Bonn (www.anleihencheck.de) - Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe Deutschlands ist im März von 60,6 auf 58,2 Punkte gesunken, berichten die Analysten von Postbank Research.
Damit sei der vorläufig gemeldete Wert von 58,4 Punkten leicht nach unten korrigiert worden. Der entsprechende Index für den Euroraum habe hingegen wie bereits vorab berichtet von 58,6 auf 56,6 Punkte nacgegeben. Damit befänden sich beide Indikatoren nach wie vor weit im expansiven Bereich. Ihren konjunkturellen Höhepunkt scheine die Industrie aber erst einmal überschritten zu haben.
Der Datenverarbeiter ADP veröffentliche seine Schätzung über die Beschäftigungsentwicklung im privaten Sektor der US-Wirtschaft im März. Der Markt erwarte, dass ADP das Stellenplus auf 210 Tsd. veranschlage. Dies würde auf eine anhaltend solide Entwicklung des US-Arbeitsmarktes hinweisen.
Die US-Dienstleistungsunternehmen befänden sich in Hochstimmung. Der ISM-Serviceindex habe im Februar mit 59,5 Punkten ein sehr hohes Niveau erreicht. Die Euphorie hänge sicherlich mit der US-Steuerreform zusammen, die sich auch weiterhin positiv auswirken sollte. Auf der anderen Seite halten die Analysten von Postbank Research es für durchaus möglich, dass die großen US-Serviceunternehmen durch die drohende Eskalation des Handelskonfliktes der USA mit einigen wichtigen Handelspartnern verunsichert werden. Sie würden daher mit einem Rückgang des ISM-Serviceindexes auf 59,0 Punkte rechnen. (04.04.2018/alc/a/a)
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