New York (www.anleihencheck.de) - Aktienanleihen scheinen das Produkt der Stunde zu sein, so die Analysten von Goldman Sachs in der aktuellen Ausgabe ihres Anlegermagazins "KnowHow".
In einer Emittentenumfrage, die der Deutsche Derivate Verband (DDV) kurz vor dem Jahreswechsel durchgeführt habe, hätten 39 Prozent der Zertifikateanbieter angegeben, dass sie bei Aktienanleihen im Jahr 2014 die größten Zuwächse sehen würden. Zinszahlungen seien also auch in Zeiten des Zinstiefs gefragt.
Wie generell bei den beliebten Produktgattungen sei auch die Auswahl an Aktienanleihen groß. Goldman Sachs habe Mitte Januar etwa 6.600 Aktienanleihen im Angebot - davon etwa 4.150 klassische Aktienanleihen und rund 2.450 Barriere-Aktienanleihen. Die Produkte würden sich vor allem auf deutsche Standardtitel wie BASF, Commerzbank, Daimler oder Deutsche Bank beziehen.
Beispielsweise könnten Anleger die Allianz-Barriere-Aktienanleihe (ISIN DE000GT6ZM92 / WKN GT6ZM9) zum Preis von 1.000 EUR x 99,40% = 994,00 EUR (zzgl. aufgelaufener Stück zinsen und Transaktionskosten) erwerben. Die Art der Rückzahlung entscheide sich am letzten Bewertungstag, dem 19.09.2014. Notiere die Allianz-Aktie dann auf oder über dem Basispreis von 130,00 EUR, würden Anleger 1.000 EUR erhalten. Anleger würden auch dann 1.000 EUR erhalten, wenn die Aktie darunter notiere, jedoch zuvor nie die Barriere während des Beobachtungszeitraums berührt oder unterschritten habe.
Ansonsten würden Investoren sieben Allianz-Aktien sowie den Gegenwert von 0,6923 Allianz-Aktien als Geldbetrag bekommen. Bei einem Kurs von beispielsweise 110 EUR wären das sieben Aktien im Wert von insgesamt 770,00 EUR sowie eine Zahlung von 76,15 EUR. Den Zinssatz von 10% p.a. würden Anleger unabhängig vom Kurs der Allianz-Aktie erhalten. (Ausgabe 2/2014) (29.01.2014/alc/a/a)
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