Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Vor dem Hintergrund deutlich gestiegener Benzin- und Heizölpreise sind die Lebenshaltungskosten in Deutschland im Mai auf nationaler Basis um 0,3% gg. Vm. gestiegen (HVPI: 0,4%), so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Dadurch sei die Jahresrate der Konsumentenpreise mit 0,1% (HVPI: 0,0%) wieder in den positiven Bereich zurückgekehrt. Abgesehen von den beiden angeführten Komponenten lasse sich aber - trotz einer guten Entwicklung am Arbeitsmarkt und kräftig steigender Tariflöhne - bisher kein erhöhter Preisdruck ausmachen.
Aufgrund des Bankenfeiertags in den USA und Großbritannien seien am Devisenmarkt gestern keine größeren Marktbewegungen auszumachen gewesen. Immerhin habe sich der Euro aber zum US-Dollar im Bereich der wichtigen Unterstützungen bei knapp 1,11 USD stabilisieren können. Werde diese Haltezone unterschritten, würden der Einheitswährung weitere spürbare Kursverluste drohen. Auch zum Britischen Pfund sei in den letzten Handelstagen eine leichte Erholung gelungen, insgesamt bleibe das Bild aus Sicht des Euro aber angeschlagen.
Für die Kursentwicklung in den kommenden Tagen werde im Vorfeld des EU-Referendums in Großbritannien am 23. Juni viel davon abhängen, was die Umfragen, die bis zum Wahltermin noch veröffentlicht würden, Neues zu Tage fördern würden. Zuletzt hätten sich die Stimmenanteile eher leicht zugunsten der Befürworter eines EU-Verbleibs verschoben, was maßgeblich zur Erholungsbewegung des Pfundes in den letzten Wochen beigetragen habe. Der Goldpreis sei gestern in den Bereich der Marke von 1.200 USD zurückgefallen. (31.05.2016/alc/a/a)
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