Wolfratshausen (www.anleihencheck.de) - Die Scholz AG hat heute den Verlust der Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft gemäß § 92 Abs. 1 Aktiengesetz bekannt gegeben, so fixed-income.org - Die Plattform für Emittenten und Investoren am Anleihemarkt.
Hintergrund seien die im bisherigen Jahresverlauf aufgelaufenen Verluste im Rahmen der Restrukturierung der internationalen Recycling-Gruppe, die mit erheblichen einmaligen Belastungen verbunden seien.
Zur Stärkung der Eigenkapitalbasis sei die Aufnahme neuer Gesellschafter bei der Scholz AG vorgesehen, um die Einmalbelastungen aus der laufenden Restrukturierung auszugleichen. Der entsprechende Investorenprozess werde derzeit vorbereitet und solle im Laufe des Jahres 2014 zu Ergebnissen führen. Die Verlustanzeige nach § 92 Abs. 1 Aktiengesetz habe nach Unternehmensangaben keine negativen Auswirkungen auf die Bedienung der ausstehenden Anleihe 2012/2017 (ISIN AT0000A0U9J2 / WKN A1MLSS) der Scholz AG. Das im Sommer 2013 mit den Finanzgläubigern der Scholz AG vereinbarte Programm zur Restrukturierung und Neuausrichtung der Recycling-Gruppe verlaufe bisher weitestgehend den Erwartungen entsprechend und werde unverändert umgesetzt.
Die Scholz-Anleihe 2012/17 sei gestern abermals eingebrochen und habe gegen 17:30 Uhr bei 71,50% (ein Minus von 18,3%) notiert. (News vom 14.11.2013) (15.11.2013/alc/n/a)
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