Wien (www.anleihencheck.de) - Panda-Bonds sind Schuldverschreibungen ausländischer Institutionen für chinesische Anleger, so die Experten von "FONDS professionell".
Nun würden Portugal und Österreich darum rittern, welches Land als erstes aus dem Euroraum Papiere in der chinesischen Währung an den Markt bringen dürfe.
Österreich wäre der Staat mit der höchsten Bonitätsnote, der Panda-Anleihen emittiere, was dazu beitragen würde, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu vertiefen. Im Dezember habe Xinhua, die Nachrichtenagentur der chinesischen Regierung berichtet, dass Portugal sich auf die Emission solcher Anleihen vorbereite.
China habe vor mehr als einem Jahrzehnt den Panda-Anleihemarkt für Offshore-Emittenten von Yuan-Schuldverschreibungen eingerichtet. Die Emissionstätigkeit sei eingebrochen, als China 2015 den Yuan abgewertet habe, was Befürchtungen von anhaltenden Abwertungen ausgelöst habe. In den Jahren 2016 und 2017 hätten die Behörden begonnen, den Inlandsmarkt zu öffnen, um Kapitalabflüsse auszugleichen und eine größere Verwendung des Yuan zu fördern. (02.05.2019/alc/n/a)
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