Linz (www.anleihencheck.de) - Letzte Woche bewegte den US-Kongress die Frage, wie die US-Notenbank FED die Bilanzsumme von derzeit USD 4.500 Mrd. auf das Bilanzvolumen von rund USD 800 Mrd. vor der Krise 2008 reduzieren könnte, so die Analysten der Oberbank.
Laut Experten dauere eine natürliche Reduktion zwischen fünf und acht Jahren bei einer guten Konjunkturentwicklung. Es herrsche die Angst, dass die Inflation bei gleichzeitigen Zinserhöhungen in die Höhe schießen könnte.
In Europa habe es EZB-Präsident Mario Draghi geschafft, den EUR/USD Kurs mit seiner Verbalintervention von 1,40 unter 1,3800 zu drücken. Der Markt werde nun gespannt auf die nächste EZB-Sitzung am 5. Juni warten. Die Erwartung, dass die EZB dann handeln werde, um einer Abwärtsspirale aus sinkenden Preisen, Löhnen und Investitionen zuvorzukommen, sei groß.
EUR/USD habe sich über das Wochenende unter um 1,3760 stabilisiert. Die Unterstützungen sehe man bei 1,3670 und 1,3740. Der Widerstand betrage 1,3845. (12.05.2014/alc/a/a)
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