Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Die European Financial Stability Facility (EFSF) hat jüngst eine Anleihe (ISIN EU000A1G0DL7 / WKN A1G0DL) im Volumen von 1,5 Milliarden Euro begeben, so die Börse Stuttgart.
Der Bond sei mit einem Kupon von 1,7 Prozent ausgestattet und werde im Februar 2043 endfällig. Die kleinste handelbare Einheit des von der Ratingagentur Standard & Poor's mit AA bewerteten Bonds liege bei 1.000 Euro nominal.
Die EFSF sei eine privatrechtliche Kapitalgesellschaft nach luxemburgischem Recht, ein Element des in 2010 errichteten temporären Euro-Schutzschirms. Die Gesellschaft könne Notkredite an Länder der Eurozone ausgeben, wenn Probleme die gesamte Währungsunion in Gefahr bringen würden. Den Angaben zufolge sei die EFSF Mitte 2013 durch den dauerhaften Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) ersetzt worden und werde nur noch ihre bereits zugesagten Finanzhilfen an die Programmländer ausreichen. Danach solle die EFSF sukzessive abgewickelt werden.
Wie dargestellt leihe sich die Gesellschaft das Geld für die Kredite am Kapitalmarkt, die Euro-Länder würden dafür anteilig Garantien bereitstellen. Das Ausleihvolumen des EFSF betrage insgesamt 440 Milliarden Euro, wofür der maximale Garantieanteil zum Beispiel für Deutschland bei ca. 211 Mrd. Euro läge (max. Garantieanteil insgesamt ca. 780 Mrd. Euro). (Ausgabe 6 vom 17.02.2017) (20.02.2017/alc/n/a)
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