Wien (www.anleihencheck.de) - Österreich stockte gestern problemlos eine Anleihe (ISIN: AT0000A1K9C8, WKN: A18X6P) mit Laufzeitende Oktober 2026 auf, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Zu einer durchschnittlichen Emissionsrendite von 0,073% seien EUR 550 Mio. aufgenommen worden. Es hätten Angebote für mehr als die doppelte Summe vorgelegen. Die Emission sei zu 100% an ausländische Banken zugeteilt worden. Heute plane Deutschland die Aufstockung einer Anleihe (ISIN: DE0001102408, WKN: 110240) mit Laufzeit bis August 2026. Das mit einem Kupon von 0% ausgestattete Papier habe am Sekundärmarkt zuletzt bei -0,07% rentiert. Es sollten EUR 5 Mrd. aufgenommen werden.
In den USA sei gestern die Entwicklung der Lohnstückkosten im zweiten Quartal bekannt gegeben worden. Demnach seien diese zwischen April und Juni ohne Berücksichtigung des landwirtschaftlichen Sektors aufs Jahr hochgerechnet um 2% gestiegen. Das entspreche genau der durchschnittlichen Zunahme der Jahre 2014 und 2015. Es werde damit einmal mehr deutlich, dass die Sorge vor einer dauerhaft (zu) niedrigen Inflation absolut unbegründet sei.
Heute stünden mit Ausnahme der französischen Industrieproduktion im Euroraum keine erwähnenswerten Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Die Analysten würden mit einem leichten Rückgang der Produktion gegenüber dem Vormonat rechnen. In den USA werde der JOLT Bericht veröffentlicht. Er dürfte abermals zeigen, dass es derzeit knapp 6 Millionen unbesetzte Stellen in den USA gebe. (10.08.2016/alc/a/a)
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