Gablitz (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateReport" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe eine Aktienanleihe (ISIN DE000HX1WM66 / WKN HX1WM6) der HypoVereinsbank auf die Deutsche Bank-Aktie (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) vor.
Wie ein Befreiungsschlag habe die Erfolgsmeldung der Deutschen Bank am Montag gewirkt: Dank Fortschritten beim Stellenabbau und gesunkener Kosten habe Deutschlands größte Bank mit einem Quartalsergebnis (Q2) von rund 400 Mio. Euro die Analystenschätzen im Schnitt um mehr als das Doppelte übertreffen können. Der Aktienkurs sei um bis zu 10 Prozent auf bis zu 10,50 Euro angesprungen, bevor die Aktie mit plus 7 Prozent bei 10,31 Euro geschlossen habe. Wer von einer Trendwende ausgehe, könnte mit Discount-Zertifikaten eine attraktive Seitwärtsrendite erzielen und sich vor Rücksetzern mit einem Sicherheitspuffer schützen.
Wer von einer Seitwärtsbewegung der Aktie bis Jahresende ausgehe, könne seine Erwartung mit einem Discount-Zertifikat (ISIN DE000HX26JT8 / WKN HX26JT) mit Bewertungstag 21.12.2018 und einem Cap von 10 Euro umsetzen: Das Zertifikat biete mit dem Preis von 9,40 Euro einen Sicherheitspuffer von 8,7 Prozent und eine Maximalrendite von 13,6 Prozent p.a.
Wer den Wert auf ein festes Kuponeinkommen lege und einen etwas längeren Anlagehorizont habe, könnte auf eine Aktienanleihe setzen: Das Produkt sei mit einem Basispreis von 9,50 Euro ebenso ausgestattet wie das obige Discount-Zertifikat, zahle jedoch unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie bei Fälligkeit (28.06.2019) einen Kupon von 5,9 Prozent. Durch den Kauf unter pari (aktueller Kurs 97,25 Prozent) errechne sich eine Maximalrendite von 9,12 Prozent p.a.
Wer kurz- bis mittelfristig auf ein Ende der Negativmeldungen bei Deutschland Bankenprimus setzen möchte, finde mit den Discount-Zertifikaten und Aktienanleihen eine defensive Alternative zum Direktinvestment in die Aktie - wer sich optimistischer positionieren möchte, wähle entsprechend höhere Caps (oder Basispreise) mit mehr Renditepotenzial, aber geringerem Puffer. (Ausgabe vom 18.07.2018) (19.07.2018/alc/a/a)
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