Köln (www.anleihencheck.de) - Angesichts niedriger Renditen bieten US High Yield-Anleihen im Vergleich zu vielen Anlagemöglichkeiten ein attraktives Ertragspotenzial, so Carl "Pepper" Whitbeck, Head of US Fixed Income und Portfoliomanager bei AXA Investment Managers (AXA IM).
So habe sich US High Yield seit Jahresbeginn besser entwickelt als die meisten festverzinslichen Anlageklassen. Zur Illustration würden die Experten von AXA Investment Managers das US High Yield-Segment in diesem Schreiben durch den ICE Bank of America Merrill Lynch US High Yield Index darstellen.
Insbesondere in einem volatilen Marktumfeld ermutigen wir Investoren US High Yield-Anleihen auch als eine Alternative zum Aktienmarkt in Betracht zu ziehen, so die Experten von AXA Investment Managers. US High Yield habe den S&P 500 fast immer outperformt - und das bei deutlich weniger Volatilität.
Damit sich der Aktienmarkt weiter erholen könne, müssten die Multiplikatoren weiter steigen oder Erträge weiter wachsen - und beide Faktoren hätten entweder schon ihren Höhepunkt erreicht oder seien nahe eines Höchststands.
Im Vergleich dazu würden High Yield-Anleihen ihre Erträge durch Kuponzahlungen erzielen, was kein Ertrags- oder Multiplikatorenwachstum erfordere. Aus fundamentaler Sicht würden sich die Kreditkennzahlen für US High Yield-Unternehmen in die richtige Richtung bewegen und technische Indikatoren würden weiterhin stark bleiben. Die Experten von AXA Investment Managers würden davon ausgehen, dass Kreditausfallraten im nächsten Jahr bei 2% oder weniger bleiben würden - nahe dem historischen Tiefststand.
Die Experten von AXA Investment Managers seien daher der Meinung, dass US High Yield-Anleihen in den nächsten zwölf Monaten das Potenzial hätten, aktienähnliche Erträge zu erzielen - bei einem viel kleineren Risiko von bedeutendem Wertverlust. (21.11.2018/alc/a/a)
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