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14.11.18 11:45
US-Inflation steigt

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das datenseitige Interesse gilt heute vornehmlich den Konsumentenpreisen in den USA, so die Analysten der Helaba.

Diese dürften im Oktober zugelegt haben. Dazu beigetragen hätten unter anderem wohl die Benzinpreise, die im Berichtsmonat gestiegen seien. Ein Basiseffekt spreche für einen Anstieg der Jahresteuerungsrate, die in den letzten zwei Monaten auf 2,3% von 2,9% gesunken sei. Die Analysten würden einen Zuwachs oberhalb der Konsensschätzung von 2,5% für denkbar halten. Die Kernpreise würden voraussichtlich ebenfalls zulegen, worauf der Anstieg der Kern-Erzeugerpreise schließen lasse. Die Jahresrate dürfte in dieser Abgrenzung aber bei 2,2% verharren. Die Entwicklung der Preiszahlen spreche dem Vorhaben der US-Notenbank nicht entgegen, die Zinsen graduell zu erhöhen, denn das FED-Ziel sei erreicht.

Im Gegensatz dazu würden die Zweifel am Vorhaben der Europäischen Zentralbank wachsen, die Leitzinswende im Herbst kommenden Jahres einzuleiten. Neben politischen Unwägbarkeiten (Italien, "Brexit") seien es auch die Konjunkturdaten, die zuletzt enttäuscht hätten. Die ZEW-Umfrage sei per saldo schwächer ausgefallen und lasse nicht auf einen Anstieg der konjunkturellen Dynamik schließen. Das heute anstehende BIP-Wachstum in Deutschland dürfte bestenfalls eine Stagnation im dritten Quartal aufweisen und auf EWU-Ebene werde die Vorabschätzung von +0,2% VQ voraussichtlich bestätigt. (14.11.2018/alc/a/a)


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