Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, sieht in ihrem Investment-Ausblick für 2018, dass ein stärkeres globales Wachstum und ein moderater Inflationsanstieg den Risikoaktiva zu Gute kommen dürften, wenngleich die Lockerung der expansiven Geldpolitik das Umfeld für Anleihen noch schwieriger machen wird.
Das globale BIP könnte 2018 vier Prozent erreichen, was der schnellsten Wachstumsgeschwindigkeit seit 2011 entsprechen würde. Ein moderater Inflationsanstieg in den fortschrittlichsten Volkswirtschaften dürfte den leichten Rückgang der Preissteigerungsrate in den Schwellenländern ausgleichen.
Unter diesen Bedingungen dürften sich Aktien besser entwickeln als Anleihen, wobei Aktien aus Schwellenländern, der Eurozone und Japan einen besseren relativen Wert bieten würden als US-amerikanische und britische Aktien. Schwellenländeranleihen in Landeswährung würden derzeit attraktivere Investmentmöglichkeiten aufweisen als Unternehmensanleihen von Industrieländern. Während das Umfeld für Staatsanleihen der entwickelten Länder 2018 voraussichtlich sehr herausfordernd werde, würden langfristige US-Staatsanleihen mit Blick auf die Kapitalsicherung am attraktivsten bleiben, wenn Wachstum und Inflation enttäuschen sollten.
Michael Grady, Senior Economist bei Aviva Investors, kommentiere:
"Wie schon 2017 bilden die Erwartungen für ein stärkeres globales Wachstum und eine moderat höhere Inflation in den Industrieländern im Jahr 2018 die Kulisse für ein positives Risikoumfeld. Darüber hinaus dürften die Erholung der Weltwirtschaft und die langsame Abkehr von der expansiven Geldpolitik dazu führen, dass die Preise für Vermögenswerte stärker als zu irgendeinem Moment in den letzten zehn Jahren von den zugrunde liegenden Fundamentaldaten geprägt werden." (14.12.2017/alc/a/a)
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