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29.03.18 09:15
Primärmarkt: Italien stockt Anleihen auf

Wien (www.anleihencheck.de) - Heute wird die vorläufige Schätzung zur Entwicklung des Verbraucherpreisindex in Deutschland bekannt gegeben, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Wegen der sehr frühen Lage von Ostern würden sie mit einem für März überdurchschnittlich starken Preisanstieg rechnen. Die Vorjahresrate des harmonisierten Verbraucherpreisindex dürfte von 1,2% auf 1,7% anziehen. Für die ebenfalls anstehenden Daten zum Arbeitsmarkt seien sie zuversichtlich. Sollte die Zahl der Arbeitslosen im März ähnlich stark sinken wie in den Vormonaten, dürfte die Arbeitslosenquote ein weiteres Zehntel auf 5,3% sinken.

In den USA stünden ebenfalls einige relevante Daten zur Veröffentlichung an, unter anderem die Zahlen zu den persönlichen Konsumausgaben im Februar. Wegen der schwachen Vorgabe vom Einzelhandelsumsatz würden die Analysten lediglich mit einem Plus von 0,1% p.m. rechnen. Die Vorjahresrate des Deflators des privaten Konsums - das von der FED präferierte Inflationsmaß - dürfte im Februar unverändert bei 1,7% gelegen haben, die Kernrate unverändert bei 1,5% p.a. Ab März würden beide Inflationsmaße aber ähnlich der Vorjahresrate des Verbraucherpreisindex kräftig anziehen und bis zum Sommer jeweils über 2% p.a. klettern.

Italien habe gestern zwei Fixzinsanleihen mit Fälligkeit im März 2023 bzw. Februar 2028 um in Summe EUR 5,5 Mrd. aufgestockt (ISIN: IT0005325946, WKN: A19W6X; ISIN: IT0005323032, WKN: nicht bekannt). Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei 0,68% bzw. 1,83% gelegen. Zudem seien mit der Aufstockung eines Floaters mit Laufzeit bis April 2025 weitere EUR 2 Mrd. aufgenommen worden (ISIN: IT0005311508, WKN: nicht bekannt). (29.03.2018/alc/a/a)


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