Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Ganz gleich wie heftig die Wirbelstürme in der Karibik und in Florida auch waren - ihr Einfluss auf die US-Wirtschaft dürfte nur temporär sein, so die Experten von Vontobel Asset Management.
Die Experten würden deshalb an ihrer früheren Wachstumsprognose festhalten, was auch ihre 2017er Prognosen für die anderen Länder betreffe. Einzig die Wachstumsaussichten für die Schweiz würden die Experten etwas zurückhaltender mit 1,0 anstatt 1,2 Prozent beurteilen. Die Prognosen für 2018 hätten die Experten hingegen für die Eurozone und für Japan leicht angehoben.
Bezüglich der weiteren Zinsentwicklung sei trotz der anspringenden Konjunktur in der Eurozone an eine Erhöhung der Leitzinsen nicht zu denken - genauso wenig wie in Japan oder der Schweiz. Die US-Notenbank habe hingegen bereits zwei Schritte hinter sich und dürfte die Federal Funds Rate im Dezember 2017 ein weiteres Mal anheben. Für 2018 würden die Experten von zwei weiteren Zinsschritten in den USA ausgehen.
Die Beruhigung der Gemüter in Europa - in Frankreich und Deutschland seien populistische Parteien unter Kontrolle - habe sich insbesondere auf die sogenannten europäischen Peripheriestaaten wohltuend ausgewirkt. Doch aufgrund der anstehenden Wahlen in Italien hätten die Experten ihre kurzfristigen Prognosen für die Renditen der Staatsanleihen südeuropäischer Länder um 10 Basispunkte auf 2,6 Prozent angehoben. (05.10.2017/alc/a/a)
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