicherzustellen. In diesem Kontext habe die israelische IT-Sicherheitsfirma CyberArk eine neue Lösung vorgestellt, die es ermögliche, die Zugriffsrechte zu definieren und unternehmensübergreifend den Zugang auf Daten zu regeln. Die Software integriere sich nahtlos in bestehende Sicherheitsarchitekturen und ermögliche ein granulares Management von KI-Berechtigungen.
Cyberangriffe seien heute keine Ausnahme mehr, sondern die Regel. In dem Zusammenhang werde der Handlungsbedarf immer größer, da sich die Bedrohungslage stetig wandle. Im Bereich der Künstlichen Intelligenz bestehe die Gefahr, dass Angreifer schädlichen Code in Systeme wie ChatGPT einschleusen könnten. Durch gezielte Manipulation könnte Schadsoftware an zahlreiche Nutzer verteilt werden, sobald diese bestimmte Eingaben tätigen würden. Die neue Software von CyberArk könnte diesen Bedrohungen effektiv entgegenwirken, indem sie den Zugriff auf wichtige Systeme und Daten verhindere. Dadurch könnten Unternehmen und ihre Kunden vor potenziellen Schäden durch kompromittierte KI-Systeme geschützt werden.
Ein wesentlicher Bestandteil der Informationssicherheit sei das sogenannte Identitäts- und Zugriffsmanagement, das unbefugte Zugriffe auf sensible Daten verhindere. Ein großes Problem habe bisher darin bestanden, dass es für Künstliche Intelligenzen keine klar definierten Regeln gegeben habe. Besonders sicherheitskritisch seien dabei intelligente Systeme, die autonome Aufgaben ausführen könnten - sogenannte KI-Agenten - welche bisher nur bedingt in die bestehenden Sicherheitsarchitekturen hätten integriert werden können. Dieses Problem solle nun durch eine neue Softwarelösung von CyberArk angegangen werden, die den Zugriff von KI-Agenten effektiv kontrolliere und somit mehr Klarheit sowie Informationssicherheit biete. Seit der Markteinführung habe CyberArk eine hohe Nachfrage nach dieser Lösung festgestellt und sich als führender Anbieter in diesem Bereich etabliert.
Eine Investmentidee sei zum Beispiel die 10,00% Aktienanleihe bezogen auf die Aktie von CyberArk Software Ltd. (ISIN IL0011334468 / WKN A12CPP). Der Basispreis betrage 100,00%, die Barriere 80,00%. Der aktuelle Verkaufspreis belaufe sich auf 100,00%. Die Laufzeit ende am 22.06.2026. (Stand: 21.05.2025) (Ausgabe Mai 2025)
Da der weitere Kursverlauf der Aktien von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.
Ausgewählte Risiken:
Korrelationsrisiko:
Multi Aktienanleihen mit Barriere (Worst of): Dieser Typ der Aktienanleihen bezieht sich auf mehrere Basiswerte. Damit ist der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sog. Worst-of-Struktur). Das Risiko eines Verlusts des investierten Kapitals ist daher bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.
Marktrisiko:
Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.
Emittenten-/Bonitätsrisiko:
Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (22.05.2025/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Werte im Artikel



