Linz (www.anleihencheck.de) - Gestern überraschte die schwedische Notenbank die Märkte mit einer Leitzinssenkung von 0,75% auf nunmehr 0,25%, berichten die Analysten der Oberbank.
Im Vorfeld sei aufgrund der deflationären Tendenzen und der sich langsam erholenden schwedischen Wirtschaft mit einer Zinssenkung um 0,25% gerechnet worden. Gleichzeitig habe die Riksbank signalisiert, dass bis Ende 2015 mit keiner Zinserhöhung zu rechnen sei. Das, obwohl auf dem Immobilienmarkt die Preisrisiken steigen würden.
EUR/SEK (Schwedische Krone) habe nach der Entscheidung von 9,19 auf 9,38, den höchsten Wert seit fast drei Jahren, zugelegt. Das entspreche einem Wertverlust der SEK von rund 2% gegenüber dem EUR. Bis heute Morgen sei EUR/SEK wieder auf 9,29 zurückgesunken. Die Widerstände sehe man bei 9,3880 und 9,4280. Die Unterstützung liege bei 9,2120 und 9,2300. (04.07.2014/alc/a/a)
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