Stockholm (www.anleihencheck.de) - Kündbare dänische Hypothekenanleihen lassen die Analysten der Nordea Bank S.A. übergewichtet, da sie in diesem Segment ein größeres Renditepotenzial sehen als bei Staatsanleihen.
Als weitere Alternative zu "sicheren" Staatsanleihen würden die Analysten dänische nicht kündbare Hypothekenanleihen mit einer Fälligkeit von eins bis zehn Jahren und einem AAA-Rating empfehlen.
Für Anleihenanleger gebe es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, im aktuellen renditeschwachen Umfeld überdurchschnittliche Renditen zu erzielen: entweder mit Papieren mit längerer Laufzeit oder mit Wertpapieren mit geringerer Bonität. Eine dritte Möglichkeit zur Steigerung der Rendite biete der Kauf von "nachrangigen Pfandbriefen", die im "Deckungspool" eines Emittenten, in dem dieser genügend Vermögenswerte halten müsse, um Forderungen der Pfandbriefinhaber zu erfüllen, gegenüber gewöhnlichen Pfandbriefen nachrangig behandelt würden. Würden diesbezüglich Probleme auftreten, würden die Forderungen aus Pfandbriefen zuerst gezahlt (gedeckt) und erst dann jene aus nachrangigen Papieren.
Für dieses Risiko würden Anleger, die in nachrangige Pfandbriefe investieren würden, mit einer höheren Rendite entschädigt. Beispielsweise betrage die Rendite der Nykredit 3,375% 04/2017 in DKK mit Rating A+ rund 2,3%, sei also höher als die einer vergleichbaren dänischen Staatsanleihe (1,9%) oder des entsprechenden Pfandbriefs (1,1%). Nachrangige Pfandbriefe hätten sich zuletzt zwar gut entwickelt, jedoch würden die Analysten in diesem Segment auch weiterhin Wertpotenzial sehen.
Was die Vermögensaufteilung betrifft, sind die Analysten der Nordea Bank S.A. in Anleihen untergewichtet und in Bezug auf die Duration leicht untergewichtet. Dänische Hypothekenanleihen und Senior Loans hätten sie übergewichtet und Staatsanleihen untergewichtet. Investment-Grade-Unternehmensanleihen seien neutral gewichtet. (Ausgabe November 2012) (14.11.2012/alc/a/a)
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