Essen (www.anleihencheck.de) - Mangels datenseitiger Impulse dürften die Märkte ohne nennenswerte Veränderungen aus der Handelswoche gehen, so die Analysten der National-Bank AG.
Lediglich die US-Daten zum Immobilienmarkt für den Oktober seien erwähnenswert: Hier stehe nach der ausgeprägten Schwäche vom Vormonat eine gewisse Erholung an. Aus Berlin sei derweil gemeldet worden, dass die Sondierungsgespräche zur Jamaikakoalition mit Blick auf nach wie vor viele "eckige Klammern" zunächst unterbrochen worden seien. Die Analysten würden aber weiterhin erwarten, dass der Druck zur Einigung so groß sei, dass es eine solche große Koalition geben werde.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) schlage sich weiter wacker. Mit Blick auf das traditionelle risk-off zum Wochenausklang sollten die aktuellen Niveaus trotz weiter starker Vorgaben seitens der internationalen Aktienmärkte Bestand haben: Nachdem die Volatilität zuletzt spürbar angezogen habe, sei die Nervosität an den Märkten gestern wieder deutlich gesunken.
Mit Blick auf die exzellente globale makroökonomische Konstellation würden die Analysten es für durchaus möglich halten, dass im weiteren Verlauf die bisherigen Tiefststände etwa beim VIX noch einmal getestet würden. Auch würden die Renditeniveaus mit Werten unter 40 Basispunkte aus Sicht der Analysten zu tief bleiben. Für den heutigen Handelsverlauf würden die Analysten im Saldo mit einer Handelsspanne von 162,20 bis 163,05 Indexpunkten rechnen. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries sollte heute zwischen 2,26% und 2,37% notieren. (17.11.2017/alc/a/a)
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