Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Am Donnerstag kämpfte der DAX erneut mit der 12.000er-Marke, so die Börse Stuttgart.
Viele Marktteilnehmer hätten sich abwartend aufgrund eines fallenden Ölpreises sowie der anstehenden EZB-Ratssitzung verhalten.
Auch wenn Politik und Wirtschaft in Deutschland die Europäische Zentralbank (EZB) angesichts der steigenden Inflation zu einem Kurswechsel aufgefordert hätten, würden Europas Währungshüter ihren Kurs beibehalten. Die EZB habe erwartungsgemäß ihre Leitzinsen nicht angetastet. Der Schlüsselsatz für die Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld bleibe bei 0,0 Prozent, hätten die Währungshüter am Donnerstag in Frankfurt mitgeteilt. Auf diesem Rekordtief liege er bereits seit März 2016.
Auch die Strafzinsen für Banken, wenn diese über Nacht überschüssige Liquidität bei der EZB parken würden, seien nicht angetastet worden. Der sogenannte Einlagensatz bleibe bei minus 0,4 Prozent. Zudem sollten die Anleihenkäufe bis mindestens Ende 2017 fortgesetzt werden. Dabei werde ab April das monatliche Volumen von derzeit 80 Milliarden Euro auf 60 Milliarden sinken. Die EZB sei aber bereit, die Transaktionen hinsichtlich Umfang und/oder Dauer auszuweiten, sollten sich die Aussichten eintrüben. (10.03.2017/alc/a/a)
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