Wien (www.anleihencheck.de) - EZB-Rat und OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny hat die Finanzgespräche im Tiroler Alpbach genutzt, um einmal mehr eine Normalisierung der Geldpolitik zu fordern, so die Experten von "FONDS professionell".
Die sollte zwar "vorsichtig" sein. Aber nach Nowotnys Ansicht müsse man sie "etwas entschiedener gestalten", wie der "Kurier" berichte. "Ein besonderer Schwerpunkt sollte sein, aus dem Bereich der Negativzinsen herauszukommen", werde der OeNB-Gouverneur zitiert. Bei einer Inflationsrate von je 1,7 Prozent im Jahr 2018 und 2019 gebe es keine Deflationstendenz im Euroraum.
Für Österreich laufe es unterdessen hervorragend. Die OeNB habe Ende der Vorwoche ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2018 bestätigt. Einer Prognose aus dem Juni entsprechend gehe man weiter davon aus, dass das heimische Bruttoinlandsprodukt wie bereits 2017 um 3,1 Prozent zulege. Das wäre ein Prozentpunkt höher als in der Eurozone und Deutschland. "Das ist eine sehr beachtliche Entwicklung", werde der OeNB-Gouverneur von der "Tiroler Tageszeitung" (TT) in Alpbach zitiert.
"Neben den Exporten ist die lebhafte Inlandsnachfrage eine tragende Säule im aktuellen Konjunkturzyklus", so Nowotny laut der Zeitung. Der OeNB-Gouverneur habe auf eine "sehr positive Entwicklung" der österreichischen Exporte nach West- und Osteuropa verwiesen. Außerdem sei es "gelungen den Binnenkonsum zu stärken", so die TT. (03.09.2018/alc/a/a)
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