Westerburg (www.anleihencheck.de) - Nach Angaben der Deutschen Börse AG (ISIN DE0005810055 / WKN 581005) seien die Ermittlungen der US-Exportkontrollbehörde OFAC gegen Clearstream abgeschlossen worden. Demnach stehe aktuell eine Strafe von rund 168,8 Mio. Euro im Raum.
Dabei hätte es für die Deutsche Börse AG alles noch schlimmer kommen können. Im Januar forderte die US-Behörde zunächst 340 Mio. USD. Nach längeren Verhandlungen reduzierte sie die mögliche Strafe nun um die Hälfte. Der deutsche Konzern muss dem Vergleich zwar noch offiziell zustimmen, doch dies gilt als sehr wahrscheinlich. Sollte die Angelegenheit im Rahmen eines Vergleichs beendet werden, würde sich der Betrag noch um ein Zehntel auf 152 Mrd. USD vermindern.
Die Deutschen Börse AG hat am 13.06.2008 eine Anleihe (ISIN XS0369549570 / WKN A0V812) emittiert. Die Unternehmensanleihe läuft bis zum 13.06.2038. Das Emissionsvolumen belief sich auf 550 Mio. EUR. Die Anleihe ist mit einem Kupon von 7,500% ausgestattet. Die nächste Auszahlung des Kupons ist auf den 13.06.2014 terminiert. (29.10.2013/alc/n/a)
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