Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die FED hat beim gestrigen Zinsentscheid erwartungsgemäß das Leitzinsintervall mit 2,25% bis 2,50% nicht verändert, so die Analysten der DekaBank.
Allerdings habe es eine technisch bedingte Senkung des Zinssatzes für Überschussreverserven um 5 Basispunkte auf 2,35% gegeben.
Mit der anschließenden Pressekonferenz seien diese Spekulationen wieder zurückgegangen. FED-Chef Powell habe signalisiert, dass für die niedrigeren Inflationsraten transitorische Effekte verantwortlich gewesen seien.
Derzeit werde an den Finanzmärkten eher mit Leitzinsensenkungen in den kommenden Quartalen gerechnet. Solch ein Szenario wäre denkbar, wenn die Inflationsrate anhaltend im Bereich von 1,5% notieren sollte. Die derzeitigen zyklischen Preiskomponenten des Deflators der privaten Konsumausgaben widersprächen solch einem Szenario. (02.05.2019/alc/a/a)
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