Gablitz (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateReport" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Minimax-Floater 2017 bis 2027 (ISIN DE000BLB46V7 / WKN BLB46V) der Bayerischen Landesbank auf den 3-Monats Euribor vor.
Wer in Anleihen mit langer Laufzeit investiere, müsse im Falle eines generellen Zinsanstieges bei einem vorzeitigen Verkauf der Anleihe mit Kursverlusten rechnen. Anleihen mit kurzer Laufzeit und/oder variablen Zinskupons seien hingegen durchaus geeignet, um auch bei einem Zinsanstieg mit verringertem Kapitalverlustrisiko von steigenden Zinsen profitieren zu können.
Der aktuell zur Zeichnung angebotene BayernLB-Minimax-Floater 2017 bis 2027 beteilige Anleger in den nächsten zehn Jahren an einem Anstieg des 3-Monats Euribor auf bis zu 1,75 Prozent.
Falls sich der 3-Monats Euribor an einem der Zinsermittlungstage, die jeweils zwei Bankgeschäftstage vor der jeweiligen Zinsperiode lägen, zwischen dem Mindestzinssatz und dem Höchstzinssatz befinde, dann werde der an diesem Tag festgestellte 3-Monats Euribor als Zinskupon ausbezahlt. Notiere der Euribor dann beispielsweise bei 1,5 Prozent, so werde der am Ende der Zinsperiode fällig werdende Kupon einem Jahreskupon in Höhe von 1,5 Prozent entsprechen.
So lange der 3-Monats Euribor auf seinem aktuellen Niveau von unterhalb von 0,50 Prozent verbleibe, werde die Kuponzahlung in Höhe des Mindestkupons von 0,50 Prozent erfolgen. Da die Höhe der Zinszahlungen alle drei Monate den aktuellen Marktgegebenheiten angepasst werde, sei die Gefahr großer Kursschwankungen dieses Floaters so lange gering, bis der 3-Monats Euribor den Höchstzinssatz von 1,75 Prozent überschreite. In diesem Fall seien bei einem vorzeitigen Verkauf des Floaters Kursverluste einzukalkulieren. Am Ende der Laufzeit werde der Floater mit 100 Prozent seines Ausgabepreises getilgt.
Der BayernLB-Minimax-Floater 2017 bis 2027, fällig am 25.10.27, könne noch bis 20.10.2017 in einer Stückelung von 1.000 Euro mit 100 Prozent gezeichnet werden. Dieser Floater spreche Anleger mit der Marktmeinung an, dass sich die seit Jahren andauernde Tiefzinsphase noch lange fortsetzen werde. Da sich die Kapitalgarantie des Floaters ausschließlich auf dessen Laufzeitende beziehe, werde ein vorzeitiger Verkauf im Falle eines Zinsanstieges Kapitalverluste verursachen. (06.10.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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